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Trend zum Rentensparen!

JPMorgan Asset Management – 4. Altersvorsorge-Barometer

Die Botschaft scheint langsam aber sicher angekommen zu sein. Vorsorgesparen ist kein „Kann“, sondern ein „Muss“ geworden. So lässt sich durch das Altersvorsorge-Barometer von JPMorgan Asset Management beim Thema Altersvorsorge ein deutlich positiver Trend feststellen.

Im Auftrag von JPMorgan erstellt die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK), Nürnberg, vierteljährlich ein Altersvorsorge- Barometer. Die Umfrage erfolgt jeweils unter rund 2.000 Frauen und Männern ab 14 Jahren, die repräsentativ für die Wohnbevölkerung in Deutschland sind. Die Studie erfasst die Höhe der privaten Sparleistung, die zusätzlich zur staatlichen und betrieblichen Altersvorsorge monatlich erbracht wird. Hierbei geben die Befragten gestaffelt in 50- Euro-Schritten an, wie viel sie monatlich für die Altersvorsorge in Fondssparplänen, Riester- oder Rürup-Renten, Renten- oder Lebensversicherungen, Sparbüchern oder Immobilien anlegen, oder, wenn sie gar nicht sparen, aus welchen Gründen sie dies nicht tun.

Das Ergebnis zeigt es: Der Trend geht zum Rentensparen. So stieg der Anteil der Befragten , die monatlich Geld für ihren Ruhestand zurücklegen, um 4,4 Prozentpunkte auf 40,8 %. Die meisten sparen Raten zwischen 50 und 99 Euro im Monat. 6,1 % der Befragten gaben an, dass sie zur Altersvorsorge eine Immobilie erworben hätten, die sie monatlich ab zahlen. Die größte Sparerquote findet sich hier bei den 30- und 59-Jährigen. Zudem liegen in dieser Altersgruppe die Sparbeträge häufiger über 100 Euro. Mit 40,2 % genau im Durchschnitt lagen bei der Befragung die 20- bis 29-Jährigen. „Angesichts dieses positiven Trends beim Vorsorgesparen sollte nun die Finanzindustrie den Ball weiter aufgreifen“, betont Charles Neus, Head of Insurance bei JPMorgan Asset Management. Seiner Meinung nach müssen Fondsgesellschaften und Versicherungen verstärkt Produkte anbieten, die es dem Anleger in der Vorsorge einfach machen. Beispielsweise mit Konzepten wie Lebenszyklusfonds: „Bei diesem dynamischen, leicht verständlichen und sicherheitsorientierten Fondskonzept muss der Anleger nur noch festlegen, bis zu welchem Termin er spart und in welcher Höhe – den Rest erledigt der Fonds“, schwärmt Neus. „Nicht zuletzt da Lebenszyklusfonds den wechselnden Ansprüchen der Anleger im Zeitverlauf gerecht werden, kann der Sparer vertrauensvoll anlegen!“

Im Gegenzug fielen die „Nicht-Vorsorgesparer“ um 1,7 % auf immer noch viel zu hohe 42,7 % zurück. Erschreckend hierbei: Mit 28,6 % sehen die meisten der befragten „Vorsorgemuffel“ zwar die Notwendigkeit einer privaten Rentenabsicherung, jedoch fehlt einfach der notwendige finanzielle Spielraum. Interessant: 8 % fühlen sich durch die staatliche Rentenversicherung gut für ihr Alter abgesichert – ein Plus von 0,2 Prozentpunkten gegenüber der letzten Befragung. In Zeiten, wo selbst Norbert Blüm die Notwendigkeit einer zusätzlichen Absicherung für das Rentenalter nicht mehr abstreitet, ein ungewöhnliches Resultat. „Die andauernde Debatte über die drohende Altersarmut zeigt die Notwendigkeit der privaten Vorsorge, um die Versorgungslücke im Rentenalter zu schließen. Wer die Augen davor verschließt, verschenkt die Möglichkeiten, dem aktiv entgegenzuwirken. Gerade junge Menschen können bereits mit geringen Beträgen vorsorgen und die Möglichkeit nutzen, vom Zinseszinseffekt zu profitieren. Aber es ist nie zu spät, etwas für seine zusätzliche Rente zu tun“, gibt Neus zu bedenken.

(Marc Oehme)


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