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Über wie viel Brücken muss man gehen?

inbridge® bezwingt die Brüche zwischen den IT-Landschaften

Grenzenloses und effizientes Arbeiten und Verwalten ist ohne das World-Wide-Web kaum mehr vorstellbar. Das hat auch die Versicherungs-Branche längst erkannt. Die Vielfalt der bestehenden IT Systeme streut stets Sand ins Getriebe der Arbeitsvereinfachung und schnellen Bearbeitungsmöglichkeiten. Das stört alle Marktteilnehmer gleichermaßen. Abhilfe kann die indatex GmbH, Starnberg, leisten. FINANZWELT sprach mit Dr. Leonhard Weck, dem Geschäftsführender Gesellschafter.

FINANZWELT: InternetPortale und virtuelle Marktplätze – auch im Assekuranz Bereich – gibt es inzwischen einige. Ist es das, was auch Ihr Unternehmen in einer neuen Variante entwickelt? Oder was hat indatex damit zu tun?

Dr. Weck: Nicht viel, denn wir sprechen bei unserer IT-Lösung von einer Arbeits- und Kommunikationsplattform im Internet, welche die unterschiedlichsten Systeme miteinander medienbruchfrei verbinden kann. Mit „inbridge ® “, eingetragenes Markenzeichen der indatex-Schnittstellen-Technologie, ermöglichen wir den unkomplizierten Datenaustausch zwischen heterogenen Systemen. Der Austausch sämtlicher Prozessdaten beispielsweise zwischen Makler und Versicherungsgesellschaft kann somit individuell und sicher vonstatten gehen.

FINANZWELT: Besteht denn dafür Bedarf und in welchen Größenordnungen?

Dr. Weck: In Deutschland sind nach einer Erhebung der Makler-Verbände rund 29.000 freie Vermittler-Betriebe, Makler und Mehrfachagenten tätig. Es wurde errechnet, dass jede Versicherungsgesellschaft, die diesen Vertriebsweg nutzt, im Durchschnitt mit circa 4.000 Vermittlerbetrieben arbeitet. Erfahrungsgemäß hat jeder Makler jeweils mit rund 30 Versicherungs Unternehmen zu tun. Dies bedeutet für ihn mehr als 100 Abrechnungskonten. Die Assekuranz Unternehmen, die ein eigenes Extranet haben, bieten höchst unterschiedliche Online-Zugriffs-Möglichkeiten. Jeder Vermittler erhält von jedem der Versicherer ein anderes Passwort mit einen Benutzernamen. Das ist bei einer Vielfalt von bis zu 30 Versicherungsunternehmen, mit denen der Makler zusammenarbeitet nicht nur verwirrend, sondern schlicht weg in der Vielfalt nicht mehr praktikabel.

FINANZWELT: Können die Systeme nicht vereinheitlicht werden?

Dr. Weck: Die freien Vermittler bedienen sich einer Fülle unterschiedlicher Maklerverwaltungsprogramme. Davon sind hierzulande rund siebzig Varianten verfügbar. Wir gehen davon aus, dass etwa dreißig Systeme mittelfristig am Markt bestehen wer den. Auf der anderen Seite nutzen die Versicherer in erster Linie selbst entwickelte Systeme. Standards haben sich bisher nicht durchgesetzt. Trotz aller Unterschiede aber wollen und müssen Assekuranzunternehmen und Vermittler online Daten austauschen können, um wettbewerbsfähig zu bleiben.

FINANZWELT: Was hält indatex dagegen?

Dr. Weck: Dank unserer Technologie und auf Basis unseres Geschäftsmodells, mit dem wir in der Versicherungs- Branche in der Form bisher die einzigen sein dürften, verbinden wir Makler und Versicherer medienbruchfrei „from System to System“. Auch sind wir in der Lage, die bei einigen Versicherern bereits vorzufindende Extranet Lösung problemlos einzubinden. Wir ermöglichen somit die elektronische Abwicklung der Hauptgeschäftsprozesse, ohne dass die DV-Systeme der Versicherer und der freien Vermittler dadurch vereinheitlicht werden müssen.

FINANZWELT: Das klingt relativ einfach. Haben denn die Versicherer und auch die Vermittler nicht Angst um ihre Daten, ihr Knowhow – sprich Geschäftsgeheimnisse und was damit zusammenhängt?

Dr. Weck: Die Datensicherheit hat oberste Priorität. Unsere System-Entwickler haben deshalb für inbridge ® die modernste Sicherheits-Technologie entwickelt. Dank Smart Card und individueller Verschlüsselung werden alle sicherheitsrelevanten Faktoren vollumfassend berücksichtigt. Die Authentifizierung der User und die Verschlüsselung der Daten ist in doppelter Hinsicht gewährleistet.

FINANZWELT: Können Sie erklären, wie dann der Datenaustausch zwischen Vermittler und Versicherer funktioniert? Wird das nicht alles noch schwieriger? Dr. Weck: Nein, ganz im Gegenteil. Wir haben die Möglichkeit für den Dialog zwischen unterschiedlichen Systemen geschaffen. Der Austausch sämtlicher Prozessdaten über sogenannte individuelle Workflow-Dokumente also die Vertrags-Formulare und Bearbeitungsunterlagen sind über die indatex-Plattform vom Versicherer zum Vermittler und umgekehrt möglich. Ein besonderer Vorteil ist, das die Daten hierzu direkt aus dem Maklerverwaltungsprogramm oder beispielsweise einem Tarifierungsprogramm übernommen werden können. Eine Mehrfacheingabe wird somit überflüssig. Da Anträge und Deckungsnoten vor dem elektronischen Versand plausibilisiert werden, ist der fehlerfreie Antrag Realität geworden und einer schnellen Policierung steht nichts mehr im Wege.

(Dr. Leonhard Weck)


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