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Interview mit Oliver Kuhlmann

Die Krise eröffnet Chancen

Vorstand der TRAINFORCE AKADEMIE AG

finanzwelt: Herr Kuhlmann, welche Argumente sprechen in der Krise für Private Equity Investitionen?

Kuhlmann: Vor allem die alte Weisheit vom antizyklischen Investieren. Im Zuge der gegenwärtigen Schwäche des Wirtschaftszyklus sinken allgemein die Unternehmensbewertungen und damit die Einstiegspreise für Private Equity Investoren. Die Erfahrung zeigt: Fonds, die in Krisenjahren wie z.B. zwischen 2001 und 2003 aufgelegt wurden, haben überdurchschnittliche Renditen erzielt.

 

finanzwelt: Und wie lautet Ihre konkrete Empfehlung?

Kuhlmann: Wer jetzt in Private Equity investieren kann, sollte auf Zweitmarkt- Beteiligungen, sogenannte Secondaries, setzen. Viele institutionelle Anleger müssen sich derzeit von ihren Private Equity Beteiligungen trennen, da aufgrund sinkender Bewertungen in anderen Anlageklassen ihr Private Equity Portfolioanteil die vorgeschriebene Zielallokation übersteigt und sie so zum Verkauf zwingt. Trotz der Werthaltigkeit des Investments sinken so die Preise. Das macht Zweitmarkt-Beteiligungsmöglichkeiten wie unseren RWB Global Market Fonds Secondary II so attraktiv.

 

finanzwelt: Wie langfristig und sicher ist dieser Dachfonds?

Kuhlmann: Der RWB Secondary II richtet sich an sicherheitsorientierte Privatanleger. Er verbindet trotz breiter Risikostreuung erstklassige Renditechancen mit einer Laufzeit von nur 5 Jahren statt der sonst üblichen 10 bis 15 Jahre in dieser Anlageklasse.

 


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