Multisegment-Fonds-Plus
Ideale Lösung für komplexe Vermögensstrukturen
Luxemburger Investmentfonds – ausgestattet mit allen Extras – ermöglichen eine effiziente Verwaltung und übersichtliche Risikokontrolle verschiedenartigster Vermögenswerte.
Die Herausforderung: Institutionelle Investoren, Pensionskassen, Family Offices sind davon betroffen. Sie betreuen international diversifizierte Wertpapiervermögen, ergänzt um Derivate und strukturierte Produkte. Oft kommen noch Immobilienanlagen und verschiedene Alternative Investments dazu. Zur Verwaltung bedienen sie sich verschiedener Asset-Manager durch diverse Spezialfonds oder Einzelanlagen. Jeder der Spezialfondsmanager muss beaufsichtigt werden, zu jedem Portfolio wird ein bestimmtes Risikoprofil erwartet und überwacht. In den vergangenen Jahren entschied man sich zunehmend für so genannte Master-KAGs, die hinsichtlich des Reportings zwar bereits eine Vereinheitlichung herstellen, jedoch blieb es oft bei verschiedenen Depotbanken und damit unterschiedlichen Konditionen, Ansprechpartnern und Basisreports, die es zunächst auf Ebene der Master-KAG zu vereinheitlichen gilt.
Zudem konnten vielfach die bestehenden Alternativen Investments und Immobilienanlagen nicht in diese Konstruktionen eingebracht werden, da sie häufig technisch oder rechtlich nicht in einem Fonds zusammengefasst werden konnten oder dies als nicht effizient angesehen wurde.
In Luxemburg sind so genannte Multimanager- Fonds seit Jahren bekannt. Innerhalb eines Sondervermögens werden sinnvollerweise bis zu acht Segmente geführt, die von verschiedenen Fondsmanagern mit unterschiedlichen Anlagestilen und -zielen verwaltet werden. Jedes dieser Segmente wird nahezu wie ein eigenständiger Fonds in der Fondsbuchhaltung geführt und erhält sein eigenes Reporting, Risiko-Controlling (internetbasiert) und damit Wertentwicklungsprofil. Auf Ebene des Fonds findet eine aggregierte Preisberechnung und Reporterstellung statt. Ein Head-Manager, in der Regel ist er Vertreter des Investors oder eine neutrale Asset-Management-Kapazität, kontrolliert die einzelnen Segmente, steuert die Mittelzu- und -abflüsse und kann in einem gesonderten Segment ein Derivate-Overlay für das gesamte Portfolio in effizienter Weise nach den aggregierten Risikoreports durchführen.
Die bisherigen Spezialfondsmanager können beibehalten werden, sie sind nun für eines oder mehrere der Segmente, analog ihrer bisherigen Mandate, verantwortlich. Damit ist die bisherige Qualität ohne Verlust auf eine neue Konstruktion übertragen worden.
Zwischenresultat: Bessere Risikosteuerung und Übersicht bei gleicher Qualität.
Günstigere Konditionen bei der Zusammenfassung der Vermögen. Durch die Zusammenfassung der Vermögen bei einer Depotbank sind zudem meist noch günstigere Konditionen vereinbar, als dies bei den bisherigen zersplitterten Spezialfondsmandaten möglich war, da höhere Volumenkategorien erreicht werden. Im Treasury sind, vor allem bei einem zusammengefassten Derivateordering, größere Einzelpositionen zu ordern und somit Transaktionskosten einzusparen. In einzelnen Fällen können auch auf der Fondsebene Wertpapierorders der Segmente zusammengefasst und Dies hängt von den Freiheiten und Anlagemandaten der einzelnen Segmentmanager ab.
Als primäre Synergieeffekte des Multisegment- Fonds können also zusammengefasst werden:
- Schaffung von Transparenz über alle Vermögenswerte (Gesamtdepot) auf einheitlicher Datenbasis
- Risikocontrolling aus einer Hand, in einem Layout, von einem Ansprechpartner
- Kostenvorteile beim Ordering
- Größenklassenvorteile bei der Depotbankgebühr
- Effizienz bei der Verwaltung durch weniger Vertrags- und Ansprechpartner
Der Zusatznutzen: Immobilienanlagen und Alternative Assets können eingebracht werden. Das Luxemburger Spezialfondsgesetz lässt es zu, dass auch Immobilien und Alternative Investments in Spezialfonds eingebracht werden, da das Anlagespektrum sich auf „Vermögenswerte“ bezieht und diese damit einschließt. In der Praxis werden dafür entweder Segmente innerhalb des Multimanager-Fonds eröffnet oder Untergesellschaften gegründet, die als Immobilengesellschaften oder so genannte „SPV“ (special purpose vehicles) konstruiert sind. Diese werden dann in eines der Segmente gekauft und dadurch wird die Verwaltung innerhalb des Gesamtvermögens des Investors ermöglicht.
Glättung der Wertentwicklung. Auf der Ebene des Fonds fließen die Erträge der Segmente und damit auch der Immobilien und Alternativen Investments wieder zusammen und werden konsolidiert. Dies ist bei vielen Investoren vor allem vor dem Hintergrund einer Glättung der Wertentwicklung auf Gesamtvermögensebene erwünscht und bringt zum Teil noch die Möglichkeit der Bildung von stillen Reserven mit sich. Die Risikokontrolle ist damit integriert auch für die vorher ausgeschlossenen Vermögenswerte möglich. Je nach Größenordnung der eingebrachten Immobilien und anderen Vermögenswerte ist zudem noch eine Konditionenverbesserung auf Gesamtebene denkbar, wenn etwa die Wertpapiervermögen von der Größenklasse der Immobilien profitieren. In vielen Fällen werden Kosten transparenter und besser verhandelbar.
Ein solcher Multimanager-Fonds mit seinen Segmenten, Zwischengesellschaften und Zweckgesellschaften (z. B. Immobilien) wird aus einem Guss erstellt und in den behördlichen Genehmigungsprozess gebracht. Dadurch ist sichergestellt, dass eine Abstimmung der einzelnen Bestandteile aufeinander gewährleistet ist und den Interessen des Investors nach Kontrolle und Steuerung Rechnung getragen worden ist. Zudem sind die initialen Aufwände im Vergleich zur Auflage mehrerer Spezialfondsmandate minimiert. Damit kann eine neue Qualität hinsichtlich der Risikosteuerung bei gleichzeitiger Kostenkontrolle erreicht werden. Erträge können im Sinne des Investors gesteuert und dabei oft noch steuerlich optimiert werden. Eine neutrale Verwaltungsgesellschaft liefert die Kontrollinstrumente. Mit den gegebenen Möglichkeiten ist eine neue Version der Master-KAG, die Luxemburger Variante „Der Multisegment-Fonds- Plus“, eine Lösung von Europas Fondsstandort Nummer 1.
(Stefan Schneider)







