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AfW ruft weiter zur Unterschriftenaktion gegen BMF-Pläne auf

Mit seinem aktuellen Gesetzesentwurf plant das Bundesfinanzministerium den Vertrieb geschlossener Fonds nur noch unter einem Haftungsdach zu ermöglichen. Der AfW lehnt dies weiterhin ab und verweist auf den Koalitionsvertrag, der den Wettbewerb der Vertriebsformen erhalten und weniger Bürokratie bedeuten würde. Der AfW unterstützt das Vorhaben der Bundesregierung, die Finanzberatung zu regulieren und den Verbraucherschutz zu verbessern.

So hatte der AfW auch den Koalitionsvertrag vom Herbst 2009 begrüßt. Die Regierungsparteien legten darin fest, die „Anforderung an Berater und Vermittler ... in Anlehnung an das Versicherungsvermittlergesetz [zu] vereinheitlichen“. „Wenn geschlossene Fonds als Finanzinstrumente eingestuft werden, sind sie nur noch unter einem Haftungsdach zu vertreiben. Das hat mit einer gewerberechtlichen Regulierung wie bei Versicherungen nichts mehr zu tun.“ konstatiert AfW-Politikvorstand Frank Rottenbacher. „Wenn der Gesetzgeber Privatanleger vor Falschberatung schützen möchte, dann möge er es nicht mit den Regularien versuchen, die schon bei den Banken versagt haben.“ so Rottenbacher weiter.


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