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Investment

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Stop für Steuervergünstigungsabbaugesetz

Der Bundesrat hat gegen das Steuerpaket von Finanzminister Hans Eichel gestimmt. Nun gehen die rot-grünen Steuerpläne in den Vermittlungs-ausschuss. Damit ist zunächst eine massive Mehrbelastung der Bürger und Unternehmen vom Tisch. Auch die Vertreter der Investmentbranche sind zunächst erleichtert. Der Entwurf des so genannten Steuervergünstigungsabbau-Gesetzes sieht vor, dass der Gewinn aus dem Verkauf von Wertpapieren innerhalb des Fonds für Anleger steuerfrei bleibt, wenn der Fonds seine Erträge thesauriert. Erst wenn die Fondsanteile verkauft werden oder der Gewinn ausgeschüttet wird, müssen Anleger ihn mit 15 Prozent versteuern. Bei Aktienfonds zahlen sie nur die Hälfte (7,5 Prozent), weil hier das Halbeinkünfteverfahren gilt. Für ausländische Aktienfonds soll das jedoch frühestens ab 2004 gelten. Andreas Fink vom Bundesverband Investment und Asset Management (BVI): "Die Ablehnung haben wir erwartet. Wir finden sie wegen der wachstumshemmenden Wirkung des Pakets auch richtig". Der BVI lehnt die im Gesetz-Entwurf enthaltene Einführung einer 15-prozentigen Kursgewinnsteuer ab. Wenn die Besteuerung der Kursgewinne unvermeidbar sein sollte, fordert der BVI zumindest, das langfristige Sparen für die Altersvorsorge und Vermögenswirksame Leistungen davon auszunehmen. Zudem ist ein wichtiger Aspekt, dass die Besteuerung auf Fondsebene nicht zum Tragen kommt und dass Aktien- und Fondsanleger gleich behandelt werden.


News

Auslandsbanken bemängeln Tatkraft

Der Verband deutscher Auslandsbanken macht sich Sorgen um die strukturellen Probleme der deutschen Kreditwirtschaft und um die Internationalität des Finanzplatzes Frankfurt. "Es wird zu viel geredet und zu wenig gehandelt", kritisiert der Vorstandsvorsitzende des Verbandes, Peter Coym, im Namen von 103 Instituten. "Wir brauchen keine neue Finanzplatzinitiative, die alte Vorschläge neu verpackt zu Papier bringt", fügte er hinzu. Coym fordert die Politik auf, die Behinderungen im grenzüberschreitenden Bankgeschäft, die steuerliche Diskriminierung ausländischer Fonds und das steuerliche Dotationskapital für Filialen anzugehen. Diese drei Mißstände belasteten seine Mitglieder am stärksten.


News

Referentenentwurf für Abgeltungssteuer und Amnestie

Bundesfinanzminister Hans Eichel (SPD) will mit einem "Gesetz zur Neuregelung der Zinsbesteuerung und zur Förderung der Steuerehrlichkeit" ab 1. Januar 2004 eine Abgeltungssteuer von 25% für Kapitalerträge einführen. "Dies vermindert den Anreiz, der Steuerbelastung auszuweichen, und macht die Kapitalanlage in Deutschland attraktiver", heißt es in einem Referentenentwurf. Zudem will Eichel Steuerhinterziehern eine bis zum 30. Juni 2004 befristete Chance geben, in die Steuerehrlichkeit zurückzukehren. Der Sparerfreibetrag und die Werbungskostenpauschale bleiben erhalten. Außerdem erhalten die Anleger ein Wahlrecht, an Stelle der Abgeltungssteuer ihre Kapitalerträge im Rahmen der Einkommensteuererklärung zu versteuern. Davon profitieren Steuerzahler, deren individueller Steuersatz unter 25% liegt. Ausländische Zinserträge sollen im Rahmen einer "speziellen Veranlagung" ebenfalls höchstens mit 25% belastet werden. Die spezielle Veranlagung dürfen die Anleger auch dann wählen, wenn bei der Abgeltungssteuer die Bemessungsgrundlage oder negative Zinserträge - etwa im Zusammenhang mit Stückzinsen oder Zwischengewinnen von Investmentfonds - unzureichend berücksichtigt wurden.


Finanzmarktförderplan 2006

Fondsgedanken

Europa wächst zusammen. Dieser Prozess bringt es mit sich, dass die Rahmenbedingungen für neue Gesetze immer häufiger in Brüssel länderübergreifend vorgegeben werden. Die einzelnen EU-Staaten sind in diesem Zusammenhang verpflichtet, innerhalb bestimmter Fristen und Interpretationsspielräume die entwickelten Richtlinien in nationale Gesetze umzuwandeln. Dieser Tage fordert die OGAW- Richtlinie (OGAW = Organismen für gemeinsame Anlage in Wertpapieren = Investmentfonds) die EU Mitglieder. Ziel dieser Richtlinie ist die Vereinheitlichung der Investmentfonds betreffenden Aspekte des europäischen Finanz-Binnenmarktes.

Kontakt:
www.drescher-cie.de
info@drescher-cie.de » Weiter...


Vermögensmanagement als Zukunftsvorsorge

Innovative Strategien sorgen für hohes Sicherheitspotenzial und attraktive Renditen

FINANZWELT sprach mit Christian Schlesiger, Geschäftsführer
der Vario-Renta Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG., über Investmentstrategie und Produktpartner.

Die Vario-Renta Beteiligungsgesellschaft ist auf den privaten Vermögensaufbau spezialisiert. Mit ihren Beteiligungsfonds will sie Anleger vor allem mit einer persönlichen Kombination von Risikostreuung und Rendite überzeugen. » Weiter...


Hebeleffekt

Interview mit F.I.P.-Geschäftsführer Bartholomäus Schwaighofer

Zinsdifferenzgeschäfte gelten unter Anlegern als heißes Eisen. Kommt es doch darauf an, mehr Rendite zu erwirtschaften als Finanzierungskosten anfallen. Das haut nicht immer hin. Jetzt kam das erste Angebot auf den Markt, bei dem nicht der Kunde den Kredit aufnimmt, sondern eine vermögensverwaltende Personen-gesellschaft. Der Vorteil: anfallende Verluste können auf Anlegerebene geltend gemacht werden. » Weiter...


Das “A-Team”

Ein neues Fondskonzept mit vielen Bausteinen

FINANZWELT: Das von Ihnen entwickelte "A-Modell" konnte in einer Phase eindeutiger Abwärtsbewegung an den Aktienmärkten überdurchschnittliche Gewinne erzielen. Können Sie uns kurz die Systematik erläutern?

Riedl: Bei der A-Modell-Systematik handelt es sich um ein quantitatives mathematisches Modell. Es basiert auf fundamentalen Daten, die öffentlich verfügbar sind wie z. B. Zinssätze, Wechselkurse, Rohstoffpreise, Unternehmensgewinne usw.. Diese Daten werden mittels eines EDV-Programms in mathematischen Formeln miteinander kombiniert. Die Analyse erfolgt systematisch in mehreren Schritten als "Top-Down"-Ansatz. Zunächst wird das "global picture" durch Trendbestimmung der Hauptbörsen betrachtet. Anschließend erfolgt die Analyse einzelner Länder und Branchen. Schließlich wird das Modell auf einzelne Aktien heruntergebrochen und es ermittelt über- bzw. unterbewertete Titel. Sollten einzelne Werte um mindestens 10 % unter- oder überbewertet erscheinen, erfolgt eine Kauf- bzw. Verkaufs-Empfehlung.

FINANZWELT: Bekanntermaßen tut sich der Vertrieb von Investment-Fonds schwer. Welche Alternative haben Sie entwickelt?

Riedl: Seit ca. 1 1/2 Jahren ist der Absatz von Aktienfonds in Deutschland nahezu zum Erliegen gekommen. Ebenso schwierig ist derzeit der Absatz von Lebensversicherungsprodukten und verschiedenen Beteiligungsangeboten. Andererseits fließen Unmengen an Gelder in offene Immobilienfonds, Rentenfonds und nicht steuerorientierte Beteiligungsfonds. Dies war für uns der Anlass, sich über ein neuartiges Anlagekonzept mit einer breiten Anlagediversifikation und unabhängiger Produktauswahl zu beschäftigen. Um dem gezeigten Anlegerverhalten und dem Cross-Selling-Gedanken der Vermittler gerecht zu werden, haben wir den MULTIRATE-FONDS 01 entwickelt.

FINANZWELT: Warum haben Sie gerade diese Risikogewichtung in Ihrem neuen Fondsprodukt gewählt und wie fließt das von Ihnen konzipierte "A-Modell" hier denn ein?

Riedl: Die Grundkonzeption basiert auf einer 4-Säulen-Strategie, die sich von konservativen über ausgewogene bis hin zu dynamischen Anlageformen erstreckt. Hinter dieser 4-Säulen-Strategie verbirgt sich ein in Deutschland vollkommen neuer Investmentansatz mit einem breitgefächertem Asset-Mix, der sonst nur mit großem Vermögen realisierbar ist und daher vielen Privatanlegern verschlossen war. Ca. die Hälfte des Fondsvermögens ist überwiegend in werterhaltenden An-lageformen investiert, wie z. B. Immobilienfonds, Geldmarktfonds, Rentenfonds, Sichteinlagen, Container-Anlage- Programme usw.. Die andere Hälfte des Fonds wird unter Zuhilfenahme der A-Modell-Systematik aktiv gemanagt. In dieser Säule kann der Fonds sowohl in steigenden, wie auch in sinkenden Aktienmärkten, Gewinne erzielen. Dies insbesondere in Zusammenhang mit der vorteilhaften Bewertung bei der Erbschafts-und Schenkungssteuer. Durch die empfohlene Mindestbeteiligung in Höhe von 10.000,- Euro ist der neue MULTIRATEFONDS 01 dabei sowohl für Kleinanleger wie als Beimischung für vermögende Kunden interessant.



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