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Der Containermarkt wächst und damit die Zahl seiner Anbieter

Ab in die Kiste

Container haben – ähnlich wie Schiffsbeteiligungen – in den letzten Jahren eine starke Konjunktur erlebt. Neue Anbieter drängen daher auf den Markt. Ob hier eine Marktüberhitzung droht, ist nur schwer auszumachen, denn für neue Schiffe werden auch die Boxen benötigt.
Ganz offensichtlich wird es für den Erfolg einer Schiffsbeteiligung auf die Vermietungssituation nach der...

Erstcharter der Stahlkolosse ankommen – Ähnliches gilt für die Containerfonds, denn hier entscheidet die Qualität der Vermietungsgesellschaft Eine Flasche Wein aus Südamerika kostet durch den Transport in einem Container gerade einmal zehn Cent. Und ob ein Autositz in China, Polen oder Indien zusammengeschraubt wird, fällt ebenfalls kaum ins Gewicht. Möglich wird dies alles durch eine Erfindung, die eine standardisierte Abwicklung auf Seeschiffen ermöglichte: den Container. Dessen Erfolgsstory liest sich ähnlich wie die Entwicklung der Containerschifffahrt insgesamt in den letzten Jahrzehnten.

Die Story der Container

Das Grundprinzip eines Containerfonds und des Geschäftes mit Containern ist denkbar einfach: Ein Initiator sammelt Gelder für Transportboxen ein und vermietet die Container über Container- Leasinggesellschaften an Reedereien. Diese mieten nämlich mittlerweile etwa jede zweite Stahlkiste, statt sie zu kaufen. Möglich wird die Investition in dieses Geschäft über Containerfonds (Conrendit, Buss Capital, Schroeder & Co.) oder klassisch über Direktinvestionen (P&R, Schroeder & Co.). Gerade die schon seit rund 30 Jahren am Markt befindliche P&R war es dabei, die den Ruf des Containergeschäftes nicht immer nur verbessert hat, denn Transparenz ist dort ein Fremdwort. Vielleicht mit Strategie, denn bis 1998 waren sie konkurrenzlos und Vermittler mussten, wollten sie von dem Geschäft partizipieren, Verkaufsprospekte akzeptieren, die den Namen nicht wert waren. Noch heute geben deren „Leistungsbilanzen” nur wider, was kumuliert eingenommen und ausgeschüttet wurde. Ob und wie das Geld erwirtschaftet bzw. in Container investiert wurde, steht auf einem anderen Blatt – gleichwohl sollen alle Auszahlungen an Investoren immer geflossen sein. Zudem, so Brancheninsider, trafen bisweilen zurückgegebene Container verdächtig genau mit der Auflage von „Containerzweitmarktfonds” des gleichen Hauses zusammen. Sollte hier etwa ein Zusammenhang bestehen?

Renommierte Reedereien als Mieter

Doch ein anderes Thema beschäftigt derzeit einige Profis des Marktes deutlich mehr: Es geht um die zukünftige Qualität der Containerfonds. Hierzu sollte man wissen, dass zehn Leasinggesellschaften auf der Welt rund 90 Prozent des Leasingmarktes kontrollieren. Im Durchschnitt betrug das Wachstum der Flotte dieser Gesellschaften im Jahr 2003 rund 7,5 Prozent. Diese Gesellschaften dominieren also den Markt und verfügen über weltweite Depots und die größten und renommiertesten Reedereien als Mieter der Container. Dabei geht es auch um deren professionelle Wartung und Pflege. Denn gerade wenn die Fondslaufzeit über die Erstvermietung hinausgeht, entscheidet die Qualität des Managers im Rahmen der Rücknahme, der Anschlussvermietung bzw. der Verwertung über das Fondsergebnis.

In diesem Zusammenhang fällt die aktuelle Beteiligung aus dem Hause Schroeder & Co. positiv auf, die ausschließlich über die „Top ten” Container- Leasinggesellschaften abwickelt und zudem die einkommensteuerrechtlich interessante Variante über Österreich anbietet. Das Unternehmen baut damit seine Serie der Direktinvestitionen in einem noch deutlich lukrativeren Marktsegment für Investoren mit einer Serie von Containerfonds aus.

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