Hauptnavigation & Suche:

Unternavigation:


Zurück zur Übersicht

Nachgewiesene Ertragsstärke und attraktive Garantien

Britische Second-Hand Lebensversicherungen

Wenigstens vier Emissionshäuser treffen sich regelmäßig am Flughafen London-Heathrow: Rothmann & Cie., Lloyd Fonds, Norddeutsche Vermögen und König & Cie., alle aus Hamburg. Das Ziel: Die genannten Unternehmen wollen den britischen Gebrauchtversicherungsmarkt für sich erschließen. Dafür gibt es viele Gründe.

Großbritannien ist der größte Versicherungsmarkt Europas und der drittgrößte in der Welt. Die britischen Versicherungsnehmer schließen überwiegend kapitalbildende Lebensversicherungen ab. Vorteilhaft ist auch, dass der Markt gänzlich reguliert und weitestgehend transparent ist. Dies trifft auch für den Handel mit Zweitmarktpolicen zu. Deren Handel hat in Großbritannien Tradition: Exakt hundertfünfzig Jahre. Hinzu kommt, dass die englischen Versicherer bewiesen haben, dass sie mit dem Geld der Anleger besser umgehen können als beispielsweise die deutsche Assekuranz. Allerdings ist der britische Lebensversicherungsmarkt stark aktienlastig, was die Anbieter von US-Policenfonds gerne monieren.

Dagegen halten die Anbieter deutscher oder britischer Policenfonds, dass das Thema Einschätzung der gesundheitlichen Situation des Versicherten faktisch keine Rolle spielt. Hier gab es unlängst genügend Diskussionen.

Sicheres Geschäft

Gebrauchte britische Lebensversicherungen sind sicher. Dies hängt damit zusammen, dass die Policen durch den Einnahmensicherungsfonds FSCS abgesichert sind. Die ersten 2000 Pfund werden zu 100 Prozent garantiert, der darüber hinaus gehende Wert der Police immer noch zu 90 Prozent. Damit reduziert sich das Risiko für den Policeninhaber beinahe auf die Verzinsung der Kapitalanlage. Die Policen werden dabei zu einem Betrag erworben, der über dem von der Versicherungsgesellschaft genannten Rückkaufswert, aber unter dem „inneren Wert“ der Policen liegt. Dieser entspricht näherungsweise der anteiligen Kapitalanlage der Police. Hinzu kommt, dass der Markt in den letzten Jahren leicht rückläufig ist. Günstige Gebrauchte sind so einfacher zu erhalten. Weiteres Benefit: Aufgrund des Doppelbesteuerungsabkommens sind die Einnahmen zwar gewerblich aber dennoch weitestgehend steuerfrei.

Den Start macht ...

... das Emissionshaus Rothmann & Cie. mit seinem Fonds „TrustFonds UK 1“. Der Fonds hat eine Laufzeit von 15 Jahren. Während dieser Laufzeit sollen 3000 Policen erworben und gegebenenfalls gehandelt werden. Das Platzierungsvolumen des Fonds beträgt 50 Millionen Euro, eine Einmalanlage ist ab 10.000 Euro und für Ratenzahler ab 100 Euro monatlich möglich. Die Ausschüttungen steigen von sechs auf 12 Prozent. Bereits in den Startlöchern ist Lloyd Fonds mit seinem „Britische Kapital Leben 1“. Der Fonds hat eine Laufzeit von 14 Jahren und startet mit einer Ausschüttung von sieben Prozent. Die Mindestbeteiligung beträgt 15.000 Euro. Hinsichtlich der Steuerfrage ist Lloyd Fonds durch die Kooperation mit der Allgemeinen Versicherungsdienst Gesellschaft mbH, Wörgl einmal quer durch Europa „gewandert“, denn die Einkünfte entstehen in Österreich. Dabei ist die Kapitalanlage so konzipiert, dass aufgrund des bilateralen Abkommens hohe Freibeträge in Anspruch genommen werden können.

Zusatz-Informationen:

Aktuelle Ausgabe

Aktuelle Ausgabe

finanzwelt für unterwegs: Die neue finanzwelt-App bringt Ihnen die wichtigsten News des Tages auf Ihr Handy.

finanzwelt-App

finanzwelt.tv

Film: Alle Filme ansehen

Abo-Bestellung

Bestellen Sie die nächste Ausgabe der finanzwelt.

Jetzt abonnieren

Newsletter

Abonnieren Sie ab jetzt unseren kostenlosen finanzwelt-Newsletter.

Newsletter abonnieren

Fußzeile: