Interview mit Franz-Josef Rosemeyer
Aufgaben eines guten Backoffice
Franz-Josef Rosemeyerfinanzwelt sprach mit Franz-Josef Rosemeyer, Vorstand der Hamburger A.S.I. Wirtschaftsberatung AG, über die Aufgaben eines guten Backoffice.
finanzwelt: Was muss Ihrer Meinung nach ein gutes Backoffice leisten?
Rosemeyer: Vor allen Dingen muss es dafür sorgen, dass sich die Vertriebsmitarbeiter auf den finalen Akt des Verkaufsprozesses, nämlich die Beratung des Endkunden, konzentrieren können. Es beginnt also mit der permanenten Sichtung des Marktes nach geeigneten Produkten und dem Abschluss von Vertriebsvereinbarungen mit geeigneten Produktpartnern. In der Folge stehen die vertriebliche Aufbereitung, Administration und Beratung. Ein gutes Backoffice ist mit Sparten-Experten besetzt, die mit ihrem Expertenwissen den meist generalistisch ausgerichteten Vertriebsmitarbeitern auf allen Wegen der modernen Kommunikationstechnik beratungsunterstützend zur Seite stehen. Weitere administrative Hilfestellungen, wie Organisation und Pflege der Dokumentationssysteme, Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung sowie EDV Hard- und Software, sollten dazu kommen.
finanzwelt: Worin unterscheidet sich die Unterstützung der A.S.I. zusätzlich vom Angebot der Marktteilnehmer?
Rosemeyer: In unserer eigenen Akademie bilden wir Nachwuchs-Berater aus und finanzieren deren Ausbildung. Berufserfahrene Berater werden fachlich permanent weitergebildet. Auf Produktebene führen wir umfangreiche interne Ratings durch, stellen unseren Vertriebsmitarbeitern erprobte Beratungsansätze und Marktzugangskonzepte zur Verfügung und bieten die gesamte Unterstützungspalette auch für die honorarpflichtige betriebswirtschaftliche Beratung, z. B. bei Arztpraxen und für das Financial Planning. Ein enormer Mehrwert entsteht auch durch das umfangreiche spezifische Know-how, das wir aufgrund unserer langjährigen Erfahrung sowohl in den Zielgruppen als auch in den einzelnen Sparten entwickelt haben.







