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FINANZWELT IM GESPRÄCH

Generationenwechsel in den Unternehmen bietet Renditechancen

Interview mit Andreas Bünter, Geschäftsführer von VenGrow

„Jährlich suchen in Deutschland rund 70.000 kleinere und mittlere Unternehmen einen Nachfolger. Oftmals können oder wollen die natürlichen Nachfolger das Unternehmen nicht übernehmen.”

FINANZWELT: Wie kamen Sie auf die Idee, einen Publikumsfonds aufzulegen?

BÜNTER: Die Idee entwickelte sich aus meiner langjährigen Tätigkeit als Unternehmer und auch als Berater für kleine und mittelständische Unternehmen. Ich habe die Bedürfnisse des Mittelstands im Laufe der Zeit genau kennen gelernt, was mich letztendlich dazu bewogen hat, ausgewählten etablierten Unternehmen nicht nur beratend, sondern auch mit Kapitaleinsatz zu helfen.

FINANZWELT: Das Thema Generationenwechsel stellt dabei einen wichtigen Teil Ihrer Arbeit dar...

BÜNTER: Jährlich suchen in Deutschland rund 70.000 kleinere und mittlere Unternehmen einen Nachfolger. Oftmals können oder wollen die natürlichen Nachfolger das Unternehmen aber nicht übernehmen. Viele tausend Firmen werden nur deshalb geschlossen, weil sich kein Nachfolger findet. In der Schweiz sieht die Situation leider genauso aus. Dabei sollte nicht verkannt werden, dass durch jede erfolgreiche Unternehmensübertragung Arbeitsplätze erhalten werden. Oftmals kommen neue hinzu. Allerdings lässt sich eine Übertragung in der Regel nur mit genügend Eigenkapital realisieren. Hier sehen wir große Chancen für einen Fonds wie den unseren.

FINANZWELT: Gibt es hinsichtlich der ausgewählten Unternehmen Branchenschwerpunkte?

BÜNTER: VenGrow Private Equity Fonds investiert in Nachfolge-Lösungen etablierter kleiner bis mittelgroßer Industrie- und Dienstleistungsunternehmen in der Schweiz und Deutschland. Die Unternehmen werden zusammen mit erfahrenen Führungspersönlichkeiten gekauft und durch Wachstum aus eigener Kraft sowie mit gezielten Akquisitionen kleinerer, sich ergänzender Einheiten erweitert. Damit bietet VenGrow auch kleineren Unternehmen ohne Führungsnachfolge interessante Perspektiven. Der besondere Mehrwert, den VenGrow den Anlegern bietet, liegt auch darin, aus einigen kleineren Unternehmen gewinnbringende, mittelgroße Einheiten zu bilden, für die sich wesentlich mehr potenzielle Käufer interessieren.

FINANZWELT: Welche Rendite-Erwartungen haben Sie?

BÜNTER: Unsere Erwartungen gehen von jährlich 12 % netto vor Steuern für den Anleger über einen Zeitraum von 7 Jahren aus. Die Rendite ist die jährliche Gesamtrendite, da wir von IRR-Berechnungen mangels Transparenz wenig halten.

FINANZWELT: Welche Finanzierungs- und Beteiligungsmöglichkeiten sind derzeit vorhanden?

BÜNTER: Aufgrund der Tätigkeit der VenGrow Corporate Finance AG in den Bereichen Nachfolge-Regelungen und Finanzierungen haben wir regelmäßig Projektanfragen, die als mögliche Investitionen in Frage kommen. Aus Gründen der Vertraulichkeit können die Unternehmensangaben jedoch leider nicht öffentlich gemacht werden. In einer Nachfolge-Situation gilt es, höchste Vertraulichkeit zu wahren, um keine unnötige Unsicherheit bei Mitarbeitern, Kunden und Lieferanten zu schaffen.

FINANZWELT: Welche Personen entscheiden über eine mögliche Investition?

BÜNTER: Das Investment-Management, der Beirat des Fonds und der hauseigene Expertenpool besteht aus unabhängigen Fachleuten mit jahrzehntelanger Erfahrung in den Bereichen Finanzen, Verkauf und Vertrieb, M & A, Fonds- und Projektmanagement sowie Coaching von Führungspersönlichkeiten. Außerdem kann die Geschäftsleitung auf ein Netzwerk von Experten zurückgreifen, das unabhängige Spezialisten und Praktiker mit engen Geschäftsbeziehungen zur VenGrow-Gruppe umfasst.

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