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"Alles, was ein Finanzdienstleister braucht"

FinanzDock

Das neue Erfolgsportal „FinanzDock“ startet mit einem hohen Ansatz. Was sich dahinter verbirgt, zeigt dieser Beitrag.
Unter www.finanzdock.ag finden Finanzdienstleister ein Portal, das hinsichtlich der Bandbreite der Möglichkeiten kaum mehr Ideen offen lässt. FinanzDock entstand aus den im Jahre 1999 gegründeten Unternehmen [dap] Deutsche Assekuranz Pool GmbH und dem IT Unternehmen wps Web Payment Service GmbH. Bereits jetzt arbeiten 2.700 Finanzdienstleister mit...

FinanzDock zusammen – und täglich werden es mehr. Hinter der neuen Gesellschaft steht ohne Zweifel der DAP-Taktgeber Gerd Janssen mit sei- nen Ideen, seinem Netzwerk und seinen Erfahrungen bei Abwicklungsplattformen.

Das Erfolgsportal bietet bewusst individuell kombinierbare Leistungsbausteine. Neben Dienstleistungen in der Abwicklung und der Bestandsverwaltung gibt es eine Vielzahl von gängigen Vergleichsmöglichkeiten bei unterschiedlichen Produkttarifen, wie beispielweise die von Morgen & Morgen oder Softfair. Die Kosten für den einzelnen Makler halten sich dabei durchaus in Grenzen. Natürlich ist auch die Abwicklung von Versicherungs-, Investment- und Kapitalanlageprodukten über FinanzDock möglich.

Damit geht das neue Angebot über die Vielzahl anderer Portale hinaus. Einen besonderen Charme hat auch der offensichtlich von Edgar K. Geffroy stammende Ansatz, dass das Erfolgsportal die letztendliche Leistung im Vertrieb unterstützen will. So können viele Module direkt in der Akquise und in der Kundenbindung eingesetzt werden.




Erfolgreiche Roadshow

Wieder eine neue Plattform? – diese Frage ist völlig falsch! Denn Finanz- Dock versteht sich als Erfolgsportal mit extrem breiter Produktpalette und umfänglichen Serviecangebot. Und so war es kein Zufall, dass den deutschlandweiten Einladungen zum Kennenlernen von FinanzDock rund 1.200 Finanzdienstleister gefolgt sind. Gute Ideen lassen sich schließlich durch bessere immer noch optimieren – und bei FinanzDock bleibt wirklich kaum ein Wunsch mehr offen (siehe Grafik).

Ersten Erfahrungsberichten zufolge läuft das Erfolgsportal nahezu ohne Reibungsverluste. FinanzDock Vorstand Gerd Janssen macht darauf aufmerksam, dass es seit dem Bestehen der Vorgängerversion von [dap] und wps nur eine Handvoll Kündigungen gab. Das ist zu vernachlässigen.




FINANZWELT sprach mit FinanzDock-Vorstand Gerd Janssen über die Idee und die Möglichkeiten von FinanzDock anlässlich seines Roadshowtermins in der Nähe von Frankfurt.


FINANZWELT: Erlauben Sie mir eine sicher dumme Frage: Am Anfang: 37 Maklerpools mit ihren Abwicklungsplattformen buhlen um die Gunst der Vermittler. Und da kommen Sie?

Janssen: Wir sind kein Pool mit angeschlossenen Serviceleistungen. Wir bieten vielmehr all das, was Finanzdienstleister brauchen und worauf viele gewartet haben. Wir verstehen uns als ganzheitlicher Lösungspartner – Ziel ist es, dass sich der Makler, Vermittler oder Vermögensverwalter morgens in unser Erfolgsportal eindockt und den ganzen Tag nur uns braucht und gebraucht. Nennen Sie mir mal andere Anbieter, die dies leisten?




FINANZWELT: Besteht denn auch die Möglichkeit, bereits bestehende Kundenkontakte zu integrieren und wie umfänglich ist die Produktpalette?

Janssen: Wir sind völlig kompatibel. Übrigens auch in Einzelleistungen. So erhalten Sie über unser Erfolgsportal beispielsweise online den Zugriff auf rund 140 Versicherungsprogramme . Sie können also über FinanzDock eine Fülle an Serviceleistungen nutzen und können – müssen aber nicht – die Produktabwicklung über uns laufen lassen. Für mehrere größere Vertriebe erstellen wir andererseits ausschließlich die Provisionsabrechnung. Wie gesagt, Finanzdienstleister sind in der Gestaltung der Zusammenarbeit völlig offen.




FINANZWELT: Vermeiden wollten Sie offensichtlich das symptomatische Datenchaos, wenn unser Muster- Makler die Berechnungssoftware der Versicherung A einspielt und das Bestandsprogramm der Versicherung B. Viele Makler verbringen ja vor dem Rechner mehr Zeit als beim Kunden ...

Janssen: Ganz genau. Diese Probleme aus der Praxis haben wir berücksichtigt und das Erfolgsportal darauf ausgerichtet. Wir haben hierzu eine strikte Trennung zwischen IT und Produkten vorge- nommen. Es gibt keinen Fall, in dem der Makler die Produktabwicklung über uns vornehmen muss, er kann es selbstverständlich und es ist in der Regel auch kein Nachteil. Wir wollten jedoch die Hürde zur Zusammenarbeit möglichst flach halten – und wenn bereits direkte Verträge mit Produktgebern bestehen, warum sollte er sie dann nicht nutzen?




FINANZWELT: Die Hamburger Rothmann & Cie. AG ist an Finanz- Dock beteiligt. Gibt es hierdurch keine Interessenkonflikte?

Janssen: Natürlich könnte man dies auf den ersten Blick hin annehmen. Fakt ist aber, dass es überhaupt keine Einflussnahme darauf gibt, welche Produkte aus dem Bereich der geschlossenen Fonds Vermittler über uns abwickeln. Das Erfolgsportal passt hervorragend ins Rothmann Partnersystem und bedeutet für Rothmann als Emissionshaus eine echte Reduzierung des Verwaltungsaufwandes. Wenn z.B. durch Gesetzesvorgaben Zeichnungsscheine geändert werden müssen, stehen diese allen Vermittlern im Portal immer in der aktuellsten Form zur Verfügung. Das verhindert Nacharbeiten auf beiden Seiten, weil nicht mehr versehentlich alte Formulare verwendet werden können.




FINANZWELT: Interessant finden wir auch, dass Sie den Themenkreis betriebliche Altersvorsorge anbieten.

Janssen: Das ist heute ein wichtiges Thema für den Finanzdienstleister. Im Portal gibt es Tools, die das Geschäft deutlich vereinfachen. In Berechnungsprogrammen für Entgeltumwandlung haben wir beispielsweise zahlreiche Rechenkerne der Gesellschaften integriert. Was die Geschäftsführer-Versorgung anbelangt, unterstützen wir den Vermittler bei Abwicklung und Verkauf von Rückdeckungen mit offenen und geschlossenen Fonds. Und persönliche fachliche Unterstützung gibt es über unseren Partner, die Dr. Falk & Cie. AG.




FINANZWELT: Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Janssen: Unser Ziel ist klar:Wir wollen das Erfolgsportal an den Anforderungen der freien Finanzdienstleister weiterentwickeln und damit eine Führungsfunktion im Markt einnehmen.

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