Interview mit Michael Gott
Die „goldene“ Investition
Michael GottInterview mit Michael Gott, Abteilungsleiter Vertrieb/Marketing Sutor Bank, Hamburg, über die „goldene“ Investition.
finanzwelt: Ihr Unternehmen hat das so genannte „SutorGoldDepot“ entwickelt. Welches Anlagekonzept verbirgt sich dahinter?
Gott: Bei unserem Sparplan können Anleger ab 50 Euro pro Monat direkt in physisches Gold in Form von Goldbarren, die von unserer Bank in externen Tresoren gelagert werden, investieren. Damit wollen wir ein transparentes, für Kleinsparer kostengünstiges Produkt anbieten. Wir betrachten eine Investition in Gold als ideale Beimischung eines Portfolios.
finanzwelt: Welche Vorteile hat die Direktanlage gegenüber einer Beteiligung über einen geschlossenen Fonds oder einem Zertifikat?
Gott: Die Direktanlage ist kostengünstiger bzw. abgeltungssteuerfrei. Außerdem haben unsere Kunden die Option, sich das Gold ab einer angesparten Menge von 100 g ausliefern zu lassen. Bei einem Zertifikat ist die Bonität des Emittenten das größte Problem. Bei Insolvenz des Emittenten verfallen die Zertifikate und sind wertlos.
finanzwelt: Mit welchen Erträgen können Anleger rechnen?
Gott: Anleger haben kein Inflationsrisiko und können von möglichen Kursgewinnen profitieren. Einziges Manko bei Edelmetallen ist, dass keine Zinsen oder Ausschüttungen erzielt werden können.
finanzwelt: Wie sieht die Nachfrage nach Gold derzeit aus?
Gott: Gold wird von Kapitalanlegern derzeit favorisiert. Solange sich die gesamtwirtschaftliche Situation nicht verbessert, wird die große Nachfrage weiter anhalten, weil Gold als sicher gilt.





