„Stell Dir vor es ist Krieg und keiner geht hin...“
K O M M E N TA R
Dieser Spruch stand vor vielen Jahren für eine pazifistische Gesinnung und zierte so manchen Pkw. Wenn man sich heute in der Finanzdienstleistung umschaut, hat man die Vermutung, dass sich dieser Wahlspruch von damals in den Köpfen eingebrannt hat.
Umso verwunderlicher erscheint es, dass für den ersten Tag ca. 150 Anmeldungen vorlagen, aber nur die Hälfte gekommen ist. Davon war der weitaus größte Teil Steuerberater und Anwälte von Kommanditisten. Die Vermittler waren deutlich in der Unterzahl. Nur ca. 10 hatten die Chance ergriffen und sich mit dem Management und den Anwälten auseinandergesetzt. Wo waren all die Vermittler, die die Roadshows so zahlreich besuchten, die Fonds platziert haben und VIP zum
Marktführer für Filmfonds damals gemacht haben?
Es ist nicht verwunderlich, wenn nach der VVR jetzt die MIFID kommt und weitere Regulierungen vor der Tür stehen. Denn mit Vermittlern, die sich nach dem Abschluss nicht mehr um das Produkt und den Kunden – ihren Kunden – kümmern, muss der Staat mehr Aufsicht und Regularienm einführen. Letztendlich ist die Finanzdienstleistungsbranche selbst schuld an der Zunahme von weiteren Auflagen und Restriktionen, denn Vermittler, die ihre Kunden mit den Produkten nach Abschluss im Regen stehen lassen, haben in der Branche nichts verloren.
Geschäftsführer Hans J. Bär GmbH & Co. KG







