Arena „auf Schalke“ erhält Finanzspritze für Großveranstaltungen
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Equity Arena Event-Fonds wird eigens für die Königsblauen aufgelegt
Viele junge Menschen sind „Schalker“ oder „Schalke-Fans“ oder zeigen zumindest eine starke Sympathie für die Königsblauen. Hauptanziehungsgrund des Schalker Vereins-Clans ist und bleibt natürlich die Arena „auf Schalke“ bei den Bundesliga-Heimspielen. Jedoch reicht Fußball alleine nicht aus, um die gewaltigen Finanzlasten zu bewältigen. Aus diesem Grund werden große Events, z. B. mit Robbie Williams, für die Arena lebensnotwendig. Um allerdings Top-Künstler von diesem Niveau für die Arena zu begeistern, muss ein Veranstalter oft Vorauszahlungen in Millionenhöhe leisten, was gelegentlich schon zum Scheitern der finanzentlastenden Projekte führte. Hier setzt der neue Equity Arena Event-Fonds an, der u. a. solche Vorfinanzierungen leisten wird. Hinter dem Konzept steht die medienerfahrene Equity Pictures AG mit Sitz auf dem Bavaria-Filmgelände in München. Der Münchner Filmfonds-Anbieter wird dafür sorgen, dass im ersten Schritt 10 Mio. Euro mobilisiert werden. Dabei kann Equity Pictures bereits auf Vertriebserfahrungen setzen, denn der erste Medienfonds zur Finanzierung von Kinoproduktionen konnte mit 37 Mio. Euro und der zweite mit 67 Mio. Euro geschlossen werden. Das aktuelle Fondsangebot sieht gar eine Beteiligungshöhe von mehr als 100 Mio. Euro vor. Daher sieht auch Bernhard Köthenbürger, Pressesprecher von Equity Pictures, kein Problem darin, genügend Investoren für den Event-Fonds zu finden – im Gegenteil, man habe sogar bereits in den Vorgesprächen kontingentieren müssen. Bislang liegen die definitiven Zahlen noch nicht vor, wenngleich sie sich im zweistelligen Renditebereich bewegen dürften. Ob und in welcher Höhe in diesem und im nächsten Jahr ein Verlustzuweisung möglich ist, kann ebenfalls noch nicht abschließend kommuniziert werden. Es ist jedoch davon auszugehen, dass der Fonds ähnliche Eckdaten wie die sonstigen Medienbeteiligungen aufweisen wird. Abschließend sei gesagt, dass das Fußballgeschäft von der Fondslösung vollständig unberührt bleiben wird. Als innovative Lösung für den Fortbestand des Schalker Stadions ist der Fonds jedoch allemal gut.