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Investment

BVI Hedgefonds - ein Renner und Wendepunkt bei Fondsauflösungen

News

Wie der BVI Bundesverband Investment und Asset Management e.V. Ende Juni mitteilte, konnte die Fondsbranche im Mai 2004 neue Nettomittel in Höhe von 797 Millionen Euro generieren. Dabei führte die noch junge Kategorie der Hedgefonds mit Zuflüssen von 409 Millionen Euro die Absatzliste an. Auch Aktienfonds und Geldmarktfonds konnten sich wieder über Zuflüsse von 13,5 Millionen bzw. 213,8 Millionen Euro freuen, nachdem im April bei Aktienfonds noch 769 Millionen und bei Geldmarktfonds 660 Millionen Euro abgeflossen waren. In offene Immobilienfonds investierten Anleger im Mai 82,7 Millionen Euro. Damit verwaltete der BVI laut Statistik ein Volumen von insgesamt 975 Milliarden Euro.

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MAN Investments

News

33 Prozent Gewinn mit der Long/Short Equity Strategie

MAN Investments, einer der weltweit größten Anbieter von Alternativinvestments, rechnet bei Hedgefonds für die kommenden Jahre mit jährlichen Zuwachsraten zwischen 10 und 20 %. 2003 verzeichneten Hedgefonds weltweit Nettomittelzuflüsse in Höhe von 75 Milliarden und erzielten durchschnittlich einen Performance Anstieg von 10 %. Im Mai diesen Jahres durchbrach das weltweite Anlagevermögen sogar erstmals die 1-Billionen-Dollar Grenze. Die höchsten Zuwachsraten 2003 verzeichnete mit 33 % Wertzuwachs die relativ eng an die Entwicklung der Aktienmärkte gekoppelte Long/Short Equity Strategie. Mit einem Gewinn von 17 % schaffte es die Event-Driven Strategie auf den zweiten Platz. Und mit einem Wertzuwachs von immerhin 11 % der Global Macro Ansatz auf Platz drei.


Putnam

News

Ex-Chef bekommt trotz Skandal Millionen an Abfindung

78 Millionen Dollar Abfindung bekommt der zurückgetretene Vorstandsvorsitzende Lawrence J. Laser von Putnam. Putnam verstrickte sich als eine der ersten Fondsgesellschaften in den Fondsskandal und wurde deswegen von der US-Börsenaufsicht SEC und dem New Yorker Generalstaatsanwalt Aloit Spitzer wegen des verbotenen Late Tradings und dem unseriösen Market Timing angeklagt. Im Zuge der Untersuchungen hat Putnam 15 Angestellte entlassen, darunter sechs Fondsmanager und eben auch Laser. Zusätzlich wurden 110 Millionen Dollar an Strafe fällig. Beim Late Trading kaufen Fondsmanager Anteile nach Börsenschluss um 16 Uhr und zwar zum alten Preis. Auf diese Weise konnten sie nach Börsenschluss positive bekannt gegebene Unternehmensdaten für sich nutzen und satte Gewinne erzielen, da sie davon ausgehen konnten, dass die Kurse der dementsprechenden Unternehmen am nächsten Tag kräftig steigen. Beim Market Timing nutzen Fondsmanager kleine Kursdifferenzen, die zwischen den Schlussständen in den USA und anderen Börsenplätzen auftreten können. Putnam kämpft seither um seinen guten Ruf. Das Unternehmen musste es hinnehmen, dass große US-Investoren und Privatanleger während der Ermittlungen der Gesellschaft rund 50 Milliarden Dollar an Kapital entzogen.


Interview mit Thomas Heß

WWK Investment auf dem Vormarsch

Die WWK Versicherungsgruppe hat das Börsenjahr 2003 gut überstanden und ein überdurchschnittliches Ergebnis erzielt. Ein wichtiger Erfolgsfaktor waren Fondspolicen, die 57 Prozent des Neugeschäftes ausmachten. Zu diesem Erfolg trug unter anderem die konzerneigene WWK Investment S.A. bei, deren drei WWK Select Dachfonds 30 Prozent der Fondspolicen unterlegt sind. FINANZWELT sprach mit Thomas Heß, der Mitte Mai in den Verwaltungsrat der WWK Investment berufen wurde. » Weiter...


Plattform- und Depotbanksysteme weiter auf dem Vormarsch!

Fondsgedanken

Vor etwa zwei Jahren habe ich an dieser Stelle darauf hingewiesen, dass den Plattform- und Depotbanklösungen die Zukunft im unabhängigen Fondsvertrieb gehört. Vierundzwanzig Monate später wird jeder objektive Betrachter des deutschen Fonds-Vertriebsalltags, insbesondere des Distributionswegs über freie Berater, konstatieren müssen, dass die Systeme auf breiter Front auf dem Vormarsch sind. Zu diesen Entwicklungen kann man stehen wie man will, aufzuhalten sind sie indes nicht.

Denn immer mehr Investmentgesellschaften stellen den Direktvertrieb ein und lösen ihre hauseigene Kontoführung auf. Jüngster Fall in einer immer länger werdenden Kette ist die Investmentgesellschaft Nordea Investment Funds S.A. Wie das Unternehmen Ende Juni mitteilte, können Geschäfte mit Nordea künftig nur noch über Banken oder „Plattformen“ vorgenommen werden. Nach eigenen Angaben will die Gesellschaft die frei werdenden Ressourcen für den Ausbau ihrer Kernkompetenzen nutzen. So, oder so ähnlich lauten die Pressemitteilungen aller gleich gelagerten Fälle. Das Beispiel wird weiter Schule machen; aus Einzelentschlüssen ist nach dem Outsourcing bei Invesco, UBS, Nordea etc. längst ein Trend geworden!
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Mit Kapitalschutz Verlustrisiken reduzieren

Rendite = Risiko?

Höhere Renditen erzielt man um den Preis höherer Risiken. Dieses einfache Prinzip herkömmlicher Investitionen kennt jeder Anleger. Wie wichtig und dass es möglich ist, sich gegen diese Wechselwirkung von Rendite und Risiko und damit gegen Verluste zu schützen, ist noch recht wenig bekannt.

Schmerzhafte Verluste sind bei allen kursabhängigen Investitionen nie auszuschließen und es bedarf dann hoher Gewinne, um sie wieder auszugleichen. Verliert ein Anleger zum Beispiel 10 %, muss er anschließend 11 % gewinnen, um wieder gleichauf zu kommen. Um 20 % Verlust auszugleichen, benötigt er bereits 25 % Gewinn. Das große Problem dabei: Ein Verlust von 20 % ist wahrscheinlicher als ein Gewinn von 25 %. Das gilt für jeden Verlust, der durch Gewinne wieder wettgemacht werden soll. Deshalb ist es äußerst wichtig, Verluste – wenn immer möglich – zu begrenzen.
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Wo sich investieren (noch) lohnt

Ergebnis der Befragung von Morningstar

„Hedgefonds werden Marktanteile stehlen“ so lautet die Überschrift der aktuellen Juni Umfrage der Ratingagentur Morningstar. Monat für Monat befragt die Ratingagentur 58 europäische Fondsgesellschaften nach deren Meinung. Die Fragen sind immer die Gleichen: Wie schätzen die Fondsgesellschaften die Entwicklung der Märkte, Devisen, Renten etc. in den nächsten 12 Monaten ein?

Hedgefonds und Japan

Zudem wurden diesmal Fondsgesellschaften zum Thema Hedgefonds befragt. Mit dem Ergebnis, dass 73 % der europäischen Fondsgesellschaften befürchten, dass die alternativen Investments die traditionellen Publikumsfonds verdrängen. 54 % geben zudem an, bereits Marktanteile eingebüßt zu haben. Ralf Lochmüller, Geschäftsführer von Lupus Alpha – Lupus Alpha bietet einen Single-Hedgefonds an – sieht dies jedoch anders. „Wir glauben nicht, dass Gelder aus diesem Bereich abgezogen bzw. sich eine Konkurrenz aufbauen wird. Beide Anlageklassen verstehen wir als eine gute Beimischung zu einem breit diversifizierten Portfolio.“ Für ihn sind Hedgefonds eine vielversprechende und notwendige Anlageklasse. „Mit Hedgefonds kann man in der Regel eine höhere Rendite erzielen, somit sollte sich dieses Produkt für den Investor lohnen“, sagt er. Doch auch hier gehen die Meinungen auseinander. » Weiter...


Interview mit Tim Blackwell

UBS auf der Überholspur

Die UBS glänzt mit hervorragenden Zahlen. So erwirtschaftete die Bank 2003 einen Gewinn von knapp 4,1 Milliarden Euro. Weit besser als die meisten anderen Banken. Und im ersten Quartal diesen Jahres konnte die Bank ihren Reingewinn von umgerechnet 1,6 Milliarden Euro gegenüber dem Vorjahr sogar verdoppeln. Ein Rekordergebnis. Allein bei der Vermögensverwaltung und dem Fondsgeschäft sammelten die Schweizer insgesamt 35 Milliarden Schweizer Franken an neuen Kundengeldern ein. FINANZWELT sprach mit Tim Blackwell, Deutschlandchef von UBS Global Asset Management. » Weiter...



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