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Alle wichtigen und großen Emissionshäuser beteiligten sich an einer Blitz-Exklusiv-Umfrage von finanzwelt. Wir wollten wissen, ob und welche Konsequenzen die Finanzkrise auf die Emissionspolitik der Anbieter von Kapitalanlageprodukten hat.
Die Antworten waren überraschend. Wer damit gerechnet hat, dass die Krise eine Vielzahl von neuen Anlageklassen hervorrufen wird, sieht sich getäuscht. Die 21 Emissionshäuser, die geantwortet haben, bleiben alle bei ihrer angestammten Produktpalette. 11 von ihnen, also 55 %, gaben an, dass zwar weniger platziert würde, aber dass dieses kein Grund dafür sei, sich strategisch umzuorientieren. LHI Leasing, München, wird Auslandsimmobilien und erneuerbare Energien der bestehenden Palette hinzufügen und teilt mit, dass weniger Dachfondskonstruktionen angeboten werden bzw. auf dieses Genre ganz verzichtet wird. Zwei weitere Initiatoren werden die Größenordnungen der Emissionen zurückfahren.







