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Sesam, öffne dich!

Immobilienfonds in Dubai

Handelszentrum, Touristenmetropole und Drehscheibe für den asiatischen Raum. Das alles ist Dubai, und noch viel mehr! Obwohl glitzernde Hochhaustürme und riesige Shopping-Center die Modernität des Emirats zeigen, weht doch noch immer der Hauch orientalischer Düfte durch die Straßen. Auch die potentiellen Immobilienrenditen liegen – so die Makler von Engel & Völkers – deutlich über...

anderen Regionen. Grund genug für gleich zwei neue Anbieter, deutsche Investoren mit ihrer aktuellen Emission zu verzaubern.
Zunächst einmal Fakten: Derzeit leben in Dubai rund eine Millionen Menschen aus 120 Nationen. Diese Zahl soll sich in den nächsten acht Jahren verdoppeln. Dubai als föderalistischer Staat ist dabei einer von sieben der Vereinigten Arabischen Emirate. An der Spitze steht die Herrscherfamilie Al Maktoum. Der Immobilienmarkt Dubai entwickelt sich dabei rasanter als jeder andere auf der Welt. Realisierte und geplante Bauprojekte sind spektakulärer, die Risikobereitschaft der Investoren nirgendwo größer als hier.

So wurden alleine im Jahre 2003 mehr als 1.000 Gebäude fertig gestellt. Ausländer können einem Dekret des Kronprinzen Sheikh Mohammed Bin Rashid Al Maktoum zufolge seit 2002 Immobilien erwerben. Dubai lockt durch bestens qualifizierte Arbeitskräfte und durch eine weitestgehend vollständige Steuerbefreiung. Zudem setzt Dubai auf Tourismus, mit Freizeitparks unbekannter Dimensionen und Hotels der absoluten Spitzenklasse – allen voran dem weltberühmten Burj al Arab. „Der Immobilienkauf ist dabei so sicher wie in westeuropäischen Ländern”, meint Christian Völkers, der Chef von Engel & Völkers. Typisch ist dabei, dass viele Immobilien bereits in der Bauphase oder nach sehr kurzen Zeiten den Besitzer wechseln.

Aus Gütersloh stammt der Fonds „II Dubai Tower KG”, der in die Erstellung eines Wohn- und Geschäftstowers inmitten des Zentrums „City of Arabia” im Areal „Dubailand” investiert. Das Eigenkapital von 16.280.000 Euro wird in acht unterschiedlichen Kontingenten eingeworben. Noch befindet sich die ersten Tranche von 2,3 Millionen Euro in der Platzierung. Projektplanung, Initiatorenschaft und Vertrieb werden durch die Alternative Capital Invest-Gruppe angeboten.

Die Münchener Dubai Select Management GmbH bietet dagegen ein Blindpool-Konzept an, bei dem sich Anleger zu 70 Prozent an Projektentwicklungen und zu 30 Prozent an Bestandsimmobilien beteiligen. Das Volumen soll 50 Millionen Euro betragen. Die Mietrendite muss dabei mindestens bei acht Prozent liegen, bei den Developments werden üblicherweise zweistellige Renditen erzielt. Wichtige Voraussetzung: Wer im Immobilienmarkt in Dubai mitmischen will, muss die entsprechenden Zugänge haben und im entscheidenden Augenblick ausreichend Kapital auf den Tisch legen können.

Fragen an Walter Hiel, Geschäftsführer der Dubai Select Management GmbH

FINANZWELT: Wie würden Sie die Dynamik des Immobilienmarktes in Dubai beschreiben?

Hiel: Größer, höher, schneller – dies ist auch der erste Satz unseres Emissionsprospektes. Im Ernst: Die Dynamik ist mit keinem anderen Land der Welt vergleichbar. Wer in wenigen Jahren die Bevölkerungszahl verdoppeln und an die Spitze des internationalen Tourismus will, der muss handeln. Und wer die Herrscherfamilie Al Maktoum kennt, weiß, dass sie es schaffen werden.

FINANZWELT: Unter anderem auch mit deutschen Kapital. Warum?

Hiel: Weil dieser Standort interessante wirtschaftliche Perspektiven, rechtliche Sicherheit und Steuerfreiheit aufgrund des Doppelbesteuerungsabkommens bietet.

FINANZWELT: Warum investieren Sie nicht in ein konkretes Objekt?

Hiel: Der Immobilienmarkt in Dubai funktioniert gänzlich anders als beispielsweise in Deutschland. Typisch für Immobilienfinanzierungen ist, dass einzelne Stockwerke in den Objekten bereits in der Bauphase mehrfach den Besitzer wechseln. Hierbei werden natürlich interessante Zwischengewinne erzielt. Sie müssen natürlich an reizvolle Objekte rankommen.

FINANZWELT: Wie wollen Sie das gewährleisten?

Hiel: Für unser Unternehmen sitzt Dr. Juma Al Matrooshi, der bestens vernetzt ist in Dubai, in den so genannten Investor`s Lounges. Hier werden die interessanten Deals gehandelt. Diese Art des Immobilienhandels macht aber auch eine andere Vorgehensweise des Fondsmanagements nötig, deshalb beispielsweise auch die nachgelagerte Mittelverwendungskontrolle.

FINANZWELT: Was fasziniert Sie persönlich an diesem Land?

Hiel: Das lässt sich mit Worten kaum beschreiben, Sie müssen es einfach erlebt haben.

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