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Erfolg durch klar und deutlich strukturierte Anlageprozesse

Die Rezepte erfolgreicher Vermögensverwalter

Der Arbeitstag von Volker Schilling, Geschäftsführer der Performance AG, beginnt um 9.00 Uhr morgens mit der Eröffnung der Frankfurter Börse. Der Mannheimer Vermögensverwalter hat bis dahin bereits die Vorgaben aus Asien und den USA studiert. Doch wer jetzt denkt, dass gleich ein aufgeregter Börsenhandel oder hastiges Treiben einsetzt, der wird enttäuscht.


"Gute Vermögensverwaltung hat wenig mit Schnellschüssen zu tun“, so Schilling, der erst einmal kontrolliert, ob alle Orders des Vortages korrekt ausgeführt wurden. „Erfolg an der Börse hat derjenige, der seine Ziele kennt und einen Plan für den Weg dorthin hat.“ Schilling vergleicht die Aufgaben eines Vermögensverwalters mit einem guten Urlaubsplaner. Wenn das Reiseziel (Geldanlage) und der Zeitplan (Anlagehorizont) bekannt ist, wird der beste Weg (Aktien, Renten, Immobilien, Cash) gewählt. Je nach Entfernung des Ziels wird das vorteilhafteste Transportmittel (Asset Allocation) gesucht. Dieses muss an erster Stelle sicher sein, wer will schon mit einem maroden Flugzeug in den Urlaub fliegen. An zweiter Stelle muss die Crew über die notwendigen Qualifikationen verfügen. Für alle Fälle werden Alternativen mit eingeplant.

  • Ausgezeichnete Performance


Die Performance AG und ihre Vermögensverwaltungstochter Performance IMC GmbH wurden in diesem Jahr bereits zum dritten Mal ausgezeichnet. Neben den hervorragenden Expertisen in der Beratung und Betreuung von vermögenden Privatkunden (Focus Money), konnten vor allen Dingen die Ergebnisse der Vermögensverwaltung überzeugen. Zweimaliger Testsieger der Zeitschrift Finanzen und Spitzenreiter im Depotcontest von n-tv und dem Wirtschaftmagazin Capital für konservative Strategien. Nicht nur, dass die Renditen der Vermögensverwaltung sehr gut sind - in diesem Jahr bereits 23 % - sondern dass diese Ergebnisse unter extrem geringen Wertschwankungen erzielt wurden. „Wir haben gerade mal ein Sechstel der Volatilität des Dax, bei gleichem Ertrag“, so Schilling. In den vergangenen 3 Jahren konnte der Verwalter mit seiner defensiven und moderaten Strategie sogar positive Erträge erzielen, wo andere Anbieter weit in die roten Zahlen gerutscht waren. „Wir sehen uns in erster Linie als Vermögens- Erhalter mit attraktiver Performance. Konservativ heiße aber nicht, Aktien zu meiden", sagt der Vermögensverwalter. Vielmehr komme es darauf an, ein Depot sinnvoll zu diversifizieren. Und dazu sind Aktien bzw. Aktienfonds nicht nur akzeptabel sondern notwendig. Konservativ ist vielmehr das geringe Rückschlagspotential. Schilling setzt konsequent für jede einzelne Position enge Stop-Loss-Marken. Damit wird bei Kursrückgängen über ein bestimmtes Maß die Position einfach verkauft. „Wir arbeiten ausschließlich mit Investmentfonds. Dort ist die Absicherung mit Stop Marken noch absolut gering verbreitet.“ Es werden aber nicht nur Verluste begrenzt, sondern auch Gewinne gesichert. Allzu oft hat Schilling es erlebt, dass Anleger einfach nicht konsequent genug sind, wenn es darum geht, erzielte Erträge auch einmal zu sichern. Auf die Frage, weshalb die Performance AG seit drei Jahren so erfolgreich ist, verweist Schilling auf den klar und deutlich strukturierten Anlageprozess.

  • Partner gesucht


Für viele Finanzdienstleister, die in der Anlageberatung stehen, stellt sich immer wieder die gleiche Frage: make or buy. Will ich tatsächlich die Strukturierung der Depots meiner Kunden selbst vornehmen, überwachen und gegebenenfalls handeln? Oder will ich nicht vielmehr meine Kunden verwalten lassen, trotzdem meine Provisionen erhalten, aber sicher sein, dass die Depots meiner Anleger gut aufgehoben sind. Warum sollte ein unabhängiger Finanzdienstleister mit einem Vermögensverwalter zusammen arbeiten? Zum Einen werden ab 2005 durch Marktregulierungen nur noch Wenigen eine aktive Verwaltung erlaubt sein - wer bereits jetzt einen Partner mit §32 KWG Zulassung an seiner Seite weiß, der muss seine Kunden nicht heute da und morgen dorthin schicken. Zum Anderen haben viele Berater es in der Vergangenheit versäumt, ihre Kunden wirklich aktiv zu betreuen. Viele haben sich auf das Neugeschäft konzentriert, das über die vergangenen drei Jahre immer geringer wurde. Dabei wurden bestehende Depots vernachlässigt und allzu oft fühlten sich Anleger von ihren Beratern alleine gelassen. Wer mit einem Vermögensverwalter kooperiert, weiß die Depots seiner Kunden gut aufgehoben, ist stets betreut und kann getrost neue Kunden gewinnen. Ist die Verwaltung transparent und für den Berater wie für den Investor lukrativ, so erreicht man höchste Zufriedenheit auf allen Seiten.
„Wir können durch die Bündelung unserer Ressourcen doch deutlich effizientere Verwaltung betreiben als jeder Berater einzeln“ ,erklärt Schilling. „Wir zahlen bis zu 90 % des Agios an den Berater und beteiligen ihn mit bis zu 0,5 % p.a. an der Managementfee.“ Damit verdient er das Gleiche wie bei der eigenständigen Vermittlung von Investmentfonds. Gleichzeitig aber kann er seinen Kunden garantieren, dass ab sofort seine Anlagen täglich überwacht werden und gegebenenfalls reagiert wird. „Dabei kaufen wir alle Fonds zum Nettoinventarwert ein, das heißt unsere Anleger zahlen keine Ausgabeaufschläge und keine Transaktionsgebühren. Wenn wir umschichten, dann wird genauso viel Geld, wie aus einem Fonds rausgeht in den neuen Fonds investiert.“ Volker Schilling ist überzeugt, dass Anleger nur so sicher sein können, dass Umschichtungen wirklich zum Wohle des Investors sind und nicht zum Wohle des Verwalters.

(Jens Reichel)


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