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Kapitalanlagen

Perspektivischer Weitblick

News

eFonds24 GmbH in Stegen am Ammersee und die Augsburger Aktienbank haben eine Kooperationsvereinbarung geschlossen. Dadurch können die derzeit rund 80 direkt angebundenen Vertriebspartner der Bank künftig auch geschlossene Fonds über das Institut beziehen. Bisher bestand das Produktspektrum der Augsburger Aktienbank vor allem aus Wertpapieren wie etwa Investmentfonds und anderen Bankprodukten. In diesem Segment ist die Augsburger Aktienbank seit Jahren einer der bundesweit bedeutendsten Abwicklungspartner für Vermögensverwaltungen und Finanzdienstleister. Analog zur Funktion von eFonds24 im Beteiligungsmarkt bildet das Institut die Schnittstelle zwischen Kapitalanlagegesellschaften auf der einen sowie deren Vertriebspartnern auf der anderen Seite. „Geschlossene Fonds wurden von unseren Vertriebspartnern zuletzt verstärkt nachgefragt“, sagt Gabriel von Canal, Abteilungsleiter Vertrieb der Augsburger Aktienbank. „In der Augsburger Aktienbank haben wir einen Partner gewonnen, der unsere Philosophie als Dienstleister für Vertriebspartner teilt“, kommentiert dagegen Alexander Betz, Geschäftsführer der eFonds24 GmbH, das beschlossene Joint Venture. Dies lässt eine sinnvolle Kooperation erwarten. Für Alexander Betz ist der Beginn dieser institutionellen Zusammenarbeit aber auch eine „perspektivisch riesige Chance, den geschlossenen Fonds marktfähig zu machen."


FINANZWELT sprach mit Markus Stromenger

Musikfonds eröffnen Anlegern neue Perspektiven

Seit kurzer Zeit haben Anleger die Möglichkeit, sich an Musikfonds mit Musikproduktionen international erfolgreicher Musikproduzenten zu beteiligen. Die Beteiligungsgesellschaft wird dabei Eigentümerin der originären Leistungsschutzrechte. Fragen an Markus Stromenger, Geschäftsführer von Stromenger Consulting

FINANZWELT: Was sind denn die Auswahlkriterien von Musikfonds?
Stromenger: Entscheidend ist, dass die beteiligten Produzenten in ihrer Leistungsbilanz hauptsächlich erfolgreiche Eigenproduktionen produziert, promotet und vermarktet haben und die Basis-Fondskalkulationen erhebliche Abschläge auf die Vergangenheit berücksichtigen. Dann bieten solche Produkte eine ideale Kombination aus Sicherheit und Ertragsstärke. Besteht die Leistungsbilanz größtenteils aus Hits, die aus Auftragproduktionen der Schallplattenfirmen resultieren, ist Vorsicht angeraten, denn diese werden eher selten bei einem Musikfonds eine Rolle spielen.

FINANZWELT: Wie rechnen sich denn Musikfonds?
Stromenger: Die Musikbranche bietet neben kurzen Produktionszeiten insbesondere kurze Auswertungsphasen von nur vier Jahren und daraus folgend einen schnellen Kapitalrückfluss für den Anleger. 160% Ausschüttung in vier Jahren bei -105% Anfangsverlusten sind keine Seltenheit. Pro Musikproduktion werden in der Regel ein Album und zwei Singleauskoppelungen sowie Musikvideos produziert. Sollte die Single als "Testballon" vom Markt nicht angenommen werden, können im Unterschied zu beispielsweise Filmen während der Vermarktungsphase Anpassungen vorgenommen werden. Das Album wird in der Regel erst nach erfolgreichen Singleverkäufen veröffentlicht. Dadurch wird die Flopwahrscheinlichkeit erheblich reduziert.

FINANZWELT: Wie würden Sie denn die Vorteile beschreiben?
Stromenger: Durch die geringen Kosten, die zwischen E 500.000 und E 1 Mio. inklusive Produktion, Vermarktung und Promotion liegen, entstehen der Fondsgesellschaft erhebliche Vorteile, die positive Auswirkungen auf die erforderlichen Sicherheiten bei der Produktionsentscheidung, der steuerlichen Anerkennung, der Flexibilität und Streuung haben. In unserem Fall erhält der Musikfonds aus der Verwertung und Lizenzierung 100 % aller Einnahmen, die auch von einer Plattenfirma (Sony & Co.) eingenommen werden. Die Kosten sind allerdings beim Fonds geringer. Der Händlerabgabepreis (HAP) ist durch die phonografische Wirtschaft geregelt. Nach Erlösbeteiligung für den Künstler, Produzenten, den Vertrieb sowie die GEMA verbleibt dem Eigentümer hiervon so der Löwenanteil von ca. 50 %. Aus diesem Grund werden trotz erheblicher Abschläge von bis zu 80 % bei der Fondskalkulation schon im Basisszenario immer noch hohe Ausschüttungen (ca. 165 % in vier Jahren) erreicht. Die Lizenzeinnahmen bei Auslandsverkäufen liegen zwischen E 1,70 und E 2,00, ohne dass der Fonds hierfür erneut Geld in die Hand nehmen muss. Erlöse aus der Rotation des Songs im Radio liegen bei E 1,53 pro Sendeminute (ca. E 4,50 bei 3 Minuten durchschnittlicher Spielzeit) und E 15 je Fernsehclip. Hinzu kommen die Lizenzerlöse in Höhe von E 0,10 pro Song aus Verkäufen von Kopplungstonträgern (Compilations) wie "Bravo Supershow", "The Dome", oder "Die Hit Giganten".


Erfahrener Player mit überzeugender Performance startet in Deutschland

Future Films:

In Großbritannien zählt Stephen Margolis, der Gründer und Chef von Future Films, seit nunmehr zwanzig Jahren zu den erfahrensten Filmproduzenten. Rechtsanwalt Margolis betreibt eines der größten Postproduction-Studios auf der Insel. Er führt gemeinsam mit Timothy Philip Levy die Geschicke der Future Films Management GmbH, der Komplementärin des ersten Medienfonds Future Films Investitions- und Beteiligungs GmbH & Co. KG. „Keinen Penny oder Cent haben Anleger mit unseren Produktionen bislang verloren“, meint Stephen Margolis. Den Beweis will er nun auch in Deutschland antreten. » Weiter...


Nur Kompetenz sichert den Erfolg

Der Equity Pictures Medienfonds setzt auf klare Erfolgskriterien

Wer sich für ein Investment in einen Medienfonds entscheiden soll, hat die Qual der Wahl. Faszinierende Starbilder in Prospekten sollen für Aufmerksamkeit sorgen, Rechenbeispiele den Verstand überzeugen. Blockbuster-Ergebnisse zeigen, dass in einem Film-Investment enorm viel Musik ist.

Doch wie viele der mehreren tausend Filme, die jährlich weltweit produziert werden, schaffen solch sensationellen Einspielergebnisse – und was kommt dabei tatsächlich beim Investor an? Dieses Beispiel zeigt schon, dass sich ein Anleger nicht allein auf mögliche Mega-Erfolge verlassen darf, sondern auf ein operatives Geschäft, das vor allem auf Sicherheit setzt. Nichts anderes machen Hollywood-Produzenten, die schon seit Jahrzehnten erfolgreich im Geschäft sind. » Weiter...


Interview mit Andreas Schmid

„Es muss ein Ruck durch die Branche gehen“

Als größter bankenunabhängiger Initiator von Medienfonds in Deutschland und mit einem jährlichen Filmproduktionsvolumen von derzeit über E 300 Mio. ist die Münchener VIP-Gruppe international zu den großen Playern aufgestiegen. Filme wie das oscarprämierte Werk „Monster“ oder der aktuelle deutsche Kino-Hit „7-Zwerge“ zeugen von der Filmkompetenz - die Gründung einer gemeinsamen Produktionsfirma in Deutschland mit einem Star-Regisseur vom großen Ziel der nächsten Zeit: Den Filmstandort Deutschland nach Vorne zu bringen. Andreas Schmid, Vorstandsvorsitzender der VIP Beratung für Banken AG, äußert sich hier zu aktuellen und interessanten Fragen - gestellt von Peter Hillebrand, freier Journalist aus München. » Weiter...


... Musikfonds sind die “Shooting Stars”

Jahresendspurt 2004 ...

