Hauptnavigation & Suche:

Unternavigation:


Zurück zur Übersicht

Welche Wege gehen die Assekuranzen?

Alles Rürup oder was?

Am 23. Februar dieses Jahres war es soweit. Das amerikanische Oberhaupt George W. Bush besuchte das alte Europa und betrat selbstverständlich auch deutschen Boden. Die Ansichten über seinen Besuch waren gespalten, bezogen auf die Altersvorsorge-Strategie der USA ist das Bild jedoch unumstritten gut: So sind sich viele Experten einig, dass die Produktvielfalt und -kombination à la USA immer größere Bedeutung auch in Deutschland gewinnen kann.

Es herrscht keine Verwunderung darüber, dass seit dem „Schlussverkauf“ der klassischen Lebensversicherungen viele Anbieter in Deutschland Produkte nach angelsächsischem Muster auf den Markt bringen. Diese Produkte zeichnen sich durch enorme Flexibilität, Sicherheitsfaktoren sowie modular aufgebaute Komponenten mit flexiblem Rentenbeginn aus. Frank Breiting, Senior Consultant von Tillinghast-Tower Perrin: „Ein flexibleres Investment wird für den Kunden eine Notwendigkeit, da er lebenslang an den selben Versicherer gebunden ist, seine Bedarfslage, Investmentstrategie und Risikoneigung sich aber ändern werden.“ Dr. Reinfried Pohl, Vorstandsvorsitzender Deutsche Vermögensberatung AG, stellt sogar fest: „Wir sind in einem neuen Zeitalter der Altersvorsorge. Die neuen Chancen werden sowohl die Versicherungsbranche als auch die Fondsbranche mit attraktiven Produkten zu nutzen wissen.“ Es wurde also kräftig experimentiert in den Produktlaboren der Assekuranzen – mit verschiedenen Ergebnissen. FINANZWELT gibt im Folgenden einen Überblick...

Mit dem neuen Alterseinkünftegesetz (AltEinkG) wird seit Jahresbeginn die Besteuerung der gesetzlichen, betrieblichen und privaten Versorgung neu geregelt“, so Hartmut Gramberg, Pressesprecher der DBV-Winterthur Versicherungen, über die Änderungen. Weiter prophezeit er: „Ab 2005 beginnt für alle Arbeitnehmer, Selbständigen und Rentner eine neue Zeitrechnung in der Altersvorsorge.“ Kernpunkt der Neuerungen ist das „Drei Schichten Modell“, das das „Drei Säulen Modell“ ablöst. Danach gehört zur Schicht eins – der Basisversorgung – neben der gesetzlichen Rentenversicherung, der berufsständischen Versorgung und der Altersversicherung für Landwirte auch die neue Leibrente „Rürup“. Die zweite Schicht besteht aus den Zusatzversorgungen, namentlich Riester-Rente und betriebliche Altersversorgung, und die letzte aus den Kapitalanlageprodukten – Produkte, die der Altersversorgung dienen können, aber steuerlich nicht gefördert werden sollen. Hierzu zählt beispielsweise die Lebensversicherung. Viele Veränderungen für Assekuranz, Vertrieb und Endkunden.

Not Einen Schwerpunkt wird künftig wohl die Aufklärung über die Thematik Altersvorsorge sowie Vor- und Nachteile des Alterseinkünftegesetzes einnehmen. Vor dem Hintergrund, dass nach einer Studie des Instituts für Demoskopie Allensbach beispielsweise 80 Prozent der Befragten „keine Ahnung von Rürup-Renten“ hatten und gerade einmal 10 Prozent über die neuen steuerlichen Vorteile Bescheid wissen, bleibt noch viel Aufklärungsarbeit für Versicherer und Vertriebe.

Mark Möller, Generalbevollmächtigter Marketing und Produktmanagement der ASPECTA Global Group AG, sieht die Situation nicht ganz so schwarz: „Das Vorsorgeverhalten der Deutschen ist im Wandel. Verhaltensänderungen brauchen ihre Zeit. Bis vor kurzem vertraute noch ein Großteil der Bevölkerung den Aussagen ´Unsere (gesetzlichen) Renten sind sicher´. Dass dem nicht so ist, wird vielen allmählich bewusst.“ Ähnlich sieht es auch Lothar Herzog, Vertriebsvorstand der VHV Leben: „Nach den vielen Diskussionen um die Rente in Deutschland ist dem Verbraucher eines klar: er muss sich selbst um seine Altersvorsorge kümmern. Die gesetzliche Rente allein hilft ihm nicht weiter. Doch mehr ist den meisten nicht bewusst. Welche Produkte es gibt oder welches man am besten wählt, weiß kaum jemand. Die Angst um den Verlust des Arbeitsplatzes hält viele davon ab, langfristig Geld in Altersvorsorgeprodukte zu stecken. Auf der anderen Seite ist private Altersvorsorge aber unabdingbar.“ Gerade bei jungen Menschen ist Altersvorsorge ein Tabuthema. Bis dato wurde das Problem und auch der Markt „Junge Menschen“ in der Öffentlichkeit zwar wahrgenommen, aber nicht angegangen. So ist beispielsweise bei der Allianz, dem größten deutschen Anbieter von Lebensversicherungen, gerade mal jeder achte der rund 8,6 Millionen Versicherten unter 30 Jahre alt. Die Unkenntnis der jungen Menschen wurde kürzlich auch durch eine repräsentative Befragung von 1.000 Bundesbürgern durch den Finanzdienstleister Delta Lloyd in Zusammenarbeit mit TNS Infratest bestätigt. Demnach ist das Interesse an der Thematik bei den 20-Jährigen und den 50- bis 55-Jährigen am geringsten. Hier herrscht offenbar die Einstellung vor, die eigene Altersvorsorge sei noch zu weit weg bzw. bereits gesichert – so die Studie.

Es sind jedoch nicht nur die potentiellen Endkunden, die informiert werden müssen. Laut einer Umfrage des Maklerpools BCA unter unabhängigen Finanzdienstleistern haben 34 Prozent der Befragten aufgrund fehlender Informationen Schwierigkeiten, ihren Kunden die Vor- und Nachteile der Rürup-Rente zu erklären.

Nichts spaltet derzeit Finanzexperten so sehr wie die Entscheidung Rürup oder Riester. Seit Jahresanfang ist mit der steuerlich geförderten privaten Leibrente nach Professor Bert Rürup ein völlig neues Vorsorgeprodukt auf dem Markt. Einige Versicherer haben auf die neue Vorsorgeform reagiert und erste Produkte auf den Markt gebracht. Angeboten wird sie als klassische oder fondsgebundene Rentenversicherung. Nur bei klassischen Rentenvarianten bekommt der Kunde eine garantierte Verzinsung – bei den Fondsgebundenen können dafür die späteren Rentenzahlungen höher sein. Dazu Hartmut Gramberg, DBV-Winterthur: „Rürup zeichnet sich durch die Zusage lebenslanger Versorgung aus und wird deshalb vom Gesetzgeber steuerlich besonders gefördert. Diese Rente wird beispielsweise von unserem Hause als Rentenversicherung winBASIS angeboten.“ Auch andere Anbieter zogen nach. So bietet die Skandia Lebensversicherung AG eine geforderte kapitalgedeckte Rürup- Rente auf Fondsbasis – die Skandia Basisrente. Im Rahmen des Skandia Investment Kongress 2005 meinte dazu Falko Merkel, Skandia Produktmanager: „Durch die Skandia Basisrente profitieren die Kunden von den Vorteilen einer Fondsrente und nutzen gleichzeitig Steuervorteile.
Ähnlich einem Bausteinprinzip können zusätzliche Komponenten eingeschlossen werden: Anwählbar sind zum Beispiel eine Berufsunfähigkeitsversicherung oder eine Hinterbliebenenrente.“ Ferner hat der Kunde bei dem Skandia-Produkt die Möglichkeit des kostenlosen Umschichtens der Fonds ohne Zahlung von Ausgabesaufschlagen sowie die freie Kombinierbarkeit von Einzelfonds oder gemanagten Portfolios. Weiterhin gibt es eine wählbare Garantiekomponente. Stephan Moltzen, Skandia Head of Produktmanagement, ergänzt: „Nicht zuletzt wegen der Insolvenzsicherheit und der Hinterbliebenenversicherung stellt die Basisrente vor allem für Selbstständige eine solide und steueroptimierte Grundsicherung dar.“

Etwas kritischer, aber doch auch zuversichtlich räumt Dr. Reinhard Fuchs, Vorstandsvorsitzender der WWK Leben und WWK Allgemeine, der neuen Leibrente gute Absatzchancen ein. Derzeit bietet die WWK drei Versionen der Basisrente an. Zum einen handelt es sich um eine klassische konventionelle Variante und zum anderen um zwei fondsgebundene Alternativen. Flexibel kann bis zu einem Jahr vor Rentenbeginn zwischen einem Rentengarantiezeit- Modell, einer lebenslangen Altersrente oder einem Witwenübergang gewählt werden.

Interessant ist, dass kaum ein Anbieter sein Produkt als Rürup-Police bezeichnet. Offensichtlich will man negative Assoziationen wie bei Riester vermeiden. Es ist gleich wie die Produkte heißen, vorteilhaft ist jedenfalls die Steuerersparnis. So erkennt das Finanzamt im Jahr 2005 sechzig Prozent als Sonderausgaben an, höchstens aber 12.000 Euro bei Alleinstehenden und 24.000 Euro bei Ehepartnern. Über ein Stufensystem erhöht sich der Beitrag auf hundert Prozent der Ausgaben – maximal aber auf 20.000 Euro bei Alleinstehenden und 40.000 bei Verheirateten. Während die Steuervorteile bei Angestellten durch das Ausschöpfen der Freibeträge für gesetzliche Rentenversicherungsbeiträge nicht groß zum Tragen kommen werden, ist das Rürup-/Basisprodukt gerade in diesem Jahr für Selbstständige eine interessante Möglichkeit, sechzig Prozent der Altersvorsorgebeiträge steuerlich abzusetzen. Die Rentenauszahlung erfolgt ab einem Alter von sechzig Jahren – Kapitalzahlungen, wie sie im Vergleich zur privaten Rentenversicherung möglich sind, lässt der Gesetzgeber dabei nicht zu. Über die Höhe der Rente entscheidet in hohem Maße die Überschussbeteiligung während der Rentenphase.

Rentenauszahlung – aber wie?
Bei den Zahlungen gibt es die Möglichkeit einer konstanten und einer dynamischen steigenden Rentenauszahlung. Dabei stellt die volldynamische Rentenauszahlung eine sinnvolle Variante dar. Hierbei zahlt die Versicherung anfangs eine niedrigere Rente aus, die im Laufe der Jahre aber kontinuierlich ansteigt. Eine besondere Idee hat sich der Hamburger- Versicherer Aspecta einfallen lassen. Üblicherweise wird bei den Versicherern das vorhandene Fondskapital bei fondsgebundenen Rentenversicherungen zu Rentenbeginn in den Deckungsstock des Versicherers umgeschichtet, um sofort die Rentenleistungen zu erfüllen. Nicht so bei Aspecta, hier kann der Versicherte jeden Monat anstatt eines Geldbetrages eine bestimmte Anzahl von Fondsanteilen erhalten und somit von der potenziell höheren Wertentwicklung profitieren. Gleichzeitig besteht bei Aspecta die Möglichkeit, neben der alleinigen fondsgebundenen Versicherung eine Mischform aus fondsgebundener und klassischer Verrentungsvariante zu wählen.
Hierzu Mark Möller: „Wir können heute infolge der steigenden Lebenserwartung von einer mehrere Jahrzehnte dauernden Rentenzeit ausgehen, in der sich unsere Kunden auf eine lebenslange, auskömmliche Rente verlassen können müssen.“

