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Warum Fidelity verstärkt auf die Vorteile der qualifizierten Beratung aufmerksam macht

Der Wert der Finanzberatung

Eine Momentaufnahme der deutschen Investmentlandschaft muss die gesamte Asset-Management-Branche alarmieren – und mit ihr alle, die im Vertrieb von Investmentfonds tätig sind: Mehr als drei Viertel der Deutschen verstehen nicht, was ein Investmentfonds überhaupt ist. Selbst unter...

den Fondsbesitzern kennen nur die wenigsten die Unterschiede zwischen Aktien-, Renten- oder Immobilienfonds.
Die Zahl der Aktienfondsbesitzer ist seit 2001 rückläufig und der Aktienanteil am gesamten Fondsvermögen liegt bei mageren 29 Prozent. Zum Vergleich ein Blick auf andere europäische Länder: In Belgien macht der Anteil von Aktienfonds 57 Prozent des gesamten Bestandes an Publikumsfonds aus, in Schweden 67 Prozent und in Großbritannien sogar 71 Prozent.

Was ist los mit den deutschen Anlegern? Eigentlich müssten gerade sie in Anbetracht des Rückbaus staatlicher Sicherungssysteme großes Interesse daran haben, ihre Zukunftsvorsorge mit tragfähigen Lösungen selbst in die Hand zu nehmen. Zwar wächst das Bewusstsein zur privaten Vorsorge, aber nur 40 Prozent der Bürger fühlen sich ausreichend abgesichert. Und 27 Prozent haben noch keine Vorsorge getroffen, hat der Bundesverband Investment und Asset Management in seiner Grundlagenstudie Investmentfonds 2004 ermittelt.


Zu hohe Sicherheitsorientierung

Wer sich bei der Geldanlage doch einmal ein Herz fasst, greift allzu oft zu den falschen Mitteln: Die deutschen Anleger folgen mit fast traumwandlerischer Sicherheit kurzfristigen Trends, die ihren Zenit bereits hinter sich haben: Aktien in den Jahren 1999 und 2000, Immobilien in den Jahren 2002 und 2003. Es mutet beinahe wie ein Wunder an, dass Hedgefonds beim deutschen Anleger bislang gefloppt sind.

Ein weiteres Problem ist die übermäßige Sicherheitsorientierung der Anleger. Denn für die vermeintliche Absicherung ihres Kapitals nehmen die Deutschen niedrige Wertentwicklungen in Kauf. Auf die langfristig effizienteste Vermögensklasse – die Aktie – setzen zu wenige Bundesbürger. Dabei steht mit Investmentfonds eine Geldanlage zur Verfügung, mit deren Hilfe jedermann einfach in Aktien investieren kann. Investmentfonds sind aufgrund von Diversifikationsvorteilen, Liquidität und Transparenz ideale Instrumente für die überwältigende Zahl der deutschen Anleger. Darin sind sich alle Experten einig.

Es muss daher das gemeinsame Ziel von Anbietern und Vertreibern von Investmentfonds sein, das Anlageverhalten zu verändern. Die Bevölkerung muss stärker auf falsche Gewohnheiten sowie sinnvolle Alternativen hingewiesen werden. Finanzberatern kommt hierbei eine besondere Aufgabe zu. Denn eine gute und qualifizierte Beratung verhilft vielen Kunden zu höheren Renditen durch eine bessere Vermögensmischung.


Strukturierte Portfolios erfolgreicher

Dass professionell strukturierte Portfolios langfristig erfolgreich sind, zeigt eine aktuelle, von Fidelity in Auftrag gegebene Studie der Unternehmensgruppe Steria Mummert Consulting. Sie vergleicht die durchschnittliche Vermögensaufteilung deutscher Anleger in den Jahren 1991 bis 2003 mit drei professionell erstellten Musterdepots. Bei der durchschnittlichen Ist-Vermögensstruktur überwiegen liquide Mittel mit im Schnitt 62 Prozent. Hinzu kommen 18 Prozent Renten und 20 Prozent Aktien. Dabei sind nur die Geldanlagen berücksichtigt, die nicht in Versicherungen oder Immobilien gebunden sind.

Die Ergebnisse der Studie sind eindeutig: Alle drei Musterdepots sind deutlich erfolgreicher. Und je länger der gewählte Betrachtungszeitraum, umso stärker öffnet sich die Schere zugunsten der Musterdepots. Der Vorteil beträgt bis zu 42 Prozent. Selbst mit einem konservativen Musterportfolio (30 Prozent Aktien, 50 Prozent Anleihen, 20 Prozent liquide Anlagen) erzielen Anleger höhere Renditen als mit ihrer tatsächlichen Vermögensstruktur. Ein auf Wachstum ausgerichtetes Musterportfolio, bei dem der Aktienanteil 50 Prozent beträgt, übertrifft auf lange Sicht das konservative Musterportfolio. Und ein chancenorientiertes Musterportfolio mit einem Aktienanteil von 70 Prozent schneidet im langfristigen Vergleich am besten ab. Hier werden aus einer Anlage von 10.000 Euro nach 20 Jahren 46.580 Euro.

Daraus folgt: Die Deutschen halten viel zu hohe liquide Anlageformen. In den Musterdepots sorgen dagegen eine bessere Asset Allocation und ein höherer Aktienanteil für bessere Wertentwicklungen.


Fidelity unterstützt Vertriebe und Berater

Vor diesem Hintergrund hat Fidelity umfangreiche Service-, Werbe- und PRAktivitäten gestartet, um in einer breiten Öffentlichkeit auf die Vorteile der qualifizierten Finanzberatung aufmerksam zu machen. Außerdem unterstützt Fidelity die Vertriebe und Berater, ihre Finanzberatung als Mehrwert-Dienstleistung gegenüber dem Endkunden zu vermitteln. Ziel dieser Maßnahmen ist die Aufklärung von Privatanlegern über die Vorteile einer effektiven finanziellen Zukunftsvorsorge, die man gemeinsam mit seinem Berater gestaltet – und dass Anleger künftig effizienter für den Aufbau privaten Zukunftskapitals sorgen.

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