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Investment

China an Deutschland schon vorbei?

Deutschland wird wohl innerhalb der nächsten vier bis sechs Quartale die Position als drittgrößte Volkswirtschaft der Erde (nach USA und Japan) an die Volksrepublik China verlieren. Die mehr als 1 Mrd. Köpfe zählende Bevölkerung erzielt momentan ein Wachstum von mehr als 11 % jährlich, während es in Deutschland um 2,5 % sind. Wann genau China überholt, hängt von den speziellen Berechnungsverfahren ab, mit denen Preis- von Werteffekten getrennt und Wechselkurseffekte herausgerechnet werden.


Banken geben wieder Kredit

Investment-Konjunkturen

Der Aufschwung scheint sehr solide angelegt, wie die gesamtwirtschaftliche Finanzierungsrechnung der Bundesbank für 2006 zeigt. Der von uns vor einem Jahr gehegte vorsichtige Optimismus (siehe FW 04/06) wird jetzt durch harte Zahlen gerechtfertigt. Vor allem bei den Banken wird die Gesundung deutlich: Sie haben erstmals seit 2001 netto wieder einen positiven Beitrag zur Unternehmensfinanzierung gebracht. » Weiter...


Der Anleger als Risikofaktor

Investmentmärkte

Die Demoskopen von Forsa fühlen seit 2001 quartalsweise den Puls der Anleger im Auftrag der genossenschaftlichen Anlagegesellschaft Union Investment. Befragt werden jeweils 500 Entscheider in Haushalten, die mindestens eine Geldanlage haben. Erfasst werden Erwartungen bezüglich Schlüsselgrößen wie DAX, Zinsen und Euro- Kurs sowie mögliche darauf aufbauende Pläne für die eigenen Anlagen. » Weiter...


US-Senatoren spielen mit dem Feuer

Devisenmärkte

Die US-Senatoren Chuck Grassley (Republikaner) und Max Baucus (Demokraten) haben Ende März einen parteiübergreifenden Gesetzentwurf eingebracht, der es in sich hat: Die Initiative mit dem Namen „Currency Exchange Oversight Reform Bill“ soll unfairen Handelsvorteilen durch unterbewertete Währungen entgegenwirken. » Weiter...


Eine Gleichung mit vielen Unbekannten

Die Abgeltungssteuer ist beschlossen

Stichtag für die steuerliche Bemessung ist der 31.12.2008. Alle vor diesem Stichtag erworbenen Wertpapiere werden nach alter Lesart besteuert, alle danach erworbenen Wertpapiere der Abgeltungssteuer unterworfen. » Weiter...


Angelsachsen scheitern im deutschen Immobilienmarkt

Wohnimmobilien

„Cerberus will sich von Wohnungsportfolio trennen“, „Oaktree stößt Gehag ab“, „Immobilien frustrieren Investoren“: So oder so ähnlich lauteten die Überschriften der Nachrichten, die den deutschen Immobilienprofis in den letzten Wochen wenig Freude gemacht haben. » Weiter...


PERSONALITY NEWS

Schroder Investment Management GmbH

Zum 1. Juli 2007 hat Achim Küssner seine Tätigkeit als Geschäftsführer der Schroder Investment Management GmbH aufgenommen. In dieser Position ist er verantwortlich für alle Geschäftsaktivitäten der Fondsgesellschaft in Deutschland und Österreich. Ebenfalls zum 1. Juli 2007 stießen mit Clemens W. Bertram, Joachim Nareike, Robert Schlichting und Melanie Stahl vier weitere Vertriebsmitarbeiter zum Schroders-Team in Frankfurt.


PERSONALITY NEWS

Landesbank Berlin International S.A.

Jana Sikorsky (36) übernimmt bei der Landesbank Berlin International S.A. ab sofort die Leitung Marketing/ Kommunikation/ PR. Sie wird die Gesamtkommunikation der Luxemburger Bank verantworten und direkt an die Geschäftsleitung der Landesbank Berlin International S.A. berichten.


PERSONALITY NEWS

ING Investment Management

Ottmar Heinen (40) verantwortet ab sofort den Auf- und Ausbau aller Verkaufsaktivitäten im Retail-Geschäft der ING Investment Management am Standort Frankfurt. In diesem Segment wird sich Heinen verstärkt auf Versicherungs- unternehmen und deren fondsgebundene Produktpalette konzentrieren. Darüber hinaus wird er eng mit Strukturvertrieben und IFA-Plattformen zusammenarbeiten.


BVI: Aktienfonds für die Altersvorsorge

Gerade auf die langen Fristen hin spielen Aktienfonds ihre Renditevorteile aus und sind daher für die oft über mehrere Jahrzehnte anzusparende Altersvorsorge unschlagbar gut, meint der Branchenverband BVI. Wie die Zahlen zeigen, können nur die Mischfonds auf lange Sicht bei der Rendite mithalten.


Börse Hamburg bietet breites Portal

Die Börse Hamburg bietet ein Handelsportal an, dessen Spannweite von Aktien oder Pfandbriefen über Investmentfondszertifikate bis zu Anteilen geschlossener Fonds reicht und zum Start schon 1600 Produkte listet. Angesprochen werden sollen vor allem institutionelle Investoren auf der Suche nach einem breit angelegten Marktüberblick.


FRANKFURT-TRUST mit neuen Rentenfonds

FT AlphaZins heißt der neue Rentenfonds von FRANKFURT-TRUST, der eine diskretionäre Absolute-Return-Strategie verfolgt, um marktunabhängig einen positiven Ertrag zu erzielen. Fondsmanager ist hierbei Dr. Christoph Kind, der sich bei der Portfoliozusammenstellung vor allem auf den Zins- und Währungsbereich konzentriert; Kreditrisiken geht er nur in geringem Umfang ein. Zum Einsatz kommen Rentenpapiere, strukturierte Produkte, Derivate und Währungen. Der Erstausgabepreis beträgt 50 Euro (zuzüglich Ausgabeaufschlag: 3 %).


„Fasten your seatbelts“

Die US-Investmentbank sieht ihre These bestätigt, dass die Weltwirtschaft und vor allem die Emerging Markets auch dann kräftig weiter wachsen können, wenn die USKonjunktur schwächer wird. Die USA liegen mittlerweile unter ihrem Trendwachstum und trotzdem ist der Boom vor allem in Brasilien, Russland, Indien und China (BRIC) ungebrochen mit einem Wachstum von gut 10 % in diesem Jahr. Auch Japan und Euroland werden demnach weiter kräftig zulegen. Vor allem die politischen Risiken und die Schwierigkeiten im US-Hypothekenmarkt bleiben als Störfaktoren. Der Risiken wegen sollten daher auch Sicherheitsgurte im Depot sein.


Druck auf Dollar vom Kreditmarkt

Die US-Investmentbank Goldman Sachs sieht den Dollar durch zwei wesentliche Kanäle vom Kreditmarkt her unter Druck. Zunächst erzeugen die Schwierigkeiten etwa bei den Hypotheken eine sich verstärkende Erwartung von Zinssenkungen durch die Notenbank FED, mit der die Attraktivität als Anlagewährung sinkt. Zugleich sei auch ein Mengeneffekt zu erkennen, der vom Markt für US-Unternehmensanleihen her wirksam wird: Ausländische Käufe haben hier nach den GS-Schätzungen in den letzten beiden Jahren etwa 45 % des US-Außendefizits finanziert. Dieser Zustrom hatte sich in den etzten Monaten mit jeweils über 40 Mrd. Dollar, im letzten verfügbaren Monat (Mai) sogar über 70 Mrd., als robust erwiesen. Der Emissionskalender für Juni und Juli (also Beginn der Dollar-Schwäche) deutet auf einen Rückgang der Käufe hin.


Commerzbank gewinnt Pioneer

Die Commerzbank bleibt der open architecture treu und baut das Angebot fremder Produkte durch eine Kooperation mit Pioneer Investments aus, in dem sich neben Allianz Global Investors bereits Black Rock (Merrill Lynch), DWS, Fidelity, Templeton, JPMorgan, Pictet und UBS befinden.


Zwei neue DAXe auf Agrarwirtschaft und Nuklearenergie

Die deutsche Börse erweitert die Handelsmöglichkeiten durch das Angebot zwei neuer Indizes: Mit dem DAXGlobal Agribusiness werden die 40 weltweit wichtigsten Unternehmen aus der Agrarwirtschaft abgebildet. Das Spektrum reicht von Tierhaltung und –verarbeitung über Saatgut und Düngemittel bis zur Biodieselproduktion. Der DAXGlobal Nuclear Energy bildet die 40 größten Unternehmen der Nuklearindustrie ab, vom Anlagenbau über Anreicherung und Lagerung des Materials bis zur Stromproduktion.


Lipper: Run auf Geldmarktfonds

Im europaweiten Vergleich der verschiedenen Klassen von Investmentfonds für Mai lagen die Geldmarktfonds weit vorne, ergibt eine Erhebung der Reuters- Tochter Lipper: Insgesamt erzielten die europäischen Fonds Nettozuflüsse von 16,8 Mrd. Euro, praktisch ausschließlich durch Zuflüsse der Geldmarktfonds zustande gekommen. Aktienfonds gaben netto 7,6 Mrd. Euro ab, bei den Rentenfonds wurden Ab- durch Zuflüsse fast kompensiert und die Immobilienfonds legten gerade mal 1,9 Mrd. Euro zu. Der Saldo von weit über 20 Mrd. Euro blieb bei den Geldmarktfonds.


Fondsmanager optimistisch

Die aktuelle Ausgabe des monatlich herausgebenden Fondsmanager-Survey aus dem Hause Merrill Lynch (MLFMS) zeigt, dass die Fondsmanager ihr Risiko weiter erhöht haben: Der Baranteil in den Depots hat mit 3,4 % ein Dreijahrestief erreicht. Umgekehrt ist die Quote derjenigen, die vorsichtiger als üblich agieren, von 31 auf 27 % zurückgegangen. Profitiert haben davon vor allem die Emerging Markets, die von 35 % der Manager übergewichtet werden. Ein Monat zuvor waren nur 16 % so mutig. Grundlage war die Befragung von 180 Managern, die durchschnittlich je 3,43 Mrd. USD verwalten.


Das Märchen von den sicheren Rentenfonds

Festverzinsliches

Der lange positive Aktientrend scheint seinen Zenit erreicht zu haben. Die Indizes dies- und jenseits des Atlantiks stehen auf oder nahe All-Time Highs und vor allem aus den USA mehren
sich die negativen Zeichen. Zeit, aus den Aktien auszusteigen und auf „sichere“ Rentenwerte zu setzen? » Weiter...



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