Hauptnavigation & Suche:

Unternavigation:


Zurück zur Übersicht

FINANZWELT sprach mit Otmar Knoll

fairrenta wird fairvesta

Nach der Schließung des ersten Fonds startet die Tübinger fairvesta aktuell mit zwei neuen Fondsbeteiligungen durch. Gleichgeblieben ist die Idee des günstigen Immobilienkaufs aus Notlagen (Bankverwertung, Insolvenz und Zwangsversteigerungen) – neu ist allerdings die hierfür genutzte Konzeption. Finanzwelt sprach mit Otmar Knoll, Vertriebsdirektor der fairvesta Unternehmensgruppe

Finanzwelt: Herr Knoll, warum der Namenswechsel von fairrenta zu fairvesta?
Knoll: Viele unserer Kunden assoziierten den Namen fairrenta mit fairer Rente. Da sich unsere Produkte für Kunden aller Altersklassen und die verschiedensten Zielstellungen eignen, haben wir uns entschlossen, eine Namensänderung in „fairvesta“ (abgeleitet von fairer Investition) vorzunehmen. Dabei ist beabsichtigt, den Namen fairvesta in Verbindung von rendite-orientierten Immobilieninvestitionen langfristig als Markenname am Markt zu etablieren.

FINANZWELT: Nachdem Sie Ihren ersten Fonds mit 10 Mio. schließen konnten, starten Sie mit gleich zwei neuen Fondskonzepten. Wie sehen sie aus und warum zwei unterschiedliche Strategien?
Knoll: Die fairvesta zweite Immobilienbeteiligungsgesellschaft mbH wendet sich mit dem Produkt Short Cash an renditeorientierte Kapitalanleger mit einem kurzen Anlagehorizont von nur 5 Jahren. Damit bieten wir Einmalanlegern eine Beteiligung ab 15.000,- Euro an, bei der der Anleger eine durchschnittliche Nettorendite von ca. 12 bis 18 % p.a. erwarten kann und im Jahr der Anlage eine steuerliche Verlustzuweisung von ca. 40 % erhält.
Die fairvesta dritte Immobilienbeteiligungsgesellschaft mbH mit den Produkten Real Cash Classic, Real Cash Flex, Real Spar Classic und Real Spar Flex bieten Einmalanlegern ab 1.000,- Euro und Ratensparern ab 50,- Euro im Monat mit einer Mindestlaufzeit von 10 Jahren eine Beteiligungsmöglichkeit. Durch das spezielle Blindpool-Konzept erhält der Anleger für Einzahlungen im Jahr 2004 ca. 67 % Verlustzuweisung auf seine Einlage. Auch hier beträgt die durchschnittliche Nettorendite ca. 12 bis 18 % p. a.

FINANZWELT: Vor kurzem haben Sie verkündet, dass Sie Ihr erstes Objekt erwerben konnten. Was bedeutet dies für die Anleger?
Knoll: Seit Schließung des ersten Fonds haben wir bereits erfolgreich bewiesen, dass wir die Theorie in die Praxis umgesetzt haben. Bei unserem ersten Immobilienobjekt im Fonds I haben wir derzeit eine Eigenkapitalrendite - nach Abzug aller Kosten - von ca. 14,28 % p.a. für unsere Anleger realisiert. Weitere, sehr lukrative Immobilienerwerbe stehen derzeit unmittelbar vor dem Vertragsabschluss und können somit noch in diesem Jahr realisiert werden.

FINANZWELT: Viele Emissionshäuser klagen derzeit über schleppende Umsätze im Bereich deutscher Immobilien. Können Sie dies bestätigen? Ist nicht gerade ein „Kurz- läuferfonds“ wie Sie ihn anbieten, derzeit besonders interessant?
Knoll: Durch unsere Produktvielfalt und sehr hohe Flexibilität für die Anleger, in Verbindung mit unserem einzigartigen Sicherheitskonzept, liegen wir mit unserem Sachwertprodukt im Trend der Zeit. Gerade Einmalanleger wollen in der heutigen Zeit nicht nur Steuervorteile, sondern auch Rendite, ohne sich lange zu binden. Aus diesem Grunde haben wir mit unserer Produktinnovation, entgegen dem Branchentrend, auch in diesem Jahr erhebliche Zuwachsraten in der Platzierung der Beteiligungen.

FINANZWELT: Während deutsche Anleger und Vertriebe sich teilweise sehr zurückhaltend verhalten, floriert der Fondsumsatz in der Schweiz und in Österreich. Könnten Sie dies bestätigen? Und liegt es ggf. an der Beraterqualität, dass die Umsätze hinter Deutschlands Grenzen besser laufen?
Knoll: Die fairvesta Unternehmensgruppe vertreibt ihre Produkte derzeit in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Durch die Reformen am Kapitalanlagemarkt in Österreich und in der Schweiz ist dort die Qualifikation der Berater und Vermittler besonders hoch und dem Durchschnitt der deutschen Vermittler derzeit überlegen. Da auf einen Berater durchschnittlich mehr als 3 x so viel Kunden kommen wie in Deutschland, ist auch die Anzahl der kapitalkräftigen Anleger 3 x höher, was in unserem speziellen Fall zu enormen Umsatzsteigerungen, gegenüber dem Vertrieb in Deutschland, geführt hat.

FINANZWELT: Mit einem weiteren Geschäftsführer haben Sie Ihr Unternehmen auf eine breitere Basis gestellt. Planen Sie künftig auch andere Produkte?
Knoll: Das Jahr 2004 stand für unsere Unternehmensgruppe unter dem Zeichen der Konsolidierung. So haben wir in diesem Jahr 2 neue Fondsgesellschaften mit neuen und innovativen Produkten initiiert; seit Anfang des Jahres für die Aus- und Weiterbildung bzw. Qualifikation der Vertriebspartner die fairvesta|academy ins Leben gerufen; die Organisation und Vermarktung der Produkte wird nun von der fairvesta Vermittlungsgesellschaft mbH exklusiv für alle Produkte der Emissionshäuser übernommen. Zusätzlich wurde für die weitere Expansion die fairvesta Holding AG ins Leben gerufen. Personell konnten wir durch Herrn Hermann Geiger (ehemals 22 Jahre Bankvorstand) einen weiteren Geschäftsführer und Vorstand hinzugewinnen. Da die Konsolidierungsphase in 2004 abgeschlossen wurde, streben wir für die kommenden Jahre eine weitere Expansion mit unserer alternativen Investmentstrategie und weiteren Produktvarianten an.

Zusatz-Informationen:

Aktuelle Ausgabe

Aktuelle Ausgabe

finanzwelt für unterwegs: Die neue finanzwelt-App bringt Ihnen die wichtigsten News des Tages auf Ihr Handy.

finanzwelt-App

finanzwelt.tv

Film: Alle Filme ansehen

Abo-Bestellung

Bestellen Sie die nächste Ausgabe der finanzwelt.

Jetzt abonnieren

Newsletter

Abonnieren Sie ab jetzt unseren kostenlosen finanzwelt-Newsletter.

Newsletter abonnieren

Fußzeile: