Auszüge aus dem Inhalt – Printausgabe 06/2011
Fachmagazin
LEITTHEMA
Die Macher der Branche 2011 – Das Jahr der Regulierung
Im Oktober hat der Bundestag den Gesetzentwurf der Bundesregierung zum Finanzanlagenvermittler- und Vermögensanlagenrecht verabschiedet. Die freien Vermittler müssen künftig für die Berufsausübung einen Sachkundenachweis und eine Berufshaftpflichtversicherung vorweisen. Als Aufsicht werden für sie nach dem Vorbild der Aufsicht über Versicherungsvermittler die Gewerbeämter zuständig sein. Bereits im Juli ist die AIFM-Richtlinie in Kraft getreten. Neben strengen Zulassungsvoraussetzungen müssen Anbieter geschlossener Fonds in Zukunft auch umfangreiche Informationspflichten gegenüber Aufsichtsbehörden und Anlegern einhalten. Bis spätestens 2013 muss der deutsche Gesetzgeber die Richtlinie in nationales Recht umsetzen. Bei den Versicherungsgesellschaften ist das Schlagwort Versicherungsvertragsgesetz oder „Solvency II“, beim freien Vertrieb bspw. die Vermittlerrichtlinie.
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Fehlerteufel
Willkommen im Club … – Neue Märkte, neue Macher
Leider hat sich in diesem Beitrag bei der Vorstellung des Fonds „Canada Gold Trust 1“ der Fehlerteufel eingeschlichen. Bei den Angaben „Zum Fonds“ muss es lauten:
Goldinvestments sprechen traditionell eher Anleger mit unterdurchschnittlicher Risikoneigung an. Angesichts des unbekannten Initiators und der hohen konzeptbedingten Risiken auf mehreren Ebenen dürfte sich die Platzierung des Fonds als außerordentliche Herausforderung darstellen.
Wir bitten, diesen Fehler zu entschuldigen!
GESCHLOSSENE FONDS
Planrechnungen und Sensitivitätsanalysen – Zerschlagt die Kristallkugel!
Dr. Torsten Teichert, der Vorstandschef des Hamburger Emissionshauses Lloyd Fonds, ist bilanzgetrieben. Er sucht seit Jahren nach Gründen, wie es zu den geradezu unvorstellbaren Verlusten in den Bilanzen seines Hauses in den Jahren seit 2008 und dem Einbruch der Schifffahrtsbranche, genauer der geschlossenen Fonds darin, kommen konnte. Die Überlegungen des nüchtern und analytisch denkenden Top-Managers kamen zu Ergebnissen.
IMMOBILIEN
Anlagestrategie – Sachwerte – stabil und wertbeständig?
Angesichts von Schuldenkrise und Ängsten vor neuen Problemen der Banken sind die Anleger und Sparer mehr denn je auf der Suche nach Sicherheit. Und dabei kommt es offenbar schon zu heftigen Übertreibungen. An Märkten für besonders sichere Anlagen gibt es inzwischen schon hier und da negative Renditen. Und wo immer das Zauberwort „Sachwert“ auftaucht, droht bei den Anlegern der Verstand auszusetzen.
INVESTMENTFONDS
Skandinavien – Stabil, kantig, (noch) ertragreich
Nach der Lehman-Pleite 2008 sucht uns dieses Jahr die nächste Krise heim. Umso wichtiger erscheint die Suche nach sicheren und dennoch attraktiven Anlagemöglichkeiten. Investments in den nordischen Ländern weisen beide Eigenschaften auf. Die wachstumsstarken Volkswirtschaften haben die vergangenen Jahre erfolgreich für Reformen genutzt. Bereits 2009 sind einige „Nordlichter“ besser durch die Krise gekommen. Das erspart aber nicht ein genaues Hinsehen, auch auf die etwaigen Risiken.
VERSICHERUNGEN
Berufsunfähigkeit – Burnout – ausgebrannt und leer!
„Burnout, der Becker. Ausgebrannt! Natürlich Kokolores, denn um ausgebrannt zu sein, muss man erst mal brennen – und der Becker hat nicht mal geglimmt!“ Was das TV-Ekel Stromberg alias Christoph Maria Herbst in der Comedy-Serie „Stromberg“ auf „ProSieben“ so provokant veralbert, ist im Berufsalltag ein brandaktuelles und wichtiges Thema. Denn die Zeit scheint schneller zu laufen, gerade im Job. Man muss viel mehr Aufgaben in kürzerer Zeit bewältigen, das kostet natürlich Kraft. Eine mögliche Folge könnte der Zusammenbruch, das Burnout sein.
VERTRIEB&STRATEGIE
Vertriebs-Award 2012 – Noch'n Award?
Awards, so sollte man meinen, gibt es wahrhaftig schon genug. Da muss es schon gute Gründe geben, wenn man einen weiteren „launched“, wie man heute so schön sagt. Die Redaktion meint auch nach ausgedehnterem Nachdenken und Prüfen aber immer noch, dass es eine gar nicht so kleine Lücke im Dickicht der Preise gibt: Die meisten Awards innerhalb der Finanzbranche zielen auf Beziehungen zum Endkunden, ob nun von der Produkt- oder der Beratungsqualität her. Wir meinen: Es ist höchste Zeit für einen Wechsel von Standpunkt und Perspektive. Wir wollen wissen, wie sich Emittenten und Produktlieferanten von Beteiligungsmodellen aus dem Blickwinkel der Vertriebe ausnehmen.
RECHT&STEUERN
Joker – Wenn Richter zocken …
Deutsche Richter können fünf „Joker“ ziehen, „mit denen sie einen Fall zugunsten der Vertriebe oder der Anleger in die ‚richtige‘ Richtung lenken können“, sagt Rechtsanwalt Prof. Dr. Thomas Zacher. In finanzwelt erklärt er diese „Joker“.
BRANCHENEVENTS
8. Sustainability Congress im April 2012 in Bonn
Die ersten Themen für den 8. Sustainability Congress stehen fest. Das Event findet am 17. und 18. April 2012 in Bonn statt. Schon jetzt steht auf der Agenda das Thema Fonds Radar. Hierbei gehen die Fondsanalysten aus dem Hause Drescher & Cie der Frage nach, welche Investments das Geld der Anleger nachhaltig verdienten. Außerdem gibt es eine Diskussion rund um die Frage: „Wird die Republik grüner?“ Politiker, Journalisten und Wirtschaftsvertreter werden darüber sprechen, wo die Republik grüner geworden ist und wo lediglich der Anschein erweckt wurde.
LIFESTYLE
finanzwelt Vinothek-Club – 2007er Barolo „Rocche Annunziata“
die Geschichte des Weins für diese Ausgabe beginnt in einer kleinen, aber feinen Osteria in La Morra. Mit Blick auf die Hügel der Langhe genossen wir zur perfekt bereiteten Lammkrone einen Barolo, der zugleich Tiefe und Eleganz, vor allem aber enorme Trinkfreude bereitete. Sofort war klar: Dieser Wein würde unser Weihnachtsangebot für Sie werden. Dass er nebenbei mit zwei roten Gläsern in die Endrunde der besten Baroli des demnächst erscheinenden Gambero Rosso 2012 eingezogen ist, hat uns in unserer Entscheidung nur bestärkt.








