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„Geringes gebundenes Kapital, hohe Sicherheit, interessante Rentabilität“

Equity Pictures AG

Mit zwei neuen Fonds startet die Grünwalder Equity Pictures AG. Der erste Equity Arena Eventfonds produziert Großereignisse in der Arena AufSchalke. Die Equity Pictures KG IV führt die Reihe der unternehmerischen Medienfonds optimiert fort. Künftig wird auf eine Bankfinanzierung bei 50 Prozent Einzahlung oder eine...

weitere Außenhaftung verzichtet.


FINANZWELT befragte die Vorstände Andreas Thiesmeyer und Josef Lautenschlager zu beiden Fonds.




FINANZWELT: Worin unterscheidet sich der Eventfonds von den „klassischen“ Medienfonds?

Lautenschlager: Grundsätzlich dadurch, dass wir Großevents mit der Arena Auf- Schalke durchführen und zu 100 Prozent einen German Spend erreichen. Weitere Unterscheidungen sind kurze Laufzeit, sofortige Rückflüsse und eine Steuerwirksamkeit gemäß dem Fondserlass (5. Bauherrenerlass).




FINANZWELT: Im Hinblick auf den immer wieder geforderten German Spend klingt das Angebot sehr interessant. Sind weitere Fonds dieser Art vorstellbar oder ist der Markt sehr begrenzt?

Thiesmeyer: Wir können uns Nachfolgefonds vorstellen, auch mit größeren Volumina, zumal Events mit 50.000 und mehr Zuschauern im Trend liegen. Zum Start haben wir den Fonds konservativ mit 5 Millionen Euro geplant, erwarten aber Dank hoher Reservierungen bis zu 10 Millionen Euro Einlagen zum Fondsschluss am 30. Juni. Wir starten im Juni mit dem größten Opernereignis der Welt – „Turandot“. In Vorbereitung sind auch Pop- und Rock-Großereignisse.




FINANZWELT: Der erste Eventfonds eines Mitbewerbers scheiterte wenig rühmlich, wie wollen Sie das verhindern?

Thiesmeyer: Indem wir auf Veranstaltungen setzen, die sich bereits in der Arena AufSchalke bewährt haben. Sicherheitsmomente sind auch der langfristige Vorverkauf, der die Akzeptanz erkennen lässt und für schnelle Rückflüsse sorgt.




FINANZWELT: Welche Weiterentwicklungen haben Sie zu Ihren bisherigen Medienfonds vorgenommen, mit dem Sie ja im vergangenen Jahr sehr erfolgreich waren?

Lautenschlager: Der neue Equity Pictures Medienfonds KG IV optimiert die Vorteile der Vorgängerfonds in der Effizienz, Sicherheit und Rendite: Nur 50 Prozent Einzahlung, keine Bankfinanzierung, keine weitere Außenhaftung, hohe Sicherheiten – 80 Prozent der Produktionskosten, und trotzdem verbesserte Renditechancen. Bei einem konservativ kalkulierten Rückfluss von lediglich 120 Prozent ergibt sich eine bis zur Verachtfachung des gebundenen Kapitals.




FINANZWELT: Medienfonds sollten von ihren Filmen leben. Welche interessanten Produktionen sind bei Ihnen hervorzuheben?

Thiesmeyer: Herausragende Filme 2004 waren „Hostage“ mit Bruce Willis und „The Matador“ mit Pierce Brosnan. Als Re-Investition realisierten wir die Danny DeVito Komödie „Relative Strangers“. Unser Programm 2005 führen Nicolas Cage, Bruce Willis, John Travolta, Al Pacino und weitere Stars an. Im April steht die Oscar-Preisträgerin Hilary Swank in Brian de Palmas „The Black Dahlia“ vor der Kamera.




FINANZWELT: Derzeit ist eine Diskussion um die Zukunft der Medienfonds entbrannt.

Lautenschlager: Hier wird jenseits von Fakten spekuliert. Bei genauer Rechnung wird das BMF erkennen, dass Einschnitte bei Medienfonds sich zur Gegen-Finanzierung der Unternehmenssteuersenkung nicht nennenswert eignen. Aktuelle Fonds dürften von etwaigen Änderungen – sollten sie tatsächlich irgendwann kommen – ausgenommen sein.




FINANZWELT: Wenn Sie ein schlagendes Argument für Ihre Fonds veröffentlichen könnten, wie würde dieses lauten?

Lautenschlager: Sehr geringes gebundenes Kapital, hohe Sicherheit und interessante Rentabilität.

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