Ferner erläutert Vertriebsvorstand der Aspecta, Stefan Giesecke: „Gleichzeitig wollen wir unseren Kunden, die sich für eine Fondspolice entschieden haben und damit auf die höhere Ertragswartung von Investmentfonds bauen, die Möglichkeit einräumen, auch in der Rentenphase bei der Anlagestrategie Fonds zu bleiben. Das ist mit der neuen Option ASPECTA RENTE.invest möglich, bei welcher der Rentner von Aspecta jeden Monat anstatt eines Geldbetrages eine bestimmte Anzahl von Investmentfonds erhält.“ Da der Wert jedoch schwanken könnte, bietet Aspecta zu der entwicklungsabhängigen Variante eine klassische Verrentungsvariante an, die miteinander kombiniert werden kann.

Es gibt jedoch auch kritische Stimmen über die neuen Rürup-Produkte. So urteilt Dr. Pohl, Deutsche Vermögensberatung AG, kurz und knapp: „Die Rürup- Rente ist ein Rohrkrepierer. Sie ist nicht vererbbar, nicht kapitalisierbar, nicht beleihbar – das werden die Kunden nicht akzeptieren.” Doch gibt es Hintertürchen, die die Versicherer nutzen, um die Rürup-Rente interessanter zu gestalten. Die Gesellschaften haben die Möglichkeit, ihre Rententarife um maximal zwei Bausteine zu erweitern, beispielsweise Hinterbliebenenabsicherung, eine Kopplung mit einer Risikolebensversicherung oder Berufsunfähigkeitsversicherung. Die Hinterbliebenenversorgung gilt jedoch nur für den Ehepartner der versicherten Person. Volksfürsorge bietet z. B. mit ihrer „Best Rente Basis“ neben einer Hinterbliebenenrente für den Ehepartner auch eine Berufsunfähigkeitszusatzversicherung an. Auch die Optionen Unfallrente und Risikolebensversicherung sind möglich. Zudem besteht im Falle der Arbeitslosigkeit die Möglichkeit einer zinslosen Stundung der Beiträge. Auch bei der Axa, die seit Jahresbeginn eine konventionelle und eine fondsgebundene Rentenversicherung anbietet, lassen sich die Zusatzbausteine für Hinterbliebenenversorgung und Berufsunfähigkeitsschutz einschließen. Den Sinn und Zweck erläutert Herzog, VHV Leben – die die gleichen Grundbausteine anbietet: „So stimmen die Kunden selbst ihre Absicherung auf die persönliche und familiäre Lebenssituation ab. Der Single, der heiratet und später Nachwuchs bekommt, kann so seinen Schutz fortlaufend anpassen. Seine Vorsorge lebt mit.“ Eine ganz pfiffige Idee bietet die Skandia mit ihrer „unechten Hinterbliebenenversorgung“, bei der im Todesfall jeweils das vorhandene Kapital verrentet wird. Damit wurde der Nachteil „nicht vererbbar“ ausgeschlossen.

Noch brisanter ist das Meinungsbild, wenn es um Riesterprodukte geht. So stellt WWK-Chef Dr. Fuchs fest: „Die Riester-Rente sehe ich nicht euphorisch. Sie ist für den Vertrieb nicht sehr attraktiv, weil die Abschluss-Summen und damit auch die Vermittler-Provisionen üblicherweise gering sind.“ Unterstützt wird er in seiner Meinung durch eine aktuelle Studie von Mummert Consulting und Inworks. Nach dieser Studie – Insurance Trend – sind rund 88 Prozent der Fach- und Führungskräfte der Meinung, dass die Vereinfachungen und die zweite Studie der Riester-Rente keinen Schwung in den schleppenden Absatz bringen werden. Dabei hat sich der Staat einiges einfallen lassen, um das brach liegende Produkt aufzupeppen. Den Sparern wird es nun erlaubt, sich zu Beginn des Ruhestands ab dem 60. Lebensjahr einmalig dreißig Prozent des aufgebauten Vermögens auszahlen zu lassen. Ferner haben Gesellschaften, wie unter anderem die Volksfürsorge, die Courtage für Riester-Produkte angehoben und vergüten Riester-Policen nun wie jedes andere Lebensversicherungsprodukt mit vierzig bis fünfzig Promille. Ein weiterer Vorteil: Bei Riester ist im Gegensatz zu Rürup und der betrieblichen Altersvorsorge grundsätzlich ein vorzeitiger Zugriff auf das Kapital möglich – auch wenn die Förderung zurückgezahlt und der Wertzuwachs versteuert werden muss. Viele Punkte, warum diverse Versicherer die Riester- Rente als einen Gewinner diesen Jahres ansehen.

Winfried Spies, Vorstandsvorsitzender der CosmosDirekt, beschreibt es so: „Für die nötige private Altersvorsorge ist die Riester-Rente im Jahr 2005 die richtige Wahl. Denn weitere staatliche Förderstufen erhöhen die Rendite und der Dauerzulageantrag vereinfacht das Antragsverfahren. Männer werden die Riester-Rente verstärkt noch vor Einführung der Unisex- Tarife im Jahr 2006 abschließen. CosmosDirekt bietet hierzu eine klassische Riester-Rente für sicherheitsorientierte Anleger und eine fondsgebundene Riester-Rente mit höheren Renditechancen.“ Auch Dr. Michael Segal, Unternehmenssprecher von Generali Versicherungen, beurteilt die Riester-Entwicklung positiv: „Mit Einführung der Rürup- Rente erfährt auch die Riester- Rente wieder mehr Aufmerksamkeit. Nicht zu Unrecht, denn die Riester- Rente ist in bestimmten Fällen am profitabelsten. Zudem wurden Verbesserungen durch die Regierung vorgenommen, die das Produkt noch attraktiver machen. So kann ein Dauerzulagenantrag beantragt werden, eine Teilkapitalisierung von 30 % bei Rentenbeginn ist möglich und der Sockelbetrag wurde auf 60 Euro vereinheitlicht. Diese beiden Produkte, Riester- und Rürup- Rente, haben bei Generali im Jahr 2005 Vorrang.“ Die Riester-Rente kann für Auszubildende mit niedrigen Einkommen eine attraktive Förderung bieten. Auch kinderreiche Familien oder Singles können von ihr profitieren. Für Selbstständige bleibt der Weg allerdings versperrt. Die Allianz-Leben sieht demnach dieses Produkt als Grundbaustein für die private Vorsorge. Allianz-Leben-Vorstand Eckhard Hütter dazu: „Es wäre geradezu ein Beratungsfehler, dem Kunden dieses interessante Produkt nicht zu empfehlen.“

Neben Rürup und Riester haben sich die Versicherer für das Jahr 2005 natürlich noch andere Highlights einfallen lassen, die dem Vertrieb interessante Argumente beim Kunden versprechen. „Die konventionelle Kapitallebensversicherung ist ohne ihre Steuervorteile ab 2005 quasi tot“, bekräftigt Thomas Pollmer, Produktmanager des Maklerpools Jung, DMS & Cie. Demnach bedarf es Produkte, wonach der Fondsrentenversicherte Zusatzbausteine wie Garantieleistungen und zwischen allen denkbaren Auszahlungsvarianten wählen kann und somit steueroptimiert handeln kann. Dazu Gramberg: „Seit 2005 sinkt der steuerpflichtige Ertragsanteil für alle privaten, lebenslangen Renten. Bei Rentenbeginn mit 65 Jahren sind dies zum Beispiel nur noch 18 % statt bisher 27 %. Es wird also deutlich attraktiver, eine private Rente abzuschließen.“ „Unsere neue fondsgebundene Lebensund Rentenversicherung ist in dieser Art ein Novum auf dem Markt. Sie bietet als Ablaufoption neben der klassischen Kapitalauszahlung zusätzlich eine 10-jährige abgekürzte Leibrente, eine lebenslange Leibrente sowie eine Partnerrente.“ – so FWU AG Vorstandsvorsitzender Dr. Manfred J. Dirrheimer. „Durch diese 4 Optionen stehen dem Kunden erheblich erweiterte Leistungsspektren und immense steuerliche Gestaltungsfelder offen“ – beschreibt weiter Frank Bürsing, FWU AG, die Vorteile der neuen fondsgebundenen Lebens- und Rentenversicherung. Eine weitere Besonderheit stellt dabei dar, dass sich der Kunde nicht bereits bei Abschluss für eine der Alternativen entscheiden muss. Das Zauberwort heißt demnach Flexibilität. Die Allianz Leben bietet z. B. seit Januar 2005 neue Konzepte für den sicheren Vermögensaufbau an, wie den Allianz SchatzBrief. Dazu Jörg Braun, Leiter Maklervertrieb bei Allianz Leben und Mitglied des Vorstands der Allianz Pensionskasse AG: „Der Kunde investiert dabei einen Einmalbeitrag in eine klassische oder fondsgebundene Rentenversicherung und sichert so renditeoptimiert seinen Vermögensaufbau.

