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Altlasten aus dem Sklavenhandel

Das Bankhaus Rothschild und die nicht minder renommierte Anwaltsfirma Freshfields Bruckhaus Derringer (beide London) müssen sich gegenwärtig mit dem Vorwurf auseinandersetzen, im frühen 19. Jahrhundert der damals noch zulässigen Sklaverei Vorschub geleistet zu haben.

Beide haben nach den Unterlagen des britischen Nationalarchivs seinerzeit Kunden gehabt, die auf ihren überseeischen Gütern Sklaven hielten. Da beide Institutionen über ein umfangreiches Amerika-Geschäft verfügen und dort für die Unterstützung der Sklaverei auch heute noch Schadensersatzforderungen gestellt werden können, müssen Rothschild und Freshfields nun mit entsprechenden Verfahren rechnen.


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