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Wohnungsmonopoly steht am Anfang

fairvesta setzt auf Immobilienhandel

Alle 12 Minuten verbucht Deutschland eine Insolvenz. Bereits alle sechs Minuten kommt eine Immobilie „unter dem Hammer“. 92.380 Zwangsversteigerungen wurden im Jahr 2004 in Deutschland gezählt. Tendenz seit Jahren steigend. Ganz klar, dass dies viele „Schnäppchenjäger“ auf den Plan ruft. Doch...

so einfach ist das Geschäft nicht.


Jede Wirtschaftskrise fordert ihren
Tribut. Und wer in Folge von Arbeitslosigkeit
seine Verbindlichkeiten nicht
mehr begleichen kann, verliert schnell
– nicht nur im bildlichen Sinne – Haus
und Hof. In der Folge belasten viele
Kredite die Bilanzen der Banken. Und
die haben ein großes Interesse daran,
die Objekte möglichst schnell los zu
werden.
Aber auch die Privatisierung von Staat,
Städten und Großunternehmen sorgt
zunehmend dafür, dass immer mehr
Immobilienpakete gehandelt werden. So
erwarb erst kürzlich die dänische Immobiliengesellschaft
Kristensen Properties
A/S für 154 Millionen Euro knapp 6.000
Werkswohnungen in Salzgitter und
Kassel. 13,5 Milliarden Euro investierten
ausländische Unternehmen insgesamt in
den deutschen Wohnungsbestand.
Neben der Mietrendite sind es insbesondere
die erhofften Verkaufserlöse, die
zunehmend gerade angelsächsische
Private Equity Gesellschaften auf den
Plan rufen. Im Einkauf liegt eben der
Gewinn – und wer nicht nur eine, sondern
gleich hunderte von Wohnungen
erwirbt, bezahlt nur einen Bruchteil des
Verkehrswertes.
In diesem Geschäft mischt auch die
Tübinger fairvesta Holding AG kräftig
mit und bietet derzeit ihre vierte
Beteiligung an. Mit der „fairvesta vierte
Immobilienbeteiligungsgesellschaft
mbH“ setzen Anleger auf den Kauf notleidender
Immobilien, wobei ausschließlich
Objekte ohne Reparaturstau zum
Einkaufspreis zwischen 30 und 50
Prozent unter dem amtlich festgestellten
Verkehrswert erworben werden.
Die nachgewiesene Mietrendite muss
mindestens zehn Prozent bezogen auf
den Kaufpreis betragen. Der vorhandene
Markt ermöglicht dabei ein breites
Angebot interessanter Immobilien, die
zumeist aus Bankenbeständen stammen
– ohne, dass es bereits zur Zwangsversteigerung
gekommen ist. So ist es
auch kein Wunder und dennoch ein
Zeichen von Solidität, dass fairvesta-
Frontmann Otmar Knoll vor wenigen
Tagen im Rahmen einer Vertriebsveranstaltung
herausstellen konnte,
„dass alle bislang erworbenen Objekte
zu weniger als der Hälfte des Verkehrswertes
und mindestens mit der im
Prospekt vorgegebenen Mietrendite
gekauft wurden.“
Vor diesem Hintergrund scheint auch
die angepeilte Rendite von 12 bis 18
Prozent erreichbar und für Anlageberater
recht interessant zu sein, zumal
der Fonds unterschiedlichste Beteiligungsmöglichkeiten
zulässt und auch
hinsichtlich der Beteiligungsdauer sehr
flexibel ist. So ist sogar eine Beteiligung
von nur zwei Jahren in Form einer
typisch stillen Beteiligung denkbar. Die
unternehmerische Komponente, denen
Anleger auch ratierlich beitreten können,
hat eine Mindestbeteiligungsdauer
von fünf Jahren, was auch noch
sehr kurz ist.

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