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Investment

Entmythologisierung der Hedge Fonds

„Die Manager der Hedge Fonds verdienen selbst viel Geld und ordentlich für ihre Kundschaft – und benutzen dazu Methoden, die niemand so richtig versteht. Manchmal geht einer der Fonds über die `Wupper´, weil es eben große Risiken gibt.“ So etwa das Image dieser speziellen Branche. Das scheint weit gefehlt angesichts neuer Forschungsergebnisse: Am MIT gelang das Klonen von Hedge Fonds mit nur sechs durch Standardinstrumente verfügbare Faktoren wie Aktien- Indize und Anleiherenditen. Ergebnis: Der Durchschnitt aus 1.610 Fonds seit 1986 brachte 14,2 % p. a., die geklonten Fonds beim Test mit den historischen Daten immerhin fast 13 % – ohne Totalverlustrisiko.


Konkurrenz der Handelssysteme

Das Potenzial von Investmentfonds

In der auf die Altersversorgung zielenden langfristigen Anlage in Investmentfonds könnte tatsächlich ein riesiges Provisionspotenzial liegen, dass es nur zu heben gilt – jedenfalls, wenn man dem internationalen Vergleich trauen darf. Nach BVI-Angaben liegen die Investmentfonds-Anlagen der Deutschen im internationalen Vergleich bestenfalls im Mittelfeld. » Weiter...


„Da ist Bewegung zu erkennen“

Die Verantwortung der Kapitalanlagegesellschaften (KAG)

Die kurz als KAG bezeichnete Kapitalanlagegesellschaften sind überwiegend Töchter von Bankkonzernen und haben daher ein Problem: Die Konzern-Anbindung zwingt die Verantwortlichen dazu, weitgehend auf die Interessen der jeweiligen Mutter Rücksicht zu nehmen. Das gilt natürlich auch im Hinblick auf Wertpapieremissionsgeschäft. Demgegenüber verpflichtet das Investmentgesetz die KAG dazu „bei der Ausübung ihrer Tätigkeit im ausschließlichen Interesse ihrer Anleger (. . .) zu handeln,“ wie im § 9(2) bestimmt. Damit weist der Gesetzgeber den KAG eine Verantwortung zu, die mit der eines Treuhänders verglichen werden kann. So müssen KAG etwa Schadenersatzansprüche aus einer Prospekthaftung verfolgen – auch gegen die eigene Muttergesellschaft. » Weiter...


Konkurrenten zusammen im Bett

Zertifikatefonds

Wenn sich direkte Konkurrenten zusammentun, ist das selten gut für den Markt. So etwas Ähnliches dürfte auch für die mittlerweile fest etablierten Investmentfonds gelten, die ihr Vermögen hauptsächlich oder sogar vollständig in Zertifikaten anlegen. Schließlich sind sowohl Investmentfonds als auch Zertifikate gleichermaßen Instrumente, mit denen für Anleger schwer zugängliche Basismärkte verfügbar gemacht und spezifische Gestaltungen wie etwa angepasste Risikoprofile relativ leicht dargestellt werden können. » Weiter...


Die Gier frisst mal wieder das bisschen Hirn

Scharfe Kritik am REIT-Gesetz

Der vom Bundeskabinett beschlossene Entwurf des REIT-Gesetzes wird von der Immobilienbranche scharf kritisiert. Stein des Anstoßes ist eine Regelung der zufolge vor dem 1.1.2007 errichtete Wohnimmobilien nicht zum Anlageuniversum der steuerbegünstigten und börsennotierten Immobilienverwalter gehören. Bliebe es dabei, hätten sich einige institutionelle Investoren mit großen Käufen massiv verspekuliert und müssten jetzt mit empfindlichen Verlusten rechnen. Mit der kritisierten Regelung sollen um den Mieterschutz bangende Sozialpolitiker so weit ruhig gestellt werden, dass die Einführung der deutschen Version G-REIT nicht beeinträchtigt wird. » Weiter...


Klaus Kaldemorgen zum DWS-Sprecher ernannt

Der angesehene Fondsmanager Klaus Kaldemorgen übernimmt nach Mitteilungen der DWS die Aufgaben des Sprechers der DWSGeschäftsführung von Axel Benkner und wird damit die Mitarbeiter in Frankfurt führen. Er wird daneben weiterhin als Manager der Fonds DWS Vermögensbildungsfonds 1 und Akkumula fungieren und zudem weiterhin die Aufgaben eines „Global Head“ of Equities der Deutsche Asset Management wahrnehmen.


Private Equity unter Verdacht

Die US-Justiz nimmt wichtige Firmen der Private Equity Branche unter die Lupe. Hintergrund sind Befürchtungen, dass sich in den weitgehend informellen Strukturen eine Tendenz zur Behinderung des freien Wettbewerbs ausbreitet, was sowohl Kapitalgeber wie auch unter dem Einfluss der Finanzierungsgesellschaften geratene Firmen schädigen könnte.


Aus Activest wird Pioneer

Die bisher zur HypoVereinsbank gehörige Münchener Anlagegesellschaft Activest ist im Zuge der Übernahme durch die italienische UniCredito Fusion an die US-Adresse Pioneer abgegeben worden. Im ersten Schritt wurde das Management von neun Investmentfonds nach Dublin verlegt. In der irischen Hauptstadt liegt eines der drei weltweit tätigen Investmentzentren der seit den 20er Jahren im Fondsgeschäft tätigen Gesellschaft. Weitere Standorte sind Boston und Singapur. Von diesen drei Städten aus werden amerikanische, europäische und asiatische Wertpapierfonds verwaltet. Die anderen sollen folgen, sodass im Frühjahr nächsten Jahres die Produktpalette von Activest auf Pioneer-Linie gebracht ist.


Fünf Sterne für Fidelity Latin America

Neuerdings mit fünf Sternen der Agentur Morning Star auf dem Blatt mit den Stammdaten grüßt der Lateinamerikafonds aus dem Hause Fidelity. Die Anleger profitierten vom Können des Managements zum Ende des 3. Quartals im Vergleich zum Vorjahreszeitraum mit einer Steigerung um gut 30 %, während der relevante Index nur knapp 22 % schaffte. Schwerpunkte des Investments sind Werte aus Brasilien und Mexiko, wobei Rohstofftitel und Banken bevorzugt werden.


Partner Bank AG setzt auf Immobilien

Mit dem „Immovario", einem innovativen Aktienkorb, bietet das Linzer Institut Anlegern eine neue Vorsorgemöglichkeit an. Der Aktienkorb ermöglicht sowohl in Qualitätsaktien als auch in Elitefonds zu investieren, die über lange Zeiträume ein kontinuierliches Wachstum aufweisen. Die Partner Bank setzt hier sowohl auf intelligente Infrastruktur-Investments – wie Betreiber von Supermärkten, Parkhäuser, Krankenhäuser und Pflegeheime – als auch auf private und gewerbliche Immobilien. Die internationale Ausrichtung deckt die wesentlichen Immobilien- und Infrastruktursparten ab. » Weiter...


EU-Kommission will EU Pass für Fonds

Eine engere Verklammerung der Märkte durch möglichst einfache Prozeduren für das grenzüberschreitende Geschäft ist das Ziel einer neuen Initiative der EU-Kommission, die in einem Weißbuch dokumentiert wird. In der Folge wird eine Expertengruppe die Voraussetzungen für den EUweiten Vertrieb einer Reihe von Fondstypen prüfen und vorbereiten. Die deutsche Branchenvertretung BVI zeigte sich außerordentlich befriedigt darüber, dass der offene Immobilienfonds deutscher Prägung vorrangig behandelt werden soll.


Noch viel Spielraum für Fondsvertrieb

Die Deutschen hinken weit hinterher bei der Anlage in Investmentfonds: Während es hierzulande nur rund 7.000 Euro pro Kopf sind, legen Franzosen oder USAmerikaner über 25.000, die an der Spitze rangierenden Australier sogar gut 30.000 Euro pro Kopf an. Diese Unterschiede spiegeln nach Auffassung des Branchenverbandes BVI die jeweils unterschiedlich starke Verankerung der privaten Altersvorsorge wieder. Hinter diesen Unterschieden verbirgt sich auch ein ungenutztes Provisionspotenzial in Milliardenhöhe.


Private Kundschaft kehrt Fonds den Rücken

Die Bilanz der Mittelzu- und -abflüsse der in Deutschland angebotenen Fonds hat im Oktober einen kräftigen Fleck: Von den 385 Mio. Euro Nettozufluss entfielen 483 Mio. auf die weitgehend institutionellen Kunden. Die meist den privaten Anlegern vorbehaltenen Publikumsfonds verloren dagegen ziemlich exakt 100 Mio. Euro an Anlegermitteln. Zuflüsse verbuchten unter den Publikumsfonds die Immobilienund Geldmarktfonds. Verluste mussten dagegen die klassischen Wertpapierfonds hinnehmen. Dabei gab es bei den Aktienfonds ein bemerkenswertes Ergebnis: Trotz Netto-Mittelabflüssen von über 1,1 Mrd. Euro stieg aufgrund der Kursgewinne das Volumen um fast 3 Mrd. Euro an.


Währungsfonds gegen Steuerentlastung für Unternehmen

Im Zusammenhang mit der positiven Wachstumsschätzung für Deutschland ließ der Internationale Währungsfonds Skepsis gegenüber der geplanten Reform der Unternehmenssteuern erkennen. In der Financial Times Deutschland erklärte der Leiter der IWFDeutschlandabteilung, Ajai Chopra, dass das Unternehmenssteueraufkommen nicht sehr hoch und daher kein Raum für weitere Steuerentlastungen erkennbar sei. Möglichkeiten zur Gegenfinanzierung der sinkenden Tarife sieht der IWF bei den Abschreibungen, hier sei Deutschland vielleicht einen Schritt zu weit gegangen. Die Koalition will 2008 die Steuersätze senken und dies teilweise durch eine Einschränkung der Abschreibemöglichkeiten finanzieren. Details sind noch strittig.


Gute Perfomance – relativ

Ranking der 10 größten Fonds auf dem deutschen Markt

Ein Blick auf die Bewertung der 10 größten am deutschen Markt angebotenen Fonds zeigt, dass sich nicht viel geändert hat an den von der Reuters-Tochter Lippers gelieferten Einschätzungen: Nur zwei der zehn stammen überhaupt vom deutschen Markt, die meisten erzielen ihr Volumen vornehmlich jenseits der Grenzen. Bei der Bewertung schneidet die DWS mit einer 2 – ordentlich aber nicht berauschend – ab und der AriDeka steht ganz unten. » Weiter...



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