Bayerischer Hof
International und doch ganz münchenerisch
Der Bayerische Hof am Münchener Promenadenplatz ist nicht nur eines der traditionsreichsten Häuser Deutschlands, nicht nur eines der weltbesten Hotels, nicht ein Grand Hotel im eigentlichen Sinne – er ist vielmehr ein Erlebnis. Ungewöhnlich ist von vornherein, dass das Hotel Auszeichnungen für „Bestes Businesshotel“, „Bestes Grand Hotel“ und „Bestes Wellnesshotel“ trägt.
Wie so oft hat dies mit den Menschen hinter dem großen Namen zu tun, in diesem Fall mit der Familie Volkardt, in deren Händen sich der Bayerische Hof seit 1841 befindet, und die ihn durch über 160 bewegte Jahre getragen hat. Man erkennt deutlich die persönliche Handschrift von vier Generationen. Und die hat es in sich: Das individuelle Haus verführt dazu, auf Entdeckungsreise zu gehen – der beeindruckende Kuppelsaal, die Falk’s Bar im renovierten Spiegelsaal, der urgemütliche bayerische Palais Keller – 1425 als Salzlager erbaut – und weitere sieben Bars und drei Restaurants. Sogar ein eigenes Theater, „Die Kleine Komödie“ mit 600 Plätzen.
Der Gast sollte sich daher zunächst ein bis zwei Tage freihalten, um den Bayerischen Hof zu entdecken, bevor er sich München vornimmt. Ganz sicher wird das Hotel auch die nächsten 160 Jahre an der Weltspitze mit dabei sein.
(CHRISTOPH SIECIECHOWICZ)







