Der Abschluss - die heiße Phase im Verkauf
Mentales Management
Die kundenorientierten Nutzenargumente liegen auf dem Tisch, das Vertrauen des Kunden ist gewonnen, das Angebot unterbreitet, der Abschluss so gut wie in der Tasche. Doch dann passiert in vielen Verkaufsgesprächen das Unerwartete: Der Verkäufer wird nervös, verliert den roten Faden, erinnert sich urplötzlich an Situationen, in denen der sicher geglaubte Abschluss noch scheiterte...
Eine Welle hemmender und oft irrationaler Gedanken überflutet ihn: „Wenn der Kunde nicht abschließt, erreiche ich meinen Monatsumsatz nicht, die nächste Rate fürs Haus ist in Gefahr; die Abteilungsziele rücken in weite Ferne – und ich bin schuld!“ Das Stammhirn übernimmt die Führerschaft und bereitet alles für die Flucht vor – Stress pur. Alle Körperfunktionen, die nicht unbedingt notwendig sind, der Bedrohung auszuweichen, werden heruntergefahren. Just in dem Moment, in dem die Denkfähigkeit des Verkäufers am nötigsten gebraucht wird, um souverän und besonnen den Einwänden des Kunden zu begegnen und sich der Preisverhandlung zu widmen, kollabiert sie – denn der Verteidigungsmechanismus des Körpers soll nicht durch zu langes Nachdenken beeinträchtigt werden. Und auch der Kunde wirkt nun angespannt, will die Vor- und Nachteile nochmals auf die Entscheidungswaage legen und den Kauf in Ruhe überdenken. » Weiter...