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Interview mit Thomas Heß

Back to the roots

Thomas HeßThomas Heß

Zwei Jahre lang strukturierte Thomas Heß als verantwortlicher Vorstand für die Bereiche Vertrieb & Marketing sowie für die Sparte Versicherungen erfolgreich den Pool Jung, DMS & Cie. um. Nun geht der 43-Jährige zurück zu den WWK Versicherungen, wo er bereits vor seiner Zeit bei Jung, DMS & Cie. fast zehn Jahre tätig war. Gemeinsam mit Peter Siegle übernimmt Heß ab 1. August 2009 die Leitung des gesamten Partnervertriebs der WWK-Versicherungsgruppe. finanzwelt sprach mit ihm über seine Pläne.

finanzwelt: Zwei Jahre Jung, DMS & Cie. Wie sieht Ihr Resümee aus?

Heß: Beide bedeutenden Ziele meiner Amtszeit - gute Umsätze im Allgemeinen und der strategische Aufbau des Versicherungsgeschäftes im Besonderen - sind mit Rekordabsätzen von erstmalig jeweils über 1 Mrd. Euro in den Jahren 2007 und 2008 insgesamt und 222 Mio. Euro Versicherungsabsatz voll erreicht worden, gerade vor dem Hintergrund der Börsenkrise in 2008 ein hervorragendes Ergebnis für einen investmentdominierten Pool!

finanzwelt: Demnach sehen Sie den Ausbau im Versicherungsbereich als abgeschlossen?

Heß: Jung, DMS & Cie. ist heute als Vollsortimenter auch und gerade als Versicherungspool bei Vertriebspartnern hochgeschätzt und bei den Wettbewerbern respektiert. Die Zuwächse des laufenden Jahres 2009 zum Vorjahr liegen in den ersten 4 Monaten in KV bei 100 %, in Komposit bei 80 % und in LV immerhin bei knapp 20 %. Unsere umfassenden Maßnahmen wie Einführung eines Online-Portals über alle Gesellschaften, Masterlisten in allen Segmenten, Rating der Finanzkraft aller Versicherer, digitalisiertes Archiv aller Formulare des Marktes, exzellente Courtagen, 3-monatliche Courtagezahlung oder die Wahlfreiheit zwischen Pool- und Direktanbindung an die Versicherer haben viel bewirkt. Dass ich alle vertriebsnahen Mitarbeiter zum „Versicherungsfachmann (IHK)" habe ausbilden lassen, hat außerdem die Versicherungskompetenz der Betreuungskräfte signifikant erhöht.

finanzwelt: Was sind Ihre künftigen Aufgaben und welche Ziele haben Sie sich persönlich gesteckt?

Heß: Meine zukünftigen Aufgaben sind ganz klar: Ich will die WWK zusammen mit meinem Kollegen Siegle und unseren Vertriebsdirektoren im freien Vertrieb noch weiter nach vorne bringen. Unser gemeinsames Ziel ist eine Top-Positionierung der WWK im Geschäft mit Vertrieben, Maklern und Mehrfachagenten. Kein unabhängiger Berater oder Vertrieb soll - im positiven Sinne - an der WWK vorbeikommen. Meine umfangreichen Erfahrungen als Vertriebsvorstand beim mitgliederstärksten Maklerpool Deutschlands werde ich dabei mit Sicherheit gewinnbringend einsetzen können.

finanzwelt: Wie wollen Sie dieses in Zeiten von Finanz- und Wirtschaftskrise erreichen? Was fordern Makler derzeit?

Heß: Gerade in derart schwierigen Marktphasen suchen Vermittler und Kunden gleichermaßen einen Hort der Stabilität. Dominierende Eigenschaften der WWK wie Unabhängigkeit von fremden Konzerninteressen als VVaG, eine herausragende Finanzstärke durch die mit Abstand höchste Substanzkraftquote im Markt, eine stabile und verlässliche Unternehmenspolitik und ein exzellentes Produktportfolio in den relevanten Segmenten klassische und fondsgebundene Altersvorsorge über alle Schichten sowie in den biometrischen Bereichen RLV, BU, EU und Grundfähigkeit machen die WWK zu einem erfolgreichen Player. Darüber hinaus ist der WWK-Partnervertrieb mit einer schlagkräftigen Mannschaft von über 100 Mitarbeitern und einem sehr guten Service auch auf der emotionalen Ebene durch gute und sympathische Mitarbeiter sehr stark vertreten.

(Das Gespräch führte Marc Oehme)


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