Centaurus Musikfonds und Global Music Production, zwei der interessantesten Musikfonds des Jahres 2004, erfüllen alle Bedürfnisse von ertragsorientiert denkenden Anlegern. Privilegien, die bisher Sony & Co. vorbehalten waren, können erstmalig von Privatanlegern genutzt werden. Sicherheit, Transparenz und Wirtschaftlichkeit werden in einer einzigartigen Symbiose zusammengeführt.

>Entwicklung von Tonträgerverkäufen

Die Talfahrt von Tonträgerverkäufen konnte in der ersten Jahreshälfte 2004 gestoppt werden und hat sich auf dem Niveau von 1996 in Wachstum umgekehrt. Weltweit wurden im Jahr 2003 ca. 2,6 Mrd. Tonträger abgesetzt. In Deutschland sind selbst im schwächsten Jahr 2003 noch ca. 186 Mio. Stück verkauft worden (ca. 1,8 Mrd. € Umsatz). Deutschland bleibt nach USA, Japan und UK im internationalen Vergleich der viertstärkste Musikmarkt. » Weiter...


Rating schafft Transparenz

Teil III der Serie “Fondsrating”

Eine Anlage in einen geschlossenen Fonds ist ein unternehmerisches Engagement und naturgemäß mit Risiken behaftet. Risiken lassen sich durch verschiedene Methoden reduzieren z.B. Portfoliobildung (Risikostreuung) oder Risikobegrenzung (Garantien oder Verkauf bei Unterschreitung von Limits). Voraussetzung zur Handhabung von Risiken ist Transparenz (siehe auch FINANZWELT 1/04 und 2/04). » Weiter...


Und dann endlich auf eigenen Beinen!

Mit seiner Firma STRATEGIE Finanzmanagement bietet Trummer Großunternehmen einen echten Mehrwert: mehrere Vergleichsrechner von Versicherungsangeboten bei gleichzeitigen Sondertarifen. Die Beratung bei Fragen des Wechsels in eine günstigere gesetzliche oder in die private Krankenversicherung schlägt ein. Trummer geht bei Personalchefs und Betriebsräten ein und aus. Als Partner entscheidet er sich für die RfW AG. „Diese bietet den fachlichen Background sowie Abwicklungstools, die alleine aufzubauen viel zu umständlich und zu teuer wären.“
Zusammenfassend sieht der erst 26-jährige Trummer seine Erfahrungen wie folgt: „Wahrscheinlich müssen viele derartige Enttäuschungen durchleben, um ihren Weg zu finden. Der Markt ist schlicht und ergreifend zu hart. Heute suche ich den Rat bei Menschen, die es ernst mit mir meinen und menschlich sind. Ich selbst lebe mit meinen Mitarbeitern eine Unternehmensphilosophie, die geprägt ist von Fairness. Denn Erfolg setzt sich nicht zusammen aus harten Bandagen und Kaltschnäuzigkeit, sondern aus Professionalität und Fleiß.“
Übrigens: Einen Ferrari hat er bis heute nicht. Will er auch gar nicht mehr.


Interview mit Herrn Oliver Jahnke, Geschäftsführer der GOP Renditefonds KGs

Herr Jahnke, was ist besonders an Ihren GOP Renditefonds?
Jahnke: Zum einen investieren unsere Anleger in ein aktuelles Marktsegment, den Energiemarkt der USA, zum anderen handelt es sich um ein sehr renditestarkes Produkt. Dazu kommt, dass die USA auf das in ihrem Land geförderte Erdgas und auch Erdöl angewiesen sind, um sich langsam von der Abhängigkeit anderer Staaten zu lösen. Wir haben langfristige Lieferverträge mit lokalen Raffinerien geschlossen. Somit haben wir natürlich auch den Vorteil, dass wir uns nicht um die Vermarktung unseres Produktes kümmern müssen. Erdgas verkauft sich in den USA praktisch von allein.

„Wie schätzen Sie denn die Entwicklung des Gaspreises in der Zukunft ein?“
Jahnke: Sowohl im Barnett One, unserem ersten Fonds, als auch im Barnett II haben wir für die nächsten Jahre einen Gaspreis von $ 4,50 USD in unseren Prognosen zur Grundlage gelegt. Tatsächlich gesehen liegt der Gaspreis heute bei weit über $ 7 USD. Vor der US-Wahl sogar bei über $ 9 USD. Diese Differenz kommt in erster Instanz dem Anleger zugute, der hierdurch schneller die Gesamtsumme ausgeschüttet bekommt. Wohin sich der Gaspreis entwickeln wird, ist schwer zu sagen. Wie bei allen fossilen Brennstoffen sollte man aber davon ausgehen, dass die Preise ansteigen werden.

Hat der aktuelle Wechselkurs des Dollars einen Einfluss auf die Rendite Ihrer Fonds?
Jahnke: Nicht direkt. Unser Geschäft wird komplett in US-Dollar abgewickelt. Der Anleger überweist seine Einlage in US-Dollar, und die monatlichen Ausschüttungen werden ebenfalls in US-Dollar überwiesen. Unser Investment läuft über 10 Jahre. Sicherlich wird sich der Dollar gegenüber dem Euro auf absehbare Zeit wieder verteuern.

Wie werden die Erträge des Fonds versteuert?
Jahnke: Die Erträge werden gemäß Doppelbesteuerungsabkommen in den USA versteuert. Wir überweisen dem Anleger dann die Erträge nach US-Steuern. Hier in Deutschland fließen die Erträge dann unter Berücksichtigung des Progressionsvorbehaltes in die Steuererklärung. Wir raten aber jedem unserer Anleger sich ausführlich mit einem Steuerberater zu unterhalten, der die persönlichen Verhältnisse besser kennt.

Welche Sicherheiten bieten Ihre Fonds dem Anleger?
Jahnke: Erst einmal handelt es sich um eine deutsche Fonds-KG, die dem deutschen Recht unterliegt. In den USA werden die Schürf- und Förderrechte grundbuchähnlich registriert. Unsere Ertragsprognose ist eher konservativ kalkuliert, weil wir uns auch daran messen lassen werden. Und zu guter letzt kann sich jeder Anleger und Interessent selbst ein Bild von diesem Geschäft machen. Die Railroad Commission of Texas, eine Art staatliche Regulierungsbehörde, veröffentlicht die aktuellen Produktionsdaten im Internet und kontrolliert auch die Förderergebnisse. Dadurch gelingt es uns natürlich, eine gewisse Transparenz zu schaffen, die auch wir für notwendig halten.


Der US-Immobilienmarkt ist professioneller

Auffallend ist aber, dass die Initiatoren - mit zwei Ausnahmen - außerhalb von Washington, New York und Chicago fündig geworden sind. Mit Anfangsausschüttungen von über acht Prozent kann die US-Treuhand in Orlando aufwarten, acht Prozent bietet HCI mit ihrem Miami-Objekt, 7,5 Prozent bringt der DCM USA 1. Sachsenfonds kann an einem teuren Standort wie New York eben nur sieben Prozent ausschütten. „Aber dafür hat der Anleger eine Trophy-Immobilie an einem der besten Standorte in Manhattan", meint Sachsenfonds-Geschäftsführer Hans Heinrichs. Aber was hat der Anleger davon, wenn die Ausstiegsszenarien ohnehin schon weitgehend festgezurrt sind?
Entwickelt und perfektioniert hat dieses Konzept mit weitgehend abgesicherten Zahlungsströmen die US-Treuhand. Dies gilt für den im vorigen Jahr platzierten Chicago-Fonds wie auch für den aktuellen Fonds US-Treuhand UST XIV. Hier handelt es sich im Grunde um ein Finanzierungspaket für den derzeitigen Hotelbesitzer, die Belz-Gruppe, das es dem Anleger ermöglicht, nach etwas mehr als zehn Jahren (wegen der Spekulationssteuer) auszusteigen - mit einer vertraglich fest abgesicherten jährlichen Rendite von etwas über acht Prozent.
Einige Elemente aus dem von US-Treuhand Konzept haben Eingang gefunden in den Angeboten von Sachsenfonds, HCI und DCM. Alle diese Fonds beteiligen den deutschen Anleger an Objektgesellschaften, in denen der Verkäufer der Immobilie weiterhin mit einem Teileigentum engagiert bleibt und „auf diese Weise sein Vertrauen in das Objekt zum Ausdruck bringt“, so Hermuth. Und in all diesen Fällen sichert der Alteigentümer dem deutschen Anleger einen preferred return. Erst wenn die deutschen Anleger die prognostizierte Ausschüttung erhalten haben, wird der US-Partner bedient.


Analyse oder Rating

Das Rating für geschlossene Fonds ist Neuland. Einige Analysehäuser nutzen die Aktualität des Themas und nennen ihre Analysen je nach Gelegenheit auch „Rating“. Eine Analyse ist zweifellos die Grundlage für ein Rating, geht aber erheblich darüber hinaus.

Gemeinsamkeiten sind zunächst:
Sorgfältige und umfassende Recherche und Erhebung bzw. Befundung der Daten- und Informationslage. Dazu gehört unter anderem, dass:


  • die quantitativen Informationen wie Anlagehöhe, Zahlungsweise, Investitionsquote und Anlagedauer für den Fonds zusammengestellt werden

  • weiterhin die Performanceziele sowie die Anlageklassen (Immobilien-, Schiffsbeteiligungs- Unternehmensbeteiligungs- und Medienfonds oder Mischformen) festgestellt werden

  • diese Daten und Fakten im Kontext des Marktumfeldes (z.B. vergleichbare Fondsprodukte) eingeordnet werden

  • Reduzierung der i.R. recht komplexen Zusammenhänge auf ein Symbol (nach der internationalen Rating Nomenklatur von AAA bis D oder mit Sternen), um die Kommunikation zu vereinfachen

  • Nutzung im Vertriebs- und Anlagenentscheidungsprozess


  • Rating geht in folgenden Punkten deutlich darüber hinaus:

    • Als Informationsquelle für ein Rating darf nicht nur die Aktenlage herhalten: Verkaufsprospekt, Verträge, Handelsregisterauszüge, Jahresabschlüsse usw. Diese bilden nur den sehr lückenhaften und auslegbaren Rahmen, um ein recht komplexes Geschehen zwischen Organisationen, Personen und Marktteilnehmern zu gestalten. Die Folge daraus ist, dass nur mit aktiver und konstruktiver Mitwirkung der Fondsgesellschaft und der darüber hinaus gehenden Akteure die Erstellung eines Ratings möglich ist.

    • Der Analyse und Bewertung der Prozesse insbesondere der Entscheidungsprozesse kommt eine wesentliche Bedeutung zu: Vertriebsprozesse, Anlageprozesse, Portfoliosteuerung, Desinvestition usw. Dabei lassen sich z.B. weitgehende Entscheidungsbefugnisse der Anleger vertraglich darstellen, die aber aus mancherlei praktischen Gründen in der Praxis erfahrungsgemäß nicht so umgesetzt werden, wie es die Rechtslage ermöglichen würde.

    • Das Management (und Fachpersonal) spielt eine entscheidende Rolle. Bei der gleichen Konzeption und Gestaltung der rechtlichen Grundlage eines Fonds kann ein völlig unterschiedliches Ergebnis entstehen, wenn unterschiedliche Leistungsträger am Werk sind.

    • Ratings stellen eine umfassende Bewertung eines Fonds dar, die auf zahlreichen Kriterien – sowohl quantitativen Fakten wie auch qualitativen Merkmalen - basieren. Man spricht in diesem Zusammenhang auch von Fundamentalanalyse, d.h. es werden möglichst alle Einflussfaktoren analysiert und bewertet, die auf das Endergebnis also die effektive Wertentwicklung am Ende der Investitionsphase Auswirkung haben können.


    Experten mit langjähriger Erfahrung in der jeweiligen Branche (Medien, Immobilien, Beteiligungen usw.) sind am ehesten geeignet als Analysten zu erkennen, wo spezielle Risiken liegen und welche Besonderheiten zu Gunsten oder zu Lasten der unterschiedlichen Interessengruppen bestehen. Aus diesem Grunde scheint es nicht nur zweckmäßig, sondern ist zwingend erforderlich, für die Bewertung von Fonds Analysten mit einer entsprechenden Facherfahrung einzusetzen.


Rating ist keine Anlageempfehlung

Prognostische Aussagen über die Erfolgsaussichten im Sinne der langfristigen Wertentwicklung von Fonds haben sich auch in der Vergangenheit wenig bewährt, selbst wenn sie von Experten kommen, die anerkannt und in diesem Metier tätig sind. Sicherlich ist ein Rating auch keine Anlageempfehlung, sondern es gibt die Meinung von Experten zu den wichtigsten Einflussparametern wieder.

Diese Meinung wird sorgfältig anhand der Ratingkriterien erarbeitet und in der Ratingnotation zusammengefasst. Die Ratingkriterien wiederum zeigen, was genau befundet und bewertet wird.

Ein Rating macht also keine Aussage darüber, wie hoch die Wahrscheinlichkeit einer Wertentwicklung von z.B. 12 % p.a. ist, obwohl genau das die Anleger wissen wollen. Eine derartige Aussage über 8, 10 oder gar 30 Jahre zu treffen ist unmöglich und wäre unseriös.

Vielmehr gibt das Rating Auskunft darüber, ob alle notwendigen Voraussetzungen und Vorkehrungen bei Konzeption, Fondsmanagement, Prozessen usw. getroffen sind, um die Anlage qualifiziert und professionell zu tätigen und zu entwickeln. Die Validität von zukünftigen Wertentwicklungsaussagen, die auch in der Vergangenheit z.B. von Wertpapieranalysten gemacht wurde, ist allzu oft durch äußere nicht vorhersehbare Ereignisse derart beeinträchtigt worden, dass ein Nutzen eher zufällig und weniger systematisch ist.


Interview mit Andreas Graf von Rittberg, Geschäftsführer der BVT-Gruppe

Gespielt wird immer

FINANZWELT: Wieso ist der Game-Markt so interessant?
Graf von Rittberg: Der internationale Game-Markt übertrifft längst das weltweite Einspielergebnis an den Kinokassen – und bietet die Chance, am stärksten wachsenden Entertainmentmarkt zu verdienen. Hier setzt der BVT Games Production Fund Dynamic an und investiert in Herstellung und internationale Vermarktung hochwertiger Spiele mit Fokus auf Folgeversionen (Sequels) erfolgreicher Spiele. Aktuelles Beispiel ist die Private BVT Games Production Fund GmbH & Co.KG, Herstellerin von „Roller Coaster Tycoon 3“, dem Sequel eines der weltweit erfolgreichsten PC-Spiele. Die bisherigen Versionen wurden weltweit über 6 Mio. mal verkauft und spielten mehr als E 100 Mio ein.

FINANZWELT: Warum fallen Games-Fonds unter den Medienerlass?
Graf von Rittberg: Das BVT-Konzept ist mit den bekannten Filmfonds vergleichbar. Auch bei der Produktion von Games werden immaterielle Wirtschaftsgüter hergestellt, die bilanzrechtlich dem Aktivierungsverbot unterliegen, also sofort abgeschrieben werden müssen, soweit es sich um selbst hergestelltes Anlagevermögen handelt. Die Anforderungen des neuen Medienerlasses, insbesondere Herstellereigenschaft und die Mitwirkungsrechte der Gesellschafter, wurden bei der konservativen Konzeption in vollem Umfang berücksichtigt: Im Gesellschaftsvertrag ist geregelt, dass die Gesellschafter über die Auswahl der von der Geschäftsführung vorbereiteten und vorgestellten Projekte beschließen und einen Anlegerbeirat wählen. Diese Mitbestimmungsrechte sind beim Games-Fonds praktikabler umzusetzen als bei anderen Medienfonds, da Entscheidungsprozesse kürzer und transparenter sind. Die Budgets der einzelnen Games sind viel niedriger als bei Filmproduktionen und machen die Kalkulation überschaubarer - zumal Kostenüberschreitungen durch einen Completion Bond (Fertigstellungsgarantie) versichert sind.

FINANZWELT: Games Fonds gelten berechenbarer als Filmfonds, warum?
Graf von Rittberg: Der Wertschöpfungsprozess von Games kann zuverlässig kalkuliert werden. Die Produktionszeit bis zur Fertigstellung liegt zwischen 18 und 24 Monaten, die anschließende Auswertungsphase über den Handel durch weltweit operierende Publisher dauert rund 12 bis 18 Monate. Die Wertschöpfung ist also spätestens nach vier Jahren abgeschlossen und der Anleger kann mit schnellen Kapitalrückflüssen rechnen.

FINANZWELT: Auf Ihrer Roadshow haben Sie den größeren Sicherheitseffekt von Games Fonds herausgehoben. Warum eigentlich?
Graf von Rittberg: Diversifikation in drei bis zehn Games sowie Fertigstellungsgarantien und Mindestabnahmeverpflichtungen bieten hohe Sicherheit. Fertigstellungszeitpunkt und Kostenbudget werden durch den Completion Bonds je Spiel garantiert. Mit den Top-Publishern werden Mindestabnahmeverpflichtungen über durchschnittlich 90 % der Produktionskosten vereinbart. Den hohen Sicherheitsmaßstäben stehen mit der prognostizierten Nettorendite von über 13 % p.a. MISF* attraktive Ertragschancen gegenüber. Anleger, die vor Jahresende ihr Portfolio um ein innovatives Investment ab E 20.000 zzgl. 5 % Agio ergänzen wollen, das bei hoher Sicherheit und kurzer Kapitalbindung die Aussicht auf eine zweistellige Nettorendite eröffnet, sollten sich jetzt über den BVT Games Production Fund Dynamic informieren.

*Die MISF-Methode (Multiple Investment Sinking Fund) bringt die effektive Verzinsung nach Steuern des jeweils gebundenen Kapitals pro Jahr zum Ausdruck. Sie ist nicht vergleichbar mit Kapitalanlagen, bei denen keine Änderungen des gebundenen Kapitals eintreten (z.B. Bundesanleihen, Bundesschatzbriefe). Detaillierte Erläuterungen zur MISF-Methode enthält der Beteiligungsprospekt.


Interview mit Bernt von zur Mühlen, Vorstand der Deutsche Medienkapital AG

„Deutschland als Produktionsstandort wird in den kommenden Jahren verstärkt von Medienfonds profitieren“

FINANZWELT: Sie beobachten derzeit die Diskussion um die Förderung des deutschen Produktionsstandortes. Wie schätzen Sie dieses Thema aus der Sicht als Medienfondsinitiator, aber auch als langjährig erfahrener „Medienmann“ ein?
von zur Mühlen: Selbstverständlich bringen wir als Deutsche Medienkapital AG und Initiatorin von Filmfonds einer Debatte über ein Modell „Sale and Lease Back in Deutschland“ Sympathien entgegen, wenn es der Filmindustrie und speziell den Anlegern von geschlossenen Filmfonds in ihren wirtschaftlichen und unternehmerischen Interessen entgegenkommt. Wenn das vorgeschlagene System auf Deutschland übertragbar ist und es für die Filmfonds nutzbar ist – dann ist es gut. Die Bedingungen für Medienfonds würden sich durch Sale und Lease Back nicht ändern. Es wäre ein zweites, zusätzliches Modell. Die klare unternehmerische Aussage des Medienerlasses bliebe davon unberührt.

FINANZWELT: Im Prinzip geht es um Arbeitsplatzförderung durch eine neue Form der steuerlichen Subvention. Haben die Medienfonds versagt, wenn es um den Standort Deutschland geht?
von zur Mühlen: Filmfonds in Deutschland brauchen keine Initiative eines „Sale and Lease Back“, wenn es darum geht „German Spend“ zu aktivieren, also mehr für die Wertschöpfung von international verwertbaren Filmen in Deutschland zu tun. Hier entwickelt sich übrigens von der Öffentlichkeit recht unbemerkt ein internationaler Austausch von Know-how und letztendlich Beschäftigung. Nicht umsonst hat „Hollywood-Gouverneur“ Schwarzenegger gesetzliche Initiativen gestartet, um Filmproduktionen nicht nach Kanada oder Europa abwandern zu lassen.

FINANZWELT: Hat denn Deutschland als Produktionsstandort nicht genügend Anreize, um zu überzeugen?
von zur Mühlen: Aber selbstverständlich. Gerade jüngst haben wir doch erlebt, dass es Bernd Eichinger als Nicht-Amerikaner fertig gebracht hat, "Resident Evil 2" einen Blockbuster in den USA zu starten. Es bleibt aber noch viel Überzeugungsarbeit von unserer deutschen Seite aus zu tun, um den amerikanischen Partnern den Produktionsstandort Deutschland schmackhafter zu machen. Konkret bieten sich aber bereits jetzt interessante Perspektiven: So werden wir im Interesse unserer Anleger alle Möglichkeiten ausschöpfen, so günstig wie möglich zu produzieren. Wenn das in Babelsberg, den Bavaria Studios oder z.B. im Studio Hamburg möglich ist, sehr gut. Deutsche Studios sind für internationale Produktionen hochinteressant, weil hier oft 15 % kostengünstiger bei hoher Qualität produziert wird als in US-Studios. Dennoch kann man natürlich bei der Konzentration auf inländische Produktionsmöglichkeiten nicht auf den Weltvertrieb verzichten.

FINANZWELT: Kommen wir zu Ihrem aktuellen Fondsangebot. Wie würden Sie die Hauptverkaufsargumente umschreiben?
von zur Mühlen: Lassen Sie uns nicht von Verkaufsargumenten, vielmehr über die Philosophie hinter dem Fonds sprechen. Zunächst einmal sind wir der Meinung, dass Medienfonds, eigentlich alle Fonds, transparent im Hinblick auf schnelle Überprüfbarkeit der Leistung sein müssen. Dem haben wir entsprochen durch garantierte Ausschüttungen ab dem Jahre 2006. Ferner sollten – aus unserer Sicht – Medienfonds so konzipiert sein, dass sie dem Investor keine steuerlichen Risiken aufbürden, selbst dann, wenn es sich nur wie ein Schimmer am Horizont andeutet. Insofern haben wir auf eine Fremdfinanzierung unseres Fonds verzichtet.

FINANZWELT: Zum ersten Mal in seiner langen Mediengeschichte bringt sich Prof. Dr. Helmuth Thoma als Unternehmer aktiv ein. Auch mit dem ehemaligen Springer-Vorstand Prof. Dr. Manfred Niewiarra sowie dem Medienprofi Alfred Hürmer haben Sie richtige Hochkaräter im Aufsichtsrat. Wie spiegelt sich das denn im Fonds wider?
von zur Mühlen: Die Kunst besteht doch nicht darin, einen steuerrechtlich sauberen Fonds zu machen. Die Kunst besteht vielmehr darin, ihn mit Leben zu erfüllen. Wir brauchen Menschen, die die Kreativität besitzen, gute Filmstoffe zu erkennen und umzusetzen. Wir brauchen die Nähe zu diesen Stoffrechten und zu Weltvertrieben, die die enstandenen Filme vermarkten. Da sich Thoma, wie wir alle, sicher darin ist, dass der Medienmarkt ein riesiges Potential hat, haben wir eine Bündelung dieser kreativen Kräfte in unserem Fonds vorgenommen, die gleichzeitig den Blick für die wirtschaftlichen Voraussetzungen nicht verlieren.


Vermieterschutzkartei Deutschland:

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„Ihre Miete ist Ihr gutes Recht!“

Vermieter klagen über zunehmende Zahlungsunwilligkeit. In ganz Deutschland werden Vermieter vermehrt um ihr gutes Recht – ihre Miete – gebracht. Zudem bleiben sie auf Kosten für Verfahren und/oder Räumungen sitzen. So errechnete der Eigentümerverband Haus & Grund für das Jahr 2003 Mietschulden in Höhe von zwei Milliarden Euro. Auch der Stuttgarter Immobilienunternehmer Matthias Heißner hatte in seiner Hausverwaltung für 2000 Wohnungen mehrere Mietpreller erlebt. „Die Lobby der Mieterverbände ist vorherrschend. Da meinen wir, dass der Vermieterschutz die selben Rechte haben sollte. Davon sind wir bis dato in der Bundesrepublik Deutschland meilenweit entfernt.“
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“Chancen erkennen - neue Handlungsfelder nutzen”

News

Experten beleuchten Chancen der Immobilienwirtschaft

Unter diesem Motto findet am 25. und 26. Januar 2005 in München zum 15. Mal der Immobilienkongress CIMMIT statt, der mit aktuellen und zukunftsweisenden Analysen einmal seinem Status als Jahresauftaktkongress gerecht werden