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Wenn nicht jetzt, wann dann?

BERLIN-MARATHON 2007

Unter diesem Motto entstand die verrückte Idee unter vier Fußballkollegen, den ersten Marathon in ihrem Leben in Berlin zu laufen. Unterstützt durch FINANZWELT, die das Sportoutfit stellte, machten sich die vier Hobbyläufer daran, den Marathon an Schmerzen zu besiegen.

Viel Schweiß und Zeit. Vor jedem Erfolg steht eine ausgiebige Vorbereitung. Ein professioneller Vorbereitungsplan wurde ausgeklügelt, dem die vier Läufer auch mehr oder weniger intensiv gemeinsam nachgingen. „Ich hätte nie gedacht, dass eine Vorbereitung so viel Zeit in Anspruch nimmt“, so Hans Hügel, einer der vier Hobbyjogger. Tapfer trafen sich die angehenden Marathonis direkt nach ihrem Arbeitsalltag, um gemeinsam diverse Kilometer „zu schrubben“. Dabei wurde das eine oder andere Mal nach einem ausgiebigen Arbeitstag noch mal kurz ein Halbmarathon am Abend „durchlaufen“. Das Gefühl, am Ende eines Laufes „seinen inneren Schweinehund“ ein weiteres Mal besiegt zu haben, war dabei ein wesentlicher Motivationsfaktor. Mit dem großen Ziel „Berlin“ vor Augen wurde selbst im Regen und halbblind in der Dunkelheit trainiert, nur um „den einen großen Lauf“ zu überstehen.

Die richtige Kleidung. Eines wurde während der ersten längeren Trainingseinheiten (ca. 20 km) schnell klar: Es macht wenig Sinn, mit normalen Sportutensilien einen langen Lauf zu absolvieren. Richtige professionelle Bekleidung musste her.
Nach kurzer Anfrage und ohne Zögern stellte FINANZWELT den vier Läufern die passende Sportbekleidung zur Verfügung. Das FINANZWELT-Team war geboren. Nun konnte es richtig losgehen.

Und dann war es soweit. Die Stimmung war gut beim 34. real,- BERLIN-MARATHON am 30. September 2007. Hatte es am Tag zuvor beim Inline-Skating noch „geschüttet wie aus Gießkannen“, schien an diesem „Marathon“-Sonntag sogar die Sonne. 40.215 Teilnehmer gingen somit bei optimalen Wetterbedingungen an den Start. Während der äthiopische Wunderläufer Haile Gebrselassie in 2:04:26 eine phänomenale Zeit lief und somit den vor vier Jahren ebenfalls in Berlin von Paul Tergat aufgestellten Weltrekord um 29 Sekunden unterbot, kämpften sich die vier Hessen Kilometer um Kilometer ans Ziel. Über 70 Live- Bands, eine Million Zuschauer, Fanmeilen, Marathontore und viele weitere Attraktionen sorgten für eine bombastische Stimmung an der Strecke.

Finisher. Nach 42 Kilometern und gut 4 Stunden war es dann für den Ersten des FINANZWELT-Teams soweit: Nach dem Durchlaufen des Brandenburger Tores, einem 400 Meter Endspurt vorbei an den extra aufgestellten „Stimmungstribünen“, konnte er sich im Ziel nahe des Deutschen Reichstags zu Recht Finisher nennen. Kurz darauf überquerten auch die drei anderen Teammitglieder das Ziel – mit der glücklichen Gewissheit, „es geschafft zu haben“. Nach der abschließenden Verleihung der Siegermedaillen, einer wohltuenden Dusche und diversen „isotonischen“ Aufbaugetränken war schnell klar, dass sich die Mühen ge lohnt hatten. Und für das kommende Jahr ist ein weiterer Marathon geplant.


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