Ein weiteres innovatives Produkt ist die ErbschaftsPolice: Diese lebenslange Risikolebensversicherung gegen Einmalbeitrag kann ideal zur Übertragung oder Vererbung von Vermögen eingesetzt werden.“ Auch die Stuttgarter Versicherung hat sich der neuen Situation gestellt. Sascha Albiez, Hauptabteilungsleiter Marketing bei der Stuttgarter Versicherung, beschreibt die neuen Wahlmöglichkeiten unter dem Namensdach Stuttgarter FlexPlus: „Bei uns entscheidet der Kunde, welche FlexPlus-Option für ihn die beste ist. Er hat die Wahl zwischen Einmalauszahlungen, festen Teilauszahlungen, individuellen Teil- auszahlungen, Teilauszahlungen und Rente, lebenslangen Renten, vorgezogenem Leistungsbeginn und flexiblen Abrufphasen. Natürlich bieten die Produkte nicht nur in der Leistungsphase alle Optionen, sondern auch in der Ansparphase – egal, ob mit laufendem, auch abgekürztem Beitrag, als Einmalbeitrag oder mit geringem Anfangsbeitrag, mit Zuwachsprogramm und Zuzahlungen – alles ist möglich. Und wie bisher sind diese ebenso beleihbar, übertragbar, abtretbar, kapitalisierbar und vererbbar.“ Auch ASPECTA Produktmanager Mark Möller macht nochmals deutlich: „Für uns sind aus Kundensicht nur die Versicherungslösungen empfehlenswert, die in jeder Hinsicht sehr flexibel sind. Ein solches Produkt zeichnet sich durch Module aus, beispielsweise eine Berufsunfähigkeits- Zusatzversicherung oder eine Hinterbliebenenabsicherung. Dazu gehören aber auch Angebote wie eine Beitragspause bei vollem Versicherungsschutz oder eine Partner-Mitversicherung. Und last but not least ist Kunden zu solchen Produkten zu raten, die ein professionelles dynamisches Ablaufmanagement anbieten. Dieser Service bietet ein optimales Management des Kundenvermögens, entsprechend seiner Anlagebedürfnisse und der gerade aktuellen Kapitalmarktsituation.“

Dr. Reinhard Fuchs, Vorstandsvorsitzender der WWK Leben und WWK Allgemeine, bringt es auf den Punkt, wenn er sagt: „Ich bin seit 29 Jahren in der Branche – so spannend war es noch nie!“

Zusatz-Informationen:

Aktuelle Ausgabe

Aktuelle Ausgabe

finanzwelt für unterwegs: Die neue finanzwelt-App bringt Ihnen die wichtigsten News des Tages auf Ihr Handy.

finanzwelt-App

finanzwelt.tv

Film: Alle Filme ansehen

Abo-Bestellung

Bestellen Sie die nächste Ausgabe der finanzwelt.

Jetzt abonnieren

Newsletter

Abonnieren Sie ab jetzt unseren kostenlosen finanzwelt-Newsletter.

Newsletter abonnieren

Fußzeile: