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Kapitalanlagen

reconcept legt ersten Solarfonds auf

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Die BGZ AG, Muttergesellschaft der reconcept GmbH, mit Sitz im Haus der Zukunftsenergien in Husum, hat ihr erstes Photovoltaikprojekt realisiert. Das Vorhaben wurde von der Shell Solar entwickelt und schlüsselfertig für die Betreibergesellschaft BGZ Sonnenenergiefonds Höslwang GmbH & Co. KG errichtet. Am 09. Juli 2004 fand die feierliche Einweihung des Solarparks statt. Die 1,8 MWp Anlage ist ausgerüstet mit Shell Modulen und Siemens Wechselrichtern. Standort ist die Gemeinde Höslwang im Landkreis Rosenheim/Bayern. Die jährliche Energieproduktion wird mit 1,8 Millionen Kilowattstunden prognostiziert. Das Gesamtinvestitionsvolumen des Projektes beläuft sich auf 8,1 Millionen Euro.
Für die BGZ Gruppe ist das Projekt Höslwang der Einstieg in die Photovoltaik. „Wir haben den Markt lange beobachtet und viele Projekte intensiv geprüft,“ bestätigt reconcept Geschäftsführerin Ulla Meixner. „Nun hat unsere Gruppe mit der Solaranlage Höslwang einen Park übernommen, der über die gewünschte Projektreife und hervorragende Prognosen verfügt." Der Solarpark befindet sich an einem der besten Sonnenstandorte Deutschlands. Die Globalstrahlung vor Ort beträgt 1.295 Kilowattstunden je Quadratmeter. reconcept GmbH wird das Projekt ab August 2004 als geschlossenen Fonds Privatanlegern zur Beteiligung anbieten. Die prognostizierte Ausschüttung wird bei konservativer Berechnungsgrundlage über die Betriebsdauer von 20 Jahren 258 % (ohne Einrechnung etwaiger Wiederverkaufserlöse) betragen. Pro Jahr werden somit im Durchschnitt 12,9 % Ausschüttung vorhergesagt. Die prognostizierte Rendite vor Steuern beträgt 6,5 %. Kapitalanleger können sich ab einer Mindestkommanditeinlage von 5.000 Euro beteiligen.


Stichwort Lieferantenkredite

„Was bollert denn da?“

Wie ein roter Faden zieht sich durch die Boll-Fonds ein steuertechnischer Effekt, den andere Initiatoren nicht nutzen (müssen). Denn Boll, „einer der wenigen Deutschen, die es geschafft haben und in Hollywood Fuß fassen konnten“ (Originalton Hauptvertrieb Vendura GmbH), ist auf die Unterstützung seiner Subunternehmer angewiesen. Dabei entstand der vermeintliche Steuervorteil zunächst durch zu wenig Vertriebspotential, so der Boll-Rechtsanwalt Hanno Kämpf im Gespräch: „denn bei seinen ersten Projekten konnte Boll seine Zulieferer schlicht und ergreifend nicht bezahlen.“ Diese gaben ihm ein Darlehen und da der Fonds zumindest auf dem Papier diesen Cash-Flow in der Kasse hat, kann er das Geld als neutrale Steuervorteile „ausschütten“. Allerdings geschieht dies haftungserhöhend gegenüber den Kommanditisten und vergessen wird schnell, dass diese Darlehen natürlich auch bedient werden müssen. Vereinfacht gesagt, schütten sich die Kommanditisten ihre eigenen Darlehen aus. Und ob es jemals zu echten Erlösen kommt, ist in Anbetracht der bisherigen Ergebnisse fraglich. Am ärgsten treibt es Boll dabei bei seinem zweiten Fonds, bei dem gleich 41 Prozent der Ausschüttungen auf diesem Weg erzielt werden. Der Fonds hat nur einen Film (Blackwoods) produziert. Interessant ist hierbei das der Redaktion vorliegende Schaubild „Verkäufe Blackwoods – Deadly Trust“. » Weiter...


Die Umsatzbringer

Was Sie bei der Erschließung des Seniorenmarktes berücksichtigen sollten

Als der "goldene Markt" wird er längst in Amerika bezeichnet: der Seniorenmarkt. "Best Agers" sind deutlich jünger, experimentierfreudig und kaufkräftiger - und werden deshalb die wichtigsten Konsumenten der Zukunft sein.

Niemand wird gerne alt. Jetzt aber altern ganze Völker in nie gekanntem Ausmaß. Die Bundesrepublik Deutschland zählt in Europa zu den Spitzenreitern, was die Länge der Lebenserwartung, die Kürze der Lebensarbeitszeit und die Veränderung der demografischen Verhältnisse anbelangt. Dies bringt gravierende soziale Missverhältnisse mit sich (siehe Beitrag „Die Menschen sterben nicht auf der Kreuzfahrt“, S. 28/29). Auf der anderen Seite zählt die Zielgruppe der heute Älteren zu derjenigen mit dem höchsten verfügbaren Einkommen oder Besitz.

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„Eine einzigartige Kombination aus Gewinn und Sicherheit“

Interessanter Blindpool für Senioreninvestitionen

– mit diesem Slogan wirbt die CareLife Investment Trust AG & Co. KG für ihre aktuelle Emission. Bei dem Fondskonzept handelt es sich um einen Blindpool, der im nationalen und internationalen Immobilienmarkt, in Grundstückserschließungen, Kliniken, Pflegeheime, in deren Betrieb und Dienstleistungen, Energie und Catering investieren will.

Für den eigentlichen Emissionsprospekt liegt ein Prüfungsgutachten nach IDW-S-4 vor. Da die eigentlichen Investitionen (Kliniken, Pflegeheime usw.) in so genannten Foldern dargestellt werden sollen, waren diese nicht Gegenstand der gutachterlichen Stellungnahme. Es sollen 40 Millionen Euro akquiriert werden. FINANZWELT war aufgrund der Prospektdarstellung zunächst skeptisch und führte ein Gespräch mit Roland Martin, Vorstand der CareLife Services AG in Würzburg, Komplementärin an der Gesellschaft. Es zeigte sich: Herr Martin ist Profi im Segment „Senioren“. Zudem besitzt er hervorragende Kontakte zu unterschiedlichen Banken.
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Transparenz und Know-how

Medienfonds

Für die Medienfonds-Branche plädiert Equity Pictures-Vorstand Josef Lautenschlager zurück zu den Basics und fordert mehr Transparenz von den Anbietern. Nicht nur Anleger würden sich schwer tun, die Qualitäten und Tugenden eines Medienfonds zu erkennen, sondern auch die Berater. Gerade aufgrund der Verunsicherung, die immer wieder auftritt, müsse das Know-how über Medienfonds im Markt gestärkt werden, damit ein Berater die Spreu vom Weizen unterscheiden lernt.

FINANZWELT: Was hat sich zum Vorgänger-Fonds verändert?
Lautenschlager: Das bewährte Grundkonzept wurde beibehalten, aber die wirtschaftlichen Rahmendaten weiter optimiert. Bei Equity Pictures KG III sind lediglich 50 Prozent Eigenkapital erforderlich und nur 3 Prozent Agio. Dabei ergibt sich eine steuerliche Verlustwirkung bis zu 194 Prozent bezogen auf das Eigenkapital und ein gebundenes Nettokapital von nur 4 Prozent.
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Perspektiven der Erneuerbare Energie Fonds als Kapitalanlagen

Grünes Geld

Seit vielen Jahren sind Erneuerbare Energie Fonds ein fester Bestandteil im Kreis geschlossener Fonds. Erneuerbare Energie Fonds haben längst das Öko-Image abgelegt und das Interesse der Finanzinvestoren erobert. Grüne Fonds investieren in Projekte, die aus unerschöpflichen Naturquellen Strom erzeugen. Solar- und insbesondere Windkraftprojekte sind im Kapitalmarkt seit Jahren präsent.

Nach der Analyse „Beteiligungsmodelle 2003“ von Stefan Loipfinger wurden mehr als 340 Mio. Euro Eigenkapital in New Energy Fonds investiert. Unterstellt man eine 30prozentige Eigenkapitalquote, entspricht das einer Investitionssumme im letzten Jahr von mehr als 1,1 Mrd. Euro. Der Großteil des Kapitals ist in Wind- und Solarfonds geflossen.
Doch auch weniger bekannte Formen der Energieerzeugung werden von den Emissionshäusern verstärkt als Beteiligungsmodelle emittiert. » Weiter...


Kommentar

Bislang stand die Photovoltaik im Schatten der Windenergie, auch was die Förderung durch das Erneuerbare Energien-Gesetz (EEG) betraf. Doch durch das Photovoltaik-Vorschaltgesetz, das Anfang 2004 in Kraft trat, wurde die Stromeinspeisevergütung für Solarenergie erheblich verbessert. Alle Solaranlagen, die seit dem 01.01.2004 ans Netz gehen, erhalten eine Vergütung von 45,7 Cent. Auf diesen Satz gibt es Zuschläge für Anlagen auf dem Dach und an der Fassade. Hier erweisen sich jedoch oft die Besitzverhältnisse an den Objekten als Problem. Weggefallen ist durch die Neuregelung die Größenbegrenzung auf 99 Kilowatt bei Freilandanlagen. Damit wurde die Finanzierung von Großanlagen erleichtert, denn durch die neuen Vergütungssätze ist die Erzeugung von Solarstrom wirtschaftlich und damit auch für die Initiatoren geschlossener Fonds interessant. Das starke Interesse zeigt sich auch an den seit Jahresbeginn stark angewachsenen Aktivitäten der gesamten Branche (siehe Übersicht auf S. 55). Neben der Solarstrom AG, Voltwerk, Phönix und der Umweltbank arbeiten Windfondsinitiatoren wie WPD, Reconcept, Windwärts und das Ingenieurbüro für Energieplanung an entsprechenden Produkten. Bei den Verlustzuweisungen liegen die Solarfonds auf einem Niveau mit in diesem Jahr neu gestarteten Windfonds, die ebenfalls den verschlechterten steuerlichen Abschreibungsmöglichkeiten unterliegen. Die Solarfonds von Marktführer Voltwerk und von der Solar AG kommen jeweils auf knapp 80 Prozent der Zeichnungssumme für das Jahr 2004. Andere Fonds, die noch in Planung sind, dürften ähnlich hohe Verlustzuweisungen bieten. Eine Ausnahme ist der nächste Solarfonds von Phönix, der komplett durch Eigenkapital der Zeichner finanziert ist. Beitretende Gesellschafter können jedoch durch eine individuelle Fremdfinanzierung die Verlustzuweisung – innerhalb der steuerlichen Grenzen (Stichwort 2b EStG) – erhöhen. „Die Solarenergie bietet dabei den Vorteil, dass die mikroklimatischen Einflüsse praktisch entfallen. Somit herrscht eine hohe Prognosesicherheit,“ meint Ingo Ermel von Lloyd Fonds. Auch wenn das Wetter derzeit nicht für Solaranlagen, sondern eher für Windkraftanlagen zu sprechen scheint, zeigen die Zahlen das Gegenteil: So wich der Ertrag von Solaranlagen in guten und schlechten Jahren nur +/- 3 % vom langfristigen Mittel ab. Das Jahr 2004 ist bislang zwar nicht so gut wie das Vergangene, entspricht aber immer noch dem 10-Jahres-Durchschnitt. Dagegen schlägt für das Windjahr 2004, nach 3 schlechten Windjahren, bereits jetzt wieder ein Minus von 5,2 % gegenüber dem 10-Jahres-Mittel zu Buche. Das hinterlässt natürlich Spuren. Dafür hat die Solarbranche bereits jetzt ein Zulieferproblem, so das Ergebnis einer Umfrage von FINANZWELT. Hans Heinrichs von Sachsenfonds bringt es auf den Punkt: „Wir würden gerne einen Solarfonds auflegen, leider sind aber die entwickelten Angebote einschließlich der Modul-Preise so hoch, dass sich das für den Investor nicht rechnet.“ Dem schließt sich Dr. Claus-Eric Gärtner von der BVT Holding an: „Die BVT hat ein größeres Projekt in einem Mittelmeeranrainer-Staat in der Prüfungsphase. Die aktuell berichtete Preissteigerung der Photovoltaik-Module lassen die Wirtschaftlichkeit aber weniger wahrscheinlich werden.“ Ein weiteres Ergebnis der Befragung ist: Die Volumina in diesem Jahr sollen deutlich steigen – nahezu alle Fonds liegen über dem Investitionsvolumen ihrer Vorgänger. Daher ist es gut, dass Marcus Brian vom Grünen Emissionshaus anmerkt: „Bei all der Euphorie sollte die Branche (...) einen klaren Kopf bewahren und von Anfang an auf Qualität setzen.“ Er regt an, „dass sich Verbände, Unternehmen und unabhängige Experten frühzeitig auf bestimmte Qualitätsstandards verständigen anhand derer Investoren die Produkte differenzieren können.“ Recht hat er. Bliebe nur zu fragen, wann auch bei der Solarenergie die ersten Kritiker erscheinen und sich von deren Glanz geblendet fühlen.


Interview mit Philipp Koecke, Vorstand Finanzen/CFO der SolarWorld AG

FINANZWELT: Ihr Geschäft läuft auf Hochtouren. Ihr Aktienkurs kann sich sehen lassen. Was ist der Grund Ihres Erfolges?
Koecke: Unser Unternehmensgründer Frank H. Asbeck hat sehr frühzeitig auf den Aufbau der gesamten solaren Wertschöpfung gesetzt. Dem Konzern stehen hierzu auf allen Produktionsstufen modernste Fabriken zur Verfügung, um den expandierenden Solarmarkt umfänglich zu versorgen. Das rasante Marktwachstum wird im Moment von vielen Einzelinvestoren geprägt. Interessant ist hierbei, dass der Markt erst langsam von den Fondinitiatoren entdeckt wird.
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...und doppelt profitieren

In einen Wachstumsmarkt investieren ...

Die Immobilienbranche wird von Zeit zu Zeit durch Wellen geprägt: Nach der starken Nachfrage nach Multiplexkinos in den 90er Jahren standen Hotels hoch oben auf der Wunschliste der Investoren. Keiner dieser Trends war jedoch derart stark geprägt durch eine demografische Veränderung der Bevölkerungsstruktur der Bundesrepublik Deutschland und eigentlich ganz Europas wie das Thema, das derzeit viele Investoren bewegt: Die Absicherung eines möglichen Pflegerisikos durch die Integration in eine private Versorgungseinrichtung.
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„Was bollert denn da?“

Die leicht pointierte Beschäftigung mit dem lautesten Medienfondsinitiator Deutschlands

Wer seine Brötchen mit dem Produzieren von Horror-Filmen verdient, scheint zunächst wenig geeignet, den Moralapostel der deutschen Medienfonds spielen zu können. Weit gefehlt, denn Dr. Uwe Boll schaffte es in den letzten zwei Jahren immer wieder, sich als einziger deutscher Filmproduzent darstellen zu dürfen und ließ (nahezu) kein Argument ungenutzt, die Mitbewerber schlecht zu machen. Dabei spielt er geschickt die Karte des enfant terrible der Branche aus (Original-Zitat aus Welt am Sonntag: „Die hassen mich, das törnt mich an“). Grund genug, sich mit dem bisherigen Wirken von Dr. Uwe Boll zu beschäftigen.

“Boll macht es anders als andere Fonds” ...

... nicht alles an diesem Zitat aus einem Boll-Werbeschreiben trifft genau zu, wie man es als Anleger gerne hätte. Denn schon aus der Analyse von Prospekten, Verlautbarungen und in öffentlich zugänglichen Informationen zeichnet sich ein durchaus gemischtes Bild des lautesten (umgangssprachlich heißt es ja auch „bollernden“) Fondsinitiators ab. Aber was macht Boll anders als andere Initiatoren und sitzt er nicht ggf. im sprichwörtlichen Glashaus, aus dem man keine Steine werfen sollte?

Klarstellung

Betreffend unseres Zitates „denn bei seinen ersten Projekten konnte Boll seine Zulieferer schlicht und ergreifend nicht bezahlen.“ stellen wir klar, dass wir dieses Zitat Rechtsanwalt Kämpf in den Mund gelegt haben, obwohl diese Aussage nicht von ihm getätigt wurde. Dies bedauern wir.

Michael Oehme
Chefredakteur
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EMPORIUM HOLDING AG setzt auf eine stark vertriebliche Ausrichtung

Portfolio-Optimierer mit guten Namen

Die Vermögensverwaltung „für den kleinen Mann“ als KG-Beteiligung ist eine Anlageform, die sich zunehmend im Vertrieb durchsetzt. Die Vorteile liegen auf der Hand: Zum einen ist ein Einstieg bereits ab relativ niedrigen Beträgen möglich, zum anderen nutzt der Kunde die Möglichkeit einer Asset Allocation – vereinfacht gesagt – der Anleger Investiert wie die institutionellen Großanleger.
FINANZWELT sprach mit Thomas Oliver Müller, Vorstandschef der EMPORIUM HOLDING AG.

FINANZWELT: Herr Müller, die EMPORIUM Holding AG hat sich mit ihrem Fonds, dem Capital Management Vermögensfonds (CMV-Fonds), im Markt schnell etabliert. Woran liegt das?
Müller: Unsere langjährige Erfahrung in der Finanzdienstleistung hat gezeigt, dass viele Produkte an denjenigen vorbeikonzipiert werden, die sie verkaufen sollen. Zudem stellen die Anbieter oft nicht die richtige Unterstützung zur Verfügung. Wir haben daher zunächst die Marktbedürfnisse unserer Kernzielgruppe analysiert und uns dann erst aufgestellt.
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Standort-Dialog Düsseldorf

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Dass das Zusammenwirken von Architekten, Investoren, Immobilien- und Bauwirtschaft, aber auch der politischen Gremien durchaus positive Auswirkungen für die Entwicklung eines Immobilienstandortes hat, zeigt das Beispiel Düsseldorf. Und so war die wie immer professionell aufbereitete Veranstaltung von Bernd Heuer Dialog, Düsseldorf, „Düsseldorf – Wohlfühlstadt ohne Kuschelfaktor“ vom 5. – 6. Juli 2004, eine Bereicherung für alle Immobilien-Interessierten. Unter der Schirmherrschaft des Düsseldorfer Oberbürgermeisters Joachim Erwin diskutierten Fachleute der Immobilienbranche über Standortfragen, Vermarktungsstrategien und Zukunftsvisionen. Es zeigte sich, dass Düsseldorf in den kommenden Jahren mit Sicherheit zu den interessantesten Immobilienstandorten Deutschlands zählen dürfte, wenngleich es die in vielen deutschen Metropolen derzeit üblichen strukturellen Probleme durchmacht. Es zeigte sich aber auch, dass Düsseldorf durchaus noch Nachholbedarf hat in Vermarktungs- und Marketingfragen – was das anbelangt aber sicher kein Einzelfall in Deutschland.


Frankonia: Strategischen Konsolidierungskurs vollzogen

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Die Deutsche Frankonia Beteiligungs AG, Würzburg, hat nach der Trennung von der Futura Finanz AG ihre Anlagestrategien und vertriebliche Basis neu geordnet. Neu ist, dass das Unternehmen künftig intensiv mit der Regensburger Südfinanz AG zusammenarbeitet. Südfinanz-Vorstand Nerb wird zusätzlich zu seiner bisherigen Funktion die Koordination und Leitung des Vertriebs des in der Emission befindlichen Capital Sachwert Alliance Beteiligungsfonds 5 übernehmen. An die Stelle von Vorstand Döring trat die Diplomkauffrau Berit Hock, die weitestgehend für Controlling und Verwaltung verantwortlich zeichnet. Frankonia-Mitbegründer Elmar Borrmann: „Herr Nerb genießt eine große Reputation im Vertrieb und war für uns insofern erste Wahl. Die ersten Ergebnisse zeigen, dass wir auf dem absolut richtigen Weg sind.“ Bereits zu Beginn des Jahres hatte die Deutsche Frankonia die ersten drei Anlagegesellschaften verkauft. „Im Gegensatz zum Multimanageransatz der Fonds IV und V sind diese in Direktanlagen investiert und verlangen von daher eine andere Form der Betreuung“, so Borrmann. Frankonia sieht in diesem Schritt einen deutlichen Vorteil für die Fondsgesellschafter, negative Konsequenzen entständen nicht. Derart strategisch neu aufgestellt, setzt das Unternehmen derzeit seine Qualifizierungsoffensive fort: So wurde die aktuelle Beteiligung Capital Sachwert Alliance V einem Rating unterzogen, das mit der höchsten Notation „BB“ für Blind Pool-Konzepte beschieden wurde. Fernerhin konnten die Stornoquoten im Bereich von Neuabschlüssen deutlich gesenkt werden. Elmar Borrmann: „Nach der recht kurzfristigen Trennung von der Futura Finanz haben wir konsequent in Richtung Qualitätsoffensive eingeleitet und die Qualifizierung unserer Mitarbeiter in den Mittelpunkt unseres Handelns gestellt. Wie bei einer guten Ehe, die nach einigen Jahren auseinander geht, steckt in jeder Trennung auch ein gutes Stück bislang unentdecktes Potential. Dieses setzen wir gerade auf unserem weiteren Weg um.“


Neuer Hollandfonds von Nordcapital

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Das Hamburger Emissionshaus Nordcapital hat einen neuen Hollandfonds aufgelegt. Der "Delft Hilversum" investiert in zwei neue Büroimmobilien in den Städten Delft und Hilversum. Beide Objekte liegen verkehrsgünstig in Autobahnnähe sowie nahe der Stadtzentren. Die Immobilie in Delft ist für zehn Jahre an die niederländische Forschungsgesellschaft TNO (De Nederlandse Organisatie voor toegepastnatuurwentenschappelijk onder­zoek) vermietet. TNO ist in ihrer Tätigkeit vergleichbar mit dem deutschen TÜV oder der deutschen Fraunhofer-Gesellschaft. Die Immobilie in Hilversum wird der neue Hauptsitz der InterAccess B.V. - ebenfalls für zehn Jahre. Die prognostizierten Mieteinnahmen aus beiden Objekten ermöglichen Auszahlungen an die Kommanditisten von acht Prozent p.a. Die geplante Laufzeit der Fonds beträgt zehn Jahre, die halbjährlichen Auszahlungen sind erstmals für 2005 geplant. Durch die 100%ige Indexierung beider Mietverträge besteht Inflationsschutz. Ein weiterer Sicherheitsaspekt sind die ausschließlich in Euro erfolgten Fremdfinanzierungen, so dass keine Währungsrisiken bestehen. Das derzeit niedrige Zinsniveau wurde für zehn Jahre gesichert. Das Gesamtinvestitionsvolumen umfasst knapp 45 Millionen Euro; 19,4 Millionen Euro Eigenkapital sollen von Privatanlegern kommen. Eine Beteiligung ist ab 15.000 Euro plus 5 % Agio möglich.


Neuer US-Kurzläufer der BVT

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Voraussichtlich Ende August 2004 wird BVT ein neues, innovatives US-Beteiligungsangebot platzieren: BVT Residential USA 1, L.P. bietet dem Anleger die Möglichkeit, sich am Development einer Appartementanlage im Luxussegment „The Reserve at Peabody“ zu beteiligen. Die Anlage entsteht in der Stadt Peabody, Essex County, im Nordosten des Großraums Boston, in verkehrstechnisch ausgezeichneter Lage durch unmittelbare Nähe zur Interstate I-95 und der State Route 128. Als Joint-Venture Partner konnte einer der führenden Developer für Residential Apartments in den USA gewonnen werden: Fairfield Residential LLC, eine gemeinsame Gesellschaft von Fairfield und Morgan Stanley. Bei diesem Fondskonzept partizipiert der Investor an der Erstellung, Vermietung und Veräußerung einer hochwertigen Appartement-Anlage. Das Objekt soll ein Gesamtvolumen von rund 83 Millionen US-Dollar bei einem Eigenkapital von 18 Millionen US-Dollar haben und während der Laufzeit von drei bis vier Jahren 12 bis 14 Prozent Ertrag erwirtschaften.


Nachgewiesene Ertragsstärke und attraktive Garantien

Britische Second-Hand Lebensversicherungen

Wenigstens vier Emissionshäuser treffen sich regelmäßig am Flughafen London-Heathrow: Rothmann & Cie., Lloyd Fonds, Norddeutsche Vermögen und König & Cie., alle aus Hamburg. Das Ziel: Die genannten Unternehmen wollen den britischen Gebrauchtversicherungsmarkt für sich erschließen. Dafür gibt es viele Gründe.

Großbritannien ist der größte Versicherungsmarkt Europas und der drittgrößte in der Welt. Die britischen Versicherungsnehmer schließen überwiegend kapitalbildende Lebensversicherungen ab. Vorteilhaft ist auch, dass der Markt gänzlich reguliert und weitestgehend transparent ist. Dies trifft auch für den Handel mit Zweitmarktpolicen zu. Deren Handel hat in Großbritannien Tradition: Exakt hundertfünfzig Jahre. Hinzu kommt, dass die englischen Versicherer bewiesen haben, dass sie mit dem Geld der Anleger besser umgehen können als beispielsweise die deutsche Assekuranz. Allerdings ist der britische Lebensversicherungsmarkt stark aktienlastig, was die Anbieter von US-Policenfonds gerne monieren. » Weiter...


Der Unterschied zwischen Genussrechten und Genussscheinen

Was darf ein Finanzdienstleister vertreiben und was nicht?

FINANZWELT stellt ab sofort Genussscheine und Schuldverschreibungen vor, ohne eine abschließende Prospektkritik vorzunehmen.

„Den Erfolg nicht dem Zufall überlassen“ will die Ultra Sonic Technology Holding AG, Erlensee, mit ihrer ersten Tranche in Form von Genussrechten (Wertpapierkenn-Nr. 707343). Das Emissionsvolumen der Anlage beträgt 20 Mill. Euro – eine Beteiligung ist ab 5.000 Euro (50 Stück Genussrechte) zzgl. 5 % Agio möglich. Die Mindestlaufzeit des eingesetzten Kapitals beträgt 5 Jahre, zudem soll dem Investor nach 3 Jahren ein Optionsrecht auf den Umtausch seiner Genussrechte in Aktien der Ultra Sonic Technology Holding AG zum Vorzugskurs gegeben werden. Die Genussrechte sollen eine geplante Grundverzinsung in Höhe von 8 % des Nennwertes haben. Über die Wertpapierkenn-Nr. ist nach Ausstellung der Global-Urkunde auch eine Einbuchung in ein Wertpapierdepot bei einer Bank möglich. » Weiter...


Genussscheine

Wenn Genussrechte in einer Urkunde verbrieft werden, bezeichnet man sie als Genussscheine. Die gesetzlich geregelte Unterscheidung fokussiert jedoch auf die Handelbarkeit der Genussrechte: So definiert auch das Wertpapierhandelsgesetz (WpHG) Genussscheine als Wertpapier (auch wenn keine Urkunde über sie ausgestellt sind), sofern sie an einem Markt gehandelt werden können. Als Markt ist hierbei ein organisierter Markt gem. § 2 Abs. 5 WpHG zu verstehen, der von staatlich anerkannten Stellen geregelt und überwacht wird, regelmäßig stattfindet und für das Publikum unmittelbar oder mittelbar zugänglich ist. Sofern dieser Handel stattfindet oder eine Zulassung zum Handel beantragt ist, ist für den Vertrieb eine Zulassung mindestens als Finanzdienstleistungsinstitut gemäß Kreditwesengesetz (KWG) vorgeschrieben.
Die für den Finanzdienstleister bedeutende Unterscheidung liegt darin, dass der Vertrieb von Genussscheinen dem Vertrieb von Wertpapieren gleichkommt und im KWG geregelt ist. Er erfordert mindestens die Zulassung als Finanzdienstleistungsinstitut. Eine Erlaubnis nach § 34c Gewerbeordnung (GewO) reicht für den Vertrieb von Genussscheinen nicht aus. Aus diesem Grund weichen eine Vielzahl von Unternehmen auf die Emission von Genussrechten aus. Diese werden nicht an einem organisierten Markt gehandelt. Für ihren Vertrieb ist eine Zulassung nach KWG nicht erforderlich, eine Erlaubnis nach § 34c GewO reicht aus. Diesem Nachteil der eingeschränkten Fungibilität wird oftmals dadurch entgegen gewirkt, indem in den Genussrechtsbedienungen eine spätere Zulassung zum Handel vorgesehen wird, ohne dem Genussrechtsinhaber hierzu ein gesondertes Zustimmungsrecht einzuräumen.


Die Immobilie erlebt eine kurze „Ost-Renaissance“

Erbpachtfonds als Steuersparmodelle

Sie heißen - zumindest bislang - Falk Premium Ertragswertfonds 80 und Hahn Einzelhandelsfonds 133 und zeichnen sich im Vertrieb insbesondere durch folgendes Detail aus: Sie bieten Steuervorteile. Das verschafft ihnen einen erkennbaren Wettbewerbsvorteil.

Denn während die konservativ „gestrickten“ Immobilienfonds derzeit gerade einmal mit rund 20 Prozent anfänglicher Verlustzuweisung aufwarten können, lässt ein Urteil des Bundesfinanzhof (BFH) gute alte Zeiten wieder aufleben. Siebzig Prozent und mehr Verlustzuweisung sind drin, zumindest kurzfristig, denn fieberhaft arbeitet man in der Finanzverwaltung an einer Gegenstrategie. Erst Ende 2003 stellte der BFH klar, dass Entgelte für die Überlassung eines bebauten oder unbebauten Grundstücks wie Pacht zu behandeln sind (IX R 65/02). Zahlt man diese Pachtzahlungen im Voraus, sind sie sofort abzugsfähig und führen zu den gewünschten Verlustzuweisungen. Das lockt. Dennoch wollen viele Initiatoren nicht auf den fahrenden Zug aufspringen und sind zurückhaltend. Auch eine kurzfristig durchgeführte Umfrage von FINANZWELT zeigt, dass das Gros der Immobilienfondsanbieter wohl keinen Erbpachtfonds auflegen werden. Auch die Beraterschaft zeigt sich skeptisch: „Die Finanzverwaltung wird alles versuchen, um das BFH-Urteil nicht anwenden zu müssen“, meint Andreas Steimel von Ernst & Young in München. » Weiter...


Rating-Check: ApolloProMovie Filmproduktion

Angebote unter der Lupe!

Ab dieser Ausgabe wird FINANZWELT regelmäßig Ratings von Fonds bzw. Fondsgesellschaften veröffentlichen. Den Start macht die Ottobrunner CHORUS GmbH mit ihrer aktuellen Beteiligung ApolloProMOvie. Als Novum unterzogen die CHORUS-Geschäftsführer Karsten Mieth und Peter Heidecker zusätzlich zum Fonds auch die Unternehmensgruppe einem eingehenden Rating. Die Ratings werden dabei von der Rating Services AG durchgeführt, der führenden mittelständischen Rating-Agentur in Deutschland. Die Gesellschaft wurde 1999 durch den Verband der Bayerischen Wirtschaft gegründet und hat bislang rund 100 Ratings durchgeführt – 30 davon veröffentlicht.

Die Bewertung von Unternehmen und Anleihen hat – ausgehend von den USA – eine über 100-jährige Tradition. Diese wird von den marktführenden internationalen Agenturen Moody’s, Standard & Poors und Fitch im Bereich der großen börsennotierten Unternehmen beherrscht.

Seit einiger Zeit wird jedoch auch der Mittelstand, bedingt durch die Vorbereitung auf Basel II und wegen der Veränderungen in der deutschen Kreditwirtschaft, mit dem Thema Rating konfrontiert. Zunächst in Form des so genannten Bankenratings, darüber hinaus wegen der Notwendigkeit, alternative Finanzierungsmodelle zu implementieren.

Ratings mittelständischer Unternehmen unterscheiden sich sowohl methodisch als auch vom Know-how der Analysten deutlich von denjenigen der internationalen Agenturen. Nicht zuletzt müssen auch der Aufwand und damit die Kosten der mittelständischen Unternehmen angemessen, d.h. wesentlich geringer als im oberen Segment sein. Dies stellt eine besondere Herausforderung dar, weil die Komplexität im Mittelstand mitunter nicht geringer ist als bei großen unternationalen Unternehmen.
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