Bedarf an Real Estate Private Equity wächst
Jürgen Seeberger, Vorstand der PROJECT-Gruppe, ist seit mehr als 30 Jahren im Immobiliengeschäft tätig. Mit seinem aktuellen Fonds PROJECT Fonds STRATEGIE 5 GmbH & Co. KG strebt er ein Emissionsvolumen von 50 Mio. Euro an.
Seeberger: Wenn institutionelle Investoren sprichwörtlich auf die Immobilie kommen, um bessere Renditen bei höherer Sicherheit zu erzielen, wie jüngst in einer Feri-Umfrage herausgearbeitet wurde, dann spricht dies doch eindeutig für die Immobilie. Natürlich sollte man dabei nicht alles auf eine Karte setzen.
FINANZWELT: Institutionelle Investoren bauen zunehmend auf Private Equity bei Immobilien. Ist der Paketkauf beispielsweise von Wohnanlagen mit anschließender Aufteilung nicht ein begrenztes Geschäft?
Seeberger: Ich bin mir nicht sicher, ob dies wirklich damit gemeint ist, denn Real Estate Private Equity – so wie wir es verstehen – meint Investitionen in Projektentwicklungen. Das hat mit den von Ihnen angesprochenen Big Deals nichts zu tun. Allerdings bedingt die derzeit große Nachfrage nach Immobilien hierzulande, dass der Bedarf an Immobilien- Projektentwicklungen wächst und die höchsten Renditen innerhalb kurzer Zeit verspricht.
FINANZWELT: Warum ist Ihnen der Begriff „Vermögensverwaltung mit Immobilien“ so wichtig?
Seeberger: In der Vermögensverwaltung mit Immobilien wird es ähnliche Klassifizierungen geben, wie wir sie im Börsenbereich kennen. Entscheidungen werden damit transparenter und vergleichbarer. Wir sind der Überzeugung, dass dies zu einer neuen Wertigkeit von Immobilien führen wird.







