In die Qualität der Berater investieren
Herbstmeisterschaft in einem traumhaften Ambiente
200 Vermögensberater, 28 verschiedene Produktpartner und hundert weitere Gäste durften die beiden Vertriebsbereichsleiter Markus Nonnenmacher (Region Ost) und Georg Hoogendijk (Region Nord) von der Postbank Finanzberatung am 12. und 13. Oktober 2007 in der Yachthafenresidenz Hohe Düne begrüßen. Dabei war das traumhafte Hotel in Rostock-Warnemünde ein wahrlich würdiger Ort, um die diesjährige Herbstmeisterschaft zu feiern und sich durch informative Fachvorträge sowie Messestände über die Zukunftsaussichten und neuen Produkte zu informieren.
Guido Lohmann, Vorsitzender des Vorstands der Postbank Finanzberatung AG, und sein Vorstandskollege Reinhard Haas berichteten über die aktuelle, sehr gute Entwicklung der Postbank Finanzberatung und über die Zusatzchancen durch aktuelle Maßnahmen und Wettbewerbe. Beide hoben hervor, wie stolz sie auf den mit über 4.000 Beraterinnen und Beratern größten bankgestützten mobilen Vertrieb in Deutschland sind, der innerhalb kürzester Zeit stark expandierte. Lohmann unterstrich in seiner Rede, dass das Ende des Wachstums noch lange nicht erreicht ist. Zudem wird die Postbank Finanzberatung auch in Zukunft weiter in die Qualität ihrer Berater und somit in eine bedarfsorientierte Beratung investieren.Herausragende Leistung müssen auch entsprechend gewürdigt werden. Am ersten Tag der Veranstaltung erhielten die Besten der Besten in den Bereichen Nord und Ost im vergangenen Geschäftszeitraum durch Guido Lohmann, Reinhar Haas, Georg Hoogendijk und Markus Nonnenmacher eine Trophäe. Und am zweiten Tag wurden die besten Vermögens- berater – aus Sicht der Produktpartner (Provider) der Postbank Finanzberatung für ihre Leistungen ausgezeichnet.
Abgerundet wurde die Herbstmeisterschaft durch Fachvorträge: Stephan Spital,Vorstand Postbank Versicherung, referierte zum Thema „Problematik der Altersvorsorge“. Ingo Janik, Sales Manager König & Cie., berichtete über den Mezzanine-Opportunity US I – ein Dachfonds, der in US-amerikanische Fondsgesellschaften investiert (über drei ausgewählte Zielfonds wird in Fremd- und Eigenkapital im US-amerikanischen- Immobilienmarkt investiert). Markus A. Stromenger, Geschäftsführer Glor Music Production GmbH & Co. KG, zeigte die Vorteile des Glor Musikfonds auf. So war es dann auch passend, dass der schottische Tenor Tony Henry, ein Musiker der GLOR Music, mit Gesang und Entertainment zu einer gelungenen Abendveranstaltung der Postbank Finanzberatung beitrug.
MARC OEHME
Interview mit Guido Lohmann, Vorsitzender des Vorstands der Postbank Finanzberatung AG
Bis ins Jahr 2004 gab es bei der Postbank keinen mobilen Vertrieb. Ab dieser Zeit stärkte sich das Unternehmen durch Vermögensberater, die heute unter dem Dach der Postbank Finanzberatung äußerst erfolgreich bedarfsorientierte Beratung direkt beim Kunden anbieten. Im Rahmen der „Herbstmeisterschaft 2007“ sprach FINANZWELT hierüber mit Guido Lohmann.
FINANZWELT: Wie beurteilen Sie die bisherige Entwicklung der Postbank Finanzberatung?
LOHMANN: In den letzten 15 Monaten haben wir mit der Integration des BHWVertriebes in den Postbank Konzern, der Umsetzung einer Neustruktur und der Einführung des SELECT-Programms viel geleistet. Die Postbank Finanzberatung ist seit Gründung im Sommer 2006 erfolgreich gewachsen. Schon heute sind wir mit über 4.000 Finanzberatern der größte bankgestützte mobile Vertrieb in Deutschland.
FINANZWELT: Können Sie unseren Lesern kurz die „Beratungswelt“ der Postbank erklären?
LOHMANN: Wer sich von der Postbank beraten lassen will, kann auf verschiedenen Wegen Kontakt mit uns aufnehmen. Der Direktvertriebsweg, ist eine Möglichkeit. Das Beratungsangebot in unseren rund 850 Postbank-Finanzcentern eine zweite. Die dritte Alternative sind unsere mobilen Finanzberater der Postbank Finanzberatung AG. Unsere Berater nehmen sich Zeit: entweder in einem unserer Beratungscenter oder auch beim Kunden zuhause, selbstverständlich auch zur Feier abendzeit oder am Wochenende. Unsere Finanzberater bieten vom Girokonto über den Bausparvertrag bis hin zur Postbank Rente für die Altersvorsorge alle Postbank Produkte an. Mehr noch: Unsere Berater greifen auf die Produktpalette zahlreicher Produktanbieter außerhalb des Postbank Konzerns zu. So können sie auf das Know-how renommierter Häuser, die zu den Besten am Markt zählen, zurückgreifen und die Kunden wirklich ganz individuell beraten. Dieses „Best-Select-Prinzip“ sucht seinesgleichen in Deutschland.
FINANZWELT: Wie wollen Sie ein weiteres Wachstum Ihrer Vermögensberater fördern?
LOHMANN: Durch das Schaffen attraktiver „Einsteigermodelle", die sowohl für den erfahrenen Berater aus den Geschäftsbanken als auch für den bisher erfolgreichen selbstständigen Finanzberater an sprechend sind. Wir werden die USP unseres Geschäftsmodells – ausgezeichnete Beratungsplattform und Produktauswahl, nachhaltige Kundenversorgung und unser im Marktvergleich exzellentes Vergütungsmodell – noch intensiver an mög liche Bewerber kommunizieren. Unsere Botschaft an die erfolgreichen Berater im Markt lautet: Hier ist nicht nur ein temporäres, sondern ein dauerhaftes Erfolgskonzept für die Tätigkeit als freier Handelsvertreter.
FINANZWELT: Welche Möglichkeiten bieten Sie hier den Newcomern oder „alten Hasen“?
LOHMANN: Jeder Vermögensberater, egal ob „Newcomer" oder „alter Hase", hat die Chance, sich zunächst einmal innerhalb seiner Funktion weiter zu entwickeln. Wer will, kann zum Gebietsleiter und später sogar zum Vertriebsdirektor Vermögensberatung aufsteigen. Wir bieten dazu ein berufsbegleitendes Führungskräfteentwicklungsprogramm an, da wir – wo immer es möglich ist – die Positionen
„Gebietsleiter/in" bzw. „Verkaufs direktor/in" aus den eigenen Reihen besetzen wollen.
FINANZWELT: Täuscht der Eindruck, dass Sie bei den Produktpartnern dem Vermögensaufbau mehr Priorität einräumen als den reinen Altersvorsorgeprodukten?
LOHMANN: Für die Vermögensberatung ist die Altersvorsorge nur ein, wenn auch wesentlicher Baustein im langfristigen Vermögensaufbau. Die strategische Diversifikation bestimmt den nachhaltigen Erfolg einer Asset Allocation maßgeblich.
Insofern gehören für den Kunden und Berater Lösungen aus den Bereichen Sachwertinvestments (geschlossene Fonds und Beteilungen), Investmentfonds und strukturierte Produkte zwangsläufig genauso zum Thema Altersvorsorge, wie auch die Lebens- und Rentenversicherungslösungen zum Thema Vermögensaufbau zählen.
FINANZWELT: Abschließend gefragt, worin sehen Sie die Trends, aber auch die Herausforderungen für das Jahr 2008?
LOHMANN: Der Trend, dass die Finanzbranche ihre mobilen Vertriebe verstärkt, wird weiter ansteigen. Der Kampf um die besten Vertriebstalente wird härter. Hier spielen wir in der ersten Liga der Finanzvertriebe. Diese Position wollen wir halten
und ausbauen. Wir setzen daher konsequent auf die Qualität unserer Beratungen. Auch der Gesetzgeber fordert ja ein Mehr an Qualifizierung. Die Stichworte hier: MiFID oder EU-Versicherungsvermittlerrichtlinie; die Themen sind z. B. Abgeltungssteuer oder Erbschaftssteuerreform. Hier sind wir bestens aufgestellt.







