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FINANZWELT sprach mit DCM-Chef Claus Hermuth

Der Münchner Initiator DCM, der bislang vor allem geschlossene deutsche Immobilienfonds angeboten hat, wagt erstmals den Sprung über den Atlantik. Die Finanzwelt sprach mit DCM-Chef Claus Hermuth.

FINANZWELT: Marktführer Jamestown will vorläufig keinen Fonds auflegen, weil der Markt überhitzt sei. Ausgerechnet jetzt kommen Sie mit dem ersten US-Fonds auf den Markt. Warum?
Hermuth: Die DCM AG hat im Jahr 2004 eine neue, nämlich internationale Ausrichtung eingeschlagen. Dazu gehört auch ein Engagement in den USA. Dieser Neubeginn ist Ansporn für uns, unseren Anlegern einen Fonds mit besonders hoher Qualität zu bieten. Deswegen hat die DCM ihren Einstieg in die neue Produktschiene “Ausland” von langer Hand vorbereitet und kommt jetzt mit einem Europafonds und einem USA-Fonds auf den Markt. Beide Produkte sind mit hohen Sicherheitsreserven kalkuliert und bieten besonders attraktive Ausschüttungen für den Anleger. USA hat den weltgrößten Markt für Büroimmobilien.

FINANZWELT: Warum Dallas, wo die Leerstandsraten vergleichsweise hoch sind?
Hermuth: Es kommt dabei immer auf die gute Objektlage vor Ort an. Der Centura Tower, die Büroimmobilie des DCM US 1 Fonds, liegt in Dallas am anerkannt besten Standort der Stadt. Vergleichbare Büroimmobilien haben dauerhafte Auslastungen von weit über 90 Prozent im Schnitt. Unser Objekt weist einen Vermietungsstand von 98 Prozent auf. Dallas und dem Großraum mit Fort Worth als Handelszentrum des South West werden hervorragende Entwicklungschancen zugesprochen, die Wachstumsrate dort liegt weit über dem Landesdurchschnitt. Dallas gilt als das führende Banken- und Handelszentrum des amerikanischen Südwestens und verfügt über ein überdurchschnittliches Pro-Kopf-Einkommen. Zudem hat Dallas bei den Fernsehzuschauern einen sehr hohen Bekanntheitsgrad in Deutschland.

FINANZWELT: Sie haben früher ein Engagement in den USA immer weit von sich geschoben, weil Sie Ihre Kernkompetenz in Deutschland sahen. Was hat zum Sinneswandel geführt?
Hermuth: Die DCM hat hohe Ansprüche an ihre Produktlinien und verfolgt keine kurzfristigen Trends. Die aktuelle Produktstrategie in Europa und USA ist das Ergebnis langer Vorbereitungen. Deutschland ist weiterhin der bevorzugte Investitionsmarkt der DCM. Als Konzeptions- und Emissionshaus für strukturierte Investments bieten wir unseren Anlegern zur Risikostreuung diversifizierte Anlagen im In- und Ausland an. Unsere sorgfältig ausgewählten Auslandsengagements entwickeln wir gemeinsam mit starken Partnern.

FINANZWELT: In der Vergangenheit haben sich zahlreiche Anbieter und Anleger mit US-Immobilien blutige Nasen geholt.
Hermuth: Wir schützen unsere Anleger und uns auf zweierlei Weise vor einer ‚blutigen Nase’: Einerseits weisen die Auslandsprodukte der DCM überdurchschnittlich hohe Absicherungen auf verbunden mit realistischen Gewinnaussichten. Andererseits arbeiten wir mit sehr starken und kompetenten Partnern zusammen, die für das nötige Know-how sorgen. So übernimmt das Objektcontrolling beispielsweise CB Richard Ellis, der Weltmarktführer in nahezu allen Bereichen des Immobilienservice.

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