„Geringer Kapitaleinsatz macht den Unterschied“
Ein junger Medienfonds stellt sich vor
Interview mit den Vorständen der Equity Pictures AG, Josef Lautenschlager und Andreas Thiesmeyer
Finanzwelt: Welche Anleger sollten aus Ihrer Sicht in einen Medienfonds investieren?Lautenschlager: Der Equity Pictures Medienfonds ist eine hoch attraktive Anlage für alle Anleger, denen es darum geht, mit einem geringen gebundenen Kapital ein unternehmerisch geprägtes Investment zu tätigen.
Die Beteiligung an unserem EP KG II Fonds ist steuerlich voll wirksam, aber uns geht es vor allem darum, auch jenseits steuerlicher Betrachtungen eine interessante Anlage-Rendite zu erwirtschaften. Deshalb setzen wir auf ein qualifiziertes Investment der Fondsmittel, das heißt auf wirklich rentable Kino- und TV-Projekte.
Finanzwelt: Wie können diese rentablen Produktionen denn gefunden werden? Danach sucht doch jeder!
Thiesmeyer: Dies beginnt mit der eingehenden Prüfung der Verwertungschancen vor einer geplanten Investition. Hierzu wurden mit europäischen und US-Partnern Netzwerke geknüpft, um langfristige und ertragreiche Produktions-Kooperationen zu schaffen. Eine erfolgversprechende Auswahl an Produktionen kann somit langfristig erstellt und geprüft werden, was zugleich ein frühzeitiges Assessment und eine Bewertung der Produktionen ermöglicht.
Finanzwelt: Worauf sollte der Anleger achten, wenn er die Beteiligung an einem Medienfonds erwägt?
Lautenschlager: Für die Akzeptanz eines Medienfonds bei den Anlegern sind vor allem die Qualitäten des Fonds entscheidend, und hier in erster Linie dessen Sicherheitsaspekte. Ebenfalls entscheidend sind die Rentabilität, der Anteil der Nebenkosten und nicht zuletzt die vom Anleger einzusetzenden liquiden Mittel.
Finanzwelt: Wie wird Sicherheit für den Anleger geschaffen?
Lautenschlager: Eine Platzierung der Mittel erfolgt bei Equity Pictures erst bei 80 Prozent Erlössicherung (incl. 60 Prozent Absicherung durch Bankbürgschaft). Dies ist neben dem ausgewogenen Portfolio an Film-Produktionen ein zentraler Punkt des Rendite- und Sicherheitskonzepts. Natürlich bieten wir zudem die marktüblichen Absicherungen wie Fertigstellungsgarantien.
Finanzwelt: Equity Pictures ist ein relativ junger Fonds – welche Vorzüge hat er?
Thiesmeyer: „Attraktivität für den Anleger“ war das Ziel, als der Finanzexperte Josef Lautenschlager und ich vor drei Jahren mit Equity Pictures antraten.
Das Investitionskonzept von Equity Pictures basiert auf einem äußerst geringen Kapitaleinsatz - das direkt gebundene Kapital liegt im Schnitt unter fünf Prozent der Kommanditeinlage. Mit diesem Konzept unterscheidet sich Equity Pictures maßgeblich von anderen Medienfonds.
Finanzwelt: Nun zu den Fakten für potentielle Anleger. Wie kann er sich beteiligen?
Lautenschlager: Die Equity Pictures Medienfonds GmbH & Co. KG II wurde im Frühjahr 2002 aufgelegt. Das geplante Fondsvolumen beträgt 50-75 Mio. Euro bis Dezember 2003.
Die Mindestbeteiligung beträgt 15.000 Euro zuzüglich 3 Prozent Agio. Davon sind 54 Prozent zuzüglich drei Prozent Agio einzuzahlen. Die restlichen 46 Prozent werden durch eine mit Bankbürgschaft besicherte Fremdfinanzierung erreicht – ohne Bonitätsprüfung der Kommanditisten. Ein Pluspunkt ist die kurze Investitionszeit von nur 7 Jahren.
Das gesamte Kommanditkapital führt wegen Herstellereigenschaft im Erstehungsjahr sofort zu negativen Einkünften von ca. 180 Prozent, bezogen auf das Eigenkapital.
Finanzwelt: Und welche Erlöse kann der Anleger erwarten?
Lautenschlager: Equity Pictures kalkuliert mit Erlös-Rückflüssen in Höhe von ca. 120 Prozent der Produktionskosten und erreicht damit eine Rendite vor Steuern in Höhe von 11,48 Prozent. Das ist realistisch und sicher kalkuliert, denn verlässliche Branchenstatistiken weisen Brutto- Rückflüsse von maximal 138 Prozent der Produktionskosten aus.
Finanzwelt: Welche Projekte sind bei Equity Pictures derzeit in der Produktion?
Thiesmeyer: Topaktuell ist die Produktion „Elvis Has Left The Building“ mit Weltstar Kim Basinger, eine total schräge Komödie. Regie führt bei dieser 12-Mio.-Dollar Produktion Joel Zwick, der den Blockbuster „My Big Fat Greek Wedding“ gemacht hat. Der Drehbeginn war Mitte September. Zudem produziert Equity Pictures derzeit folgende Projekte: Die Komödie „Eulogy“, die in diesem Jahr in Cannes für Furore sorgte, dann die Familienkomödie „The Clinic“, ein TV-Movie rund um das Schicksal einer Tierklinik. Die Produktionen „Dragon Storm“ – eine Fantasy-Komödie – und der Science-Fiction-Thriller „Phantom Force“ sind Action-orientierte TV- und DVD-Unterhaltung...
Die Vorverkäufe der Produktionen haben zum Teil schon begonnen und weisen hervorragende Zahlen auf. Der eigentliche Verkauf beginnt aber erst bei der MipCom in Cannes im Oktober.
Wir können unseren Anlegern also rundum positive Zwischenergebnisse und hervorragende Zukunftsaussichten bieten!







