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Der Beste hat gewonnen

Interview mit Dieter Fröhlich

Die InterRisk Versicherungs-AG konnte mit ihrer aktuellen Unfallversicherung den ersten Platz beim FINANZWELT Versicherungs-AWARD 2002 gewinnen. Michael Oehme sprach mit dem Vorstandsvorsitzenden Dieter Fröhlich.

FINANZWELT: Herr Fröhlich, können Sie uns ein paar Hintergründe über Ihr Unternehmen und Ihre Ausrichtung geben?

Fröhlich: Die InterRisk wurde 1990 gegründet. Wir sind eine 100%ige Tochter der Wiener Städtischen, Österreichs größtem Versicherungskonzern und nach der Allianz die zweitgrößte Versicherungsgruppe in den wachstumsstarken osteuropäischen Märkten. Die InterRisk hat ihren Firmensitz in Wiesbaden und zeichnet Lebens-, Unfall, Sach- und Haftpflichtversicherungen –ohne Kfz – für Privat- und Gewerbekunden.100 Mitarbeiter betreuen hier ein Beitragsvolumen von rund 90 Mio. Euro.

FINANZWELT: Wie würden Sie Ihr Verhältnis zum Vertrieb beschreiben?

Fröhlich: : Wir haben uns voll und ganz dem Vertrieb über Makler und andere unabhängige Versicherungsvermittler verschrieben. Unseren heute etwa 9.000 Vertriebspartnern waren wir jederzeit ein verlässlicher Partner. Wir haben uns so organisiert, dass auch kleinste Vermittlerbestände kostengünstig verwaltet werden können und mussten deshalb noch keinem einzigen Vertriebspartner wegen ungenügender Produktion kündigen. Auch in unserer Tarifpolitik waren wir immer berechenbar –für jedes Produkt wird ein faires Preis-Leis- tungs-Verhältnis angestrebt und jeder Kunde zahlt für gleichen Versicherungsschutz auch den gleichen Beitrag. Von diesem Grundsatz machen wir auch bei größtem Umsatzvolumen keine Ausnahme und wir waren daher noch nie gezwungen, Bestände wegen ungenügendem Prämienniveau zu kündigen.

Kontakt: www.interrisk.de

FINANZWELT: Wie reagiert die InterRisk auf den sich stetig verschärfenden Wettbewerb?

Fröhlich: : Der Kampf um die billigste Prämie ist ein Kampf gegen Windmühlen. Auch der Vermittler ist Leidtragender des herrschenden völlig überzogenen Preiswettbewerbs, denn sinkende Prämien bedeuten für ihn schließlich sinkende Einkünfte. Und da die Gesellschaft früher oder später die Prämien drastisch erhöhen muss, ist für den Vermittler auch der Ärger mit den Kunden vorprogrammiert.

Die InterRisk verfolgt mit ihrer Doppelstrategie aus Serviceorientierung und Produktdifferenzierung einen anderen Weg:

Ende 1999 formulierten wir die Firmenvision:„Die InterRisk wird Marktführer in Kundenzufriedenheit “. Auf diesem Weg sind wir weit vorangeschritten und belegen in unabhängigen Maklerbefragungen immer wieder vorderste Plätze. So auch in der kürzlich veröffentlichten Studie des ivm, wo wir beispiels- weise in der Unfall-Leistungsbearbeitung den ersten Platz erringen konnten.

Darüber hinaus war die InterRisk von Anfang an für innovative Produkte bekannt. Bereits vor über 10 Jahren entwickelten wir die Unfall-Rente, die heute zum Standardangebot der deutschen Versicherungswirtschaft zählt. Ab 1999 führten wir beginnend mit dem Unfall-XXL-Schutz in allen wichtigen Privatsparten Bedingungen ein, die jeweils den Anspruch des marktbesten Bedingungswerkes erheben.

FINANZWELT: Sie haben den ersten Preis in Sachen Fairness und Leistung gewonnen. Welche Strategie steht hier hinter?

Fröhlich: : Im vergangenen Jahr brachten wir die Unfallversicherung i-MAX mit einem nochmals verbesserten Versicherungsschutz und einem einzigartigen Paket an Zusatzleistungen auf den Weg. So beinhaltet i-MAX beispielsweise die persönliche Unterstützung der beruflichen Wiedereingliederung einschließlich Übernahme von Umschulungskosten bis 12.000 Euro oder die Mitversicherung des Ausbruchs von Infektionskrankheiten wie Meningitis, Cholera oder Kinderlähmung –selbst wenn die Infektion schon vor Vertragsbeginn stattfand! Als wir vom Gewinn des Versicherungs-AWARD 2002 erfuhren, waren wir darüber natürlich hoch er- freut –aber offen gestanden auch nicht sehr überrascht. Schließlich beobachtet die InterRisk den Markt beständig und umfassend. Vor Einführung eines neuen Produktes werden umfangreiche Leis- tungsvergleiche angestellt ,mit dem Ziel in möglichst allen Leistungsdetails das Beste zu bieten. Erst wenn der Produktumfang feststeht, gehen wir an die Kalkulation eines risikogerechten fairen Beitrages.

Interview von Michael Oehme

(Michael Oehme)


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