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„Eine einzigartige Kombination aus Gewinn und Sicherheit“

Interessanter Blindpool für Senioreninvestitionen

– mit diesem Slogan wirbt die CareLife Investment Trust AG & Co. KG für ihre aktuelle Emission. Bei dem Fondskonzept handelt es sich um einen Blindpool, der im nationalen und internationalen Immobilienmarkt, in Grundstückserschließungen, Kliniken, Pflegeheime, in deren Betrieb und Dienstleistungen, Energie und Catering investieren will.

Für den eigentlichen Emissionsprospekt liegt ein Prüfungsgutachten nach IDW-S-4 vor. Da die eigentlichen Investitionen (Kliniken, Pflegeheime usw.) in so genannten Foldern dargestellt werden sollen, waren diese nicht Gegenstand der gutachterlichen Stellungnahme. Es sollen 40 Millionen Euro akquiriert werden. FINANZWELT war aufgrund der Prospektdarstellung zunächst skeptisch und führte ein Gespräch mit Roland Martin, Vorstand der CareLife Services AG in Würzburg, Komplementärin an der Gesellschaft. Es zeigte sich: Herr Martin ist Profi im Segment „Senioren“. Zudem besitzt er hervorragende Kontakte zu unterschiedlichen Banken.

So hat er eine offizielle Zulassung für den amerikanischen Markt und seine Fonds werden von US-Banken vertrieben. CareLife Investment Trust AG & Co. KG bietet Anlegern zusätzlich eine ganze Fülle an Leistungen, die die eigentliche unternehmerische Beteiligung absichern: Eine renommierte Bank oder Versicherungsgesellschaft gewährleistet dem Fonds die Rückzahlung von 100 bis 150 Prozent des investierten Kapitals (je nach Laufzeit) zuzüglich einer Mindestverzinsung zwischen 0,5 und 1,5 Prozent. Derzeit sind es nach Angaben des Initiators 2,4 Prozent. Eine erste Kündigungsmöglichkeit besteht dabei bereits nach 18 Monaten (bei Einmalanlagen) mit sechs Monaten zum Jahresende. Fernerhin gibt es eine Versicherung gegen Arbeitslosigkeit, schwere Krankheiten und Berufsunfähigkeit. Die eigentliche Rendite soll allerdings aus dem Investmentmix aus Immobilien und Dienstleistungen erzielt werden. Geplant sind derzeit Ausschüttungen von zehn Prozent pro Jahr.
Warum Roland Martin mit einem Blindpool gestartet ist, macht er im Gespräch deutlich: Danach werden unterschiedlichste Optionen genutzt, die sich ihm derzeit bieten, um für Investoren das Bestmögliche heraus zu holen. Bleibt festzuhalten, dass relativ einfach „gestrickte“ Blindpool-Konzepte keineswegs bedeuten müssen, dass das wirtschaftliche Potential in Frage steht. Wir sind dennoch der Meinung, dass sich Martin hinsichtlich der formalen Gestaltung der Folgefonds an vergleichbaren Fondskonzepten der Mitbewerber orientieren sollte, wenngleich dies keinen Einfluss auf die wirtschaftlichen Chancen dieser Anlage nimmt.

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