Hauptnavigation & Suche:

Unternavigation:


Investment

Neue Konzepte im Zweitmarkt für Lebensversicherungen

News

Gemeinsam mit der Luxemburger Privatbank Hauck & Aufhäuser hat Partner in Life europaweit den ersten offenen Investmentfonds aufgelegt, der den Großteil seines Fondsvermögens in angesparte Lebensversicherungen investiert. Mindestens ein Drittel des Fondsvermögens wird vom Bankpartner im Geld- und Rentenmarkt investiert, so dass Liquidität auch für Fondsrückgaben jederzeit ausreichend vorhanden ist. » Weiter...


Aktienfondssparpläne als Tilgungsalternative?

Noch vor wenigen Jahren als Innovation gefeiert, heute als Spekulation verteufelt.

Der Grundgedanke einer Tilgungsalternative in Form eines Aktienfondssparplanes ist recht einfach darzustellen. Zur Erklärung stellen Sie sich bitte ein Hypothekendarlehen wie einen hohen Schuldenberg vor. Während dieser Schuldenberg bei einer annuitätischen Finanzierung durch die regelmäßige Tilgung von Beginn an in immer größer werdenden Teilen abgebaut wird, so verfolgt das Modell der Tilgungsaussetzung - oder auch als Festdarlehen bezeichnet - ein ganz anderes Ziel.
Bei dieser Darlehensform bleibt der Schuldenberg in der Regel über die gesamte Finanzierungsdauer in gleicher Höhe bestehen, hingegen durch den Betrag, welcher anfänglich als Tilgung zur Verwendung gekommen wäre, parallel ein Guthabenberg, bspw. anhand eines Aktienfondssparplanes, aufgebaut wird. Das Modell sieht vor, dass erst dann, wenn dieser Guthabenberg so groß ist wie der Schuldenberg, das Darlehen in einer Summe zurückgeführt werden soll. Für den Fall, dass die Schuldzinsen nicht den Werbungskosten zugerechnet werden können – wie z.B. bei der Finanzierung vermieteter Immobilien – hat diese Form der Darlehensrückführung eigentlich nur dann eine Daseinsberechtigung, wenn die durchschnittliche Wertsteigerung der Aktienfondsanteile mit einem vertretbaren Chance – Risiko – Verhältnis deutlich höher liegt als der Schuldzins, der für das Hypothekendarlehen zu entrichten ist.
Insbesondere der zuletzt dargestellte Zeitraum vom 31.12.1987 bis zum 31.12.2002 mit einer durchschnittlichen Wertsteigerung in Höhe von 3,27% p.a. ruft die Kritiker dieser Finanzierungsform auf den Plan. Zudem gilt es anzumerken, dass der Zinssatz für ein Hypothekendarlehen mit einer 15jährigen Zinsbindung in der Zeit um 1986 bis 1987 bei gut 11% gelegen hat. Diese immense Diskrepanz zwischen dem zu zahlenden Schuldzins und der erreichten Wertsteigerung lässt bei vielen Darlehensnehmern und deren Beratern große Zweifel daran aufkommen, ob dieses Modell tatsächlich als Alternative für die Finanzierung einer selbstgenutzten Immobilie herangezogen werden sollte.
> Kann ich beim häufig weniger gut informierten Darlehensnehmer diese Zweifel noch verstehen, so treiben mir viele hoffentlich besser informierte Berater oftmals die Schamesröte ins Gesicht, wie sie gegen dieses Modell argumentieren. » Weiter...


Aktienfondssparpläne als Tilgungsalternative?

Für den Fall, dass einer unserer Mandanten die Chancen eines Aktienfondssparplanes als Tilgungsersatz für ein Hypothekendarlehen anstrebt, werden von uns in aller Regel folgende Parameter berücksichtigt.

1.) Die Zinsen sollten mindestens auf eine Dauer von 15 Jahren festgeschrieben werden. Zum Einen kann das Risiko kurzfristiger Wertschwankungen eines Aktienfonds durch einem längeren Anlagehorizont erheblich verringert werden. Darüber hinaus stellt sich über einen langen Zeitraum nicht das Risiko der Zinsanpassung. Des Weiteren verfügt der Darlehensnehmer bei einer Festschreibung von mehr als 10 Jahren nach § 489 Abs.I. Satz 3 (BGB) über ein ordentliches Kündigungsrecht unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von sechs Monaten. Dieses Kündigungsrecht versetzt den Darlehensnehmer in die flexible Situation, bereits zwischen dem 10ten und 15ten Jahr der Festschreibung auf seinen angesparten Depotwert ganz oder teilweise zurückzugreifen. Auf diese Weise könnten tatsächliche Gewinnmitnahmen aus dem Aktienfondsdepot dazu genutzt werden, das Darlehen zumindest anteilig zurückzuführen. Hier bietet sich nochmals ein Blick in die BVI – Statistik an. So lag die durchschnittliche Wertentwicklung der letzten 15 Jahre von Aktienfondssparplänen mit internationalem Anlageschwerpunkt noch am 31.12.2001 bei 8,93%. Damit trägt diese Flexibilität der Tatsache Rechnung, dass ein Sparplan mit zunehmender Dauer mehr und mehr den Charakter einer Einmalzahlung erhält und so das kurzfristige Schwankungsrisiko eine deutliche Beachtung finden sollte. Aber aufgrund des ordentlichen Kündigungsrechts steht ab dem 10ten Jahr ein Zeitraum von 5 Jahren zur Verfügung, um sinnvoll in das laufende Finanzierungsmodell einzugreifen. » Weiter...



Zusatz-Informationen:

Aktuelle Ausgabe

Aktuelle Ausgabe

finanzwelt für unterwegs: Die neue finanzwelt-App bringt Ihnen die wichtigsten News des Tages auf Ihr Handy.

finanzwelt-App

finanzwelt.tv

Film: Alle Filme ansehen

Abo-Bestellung

Bestellen Sie die nächste Ausgabe der finanzwelt.

Jetzt abonnieren

Newsletter

Abonnieren Sie ab jetzt unseren kostenlosen finanzwelt-Newsletter.

Newsletter abonnieren

Fußzeile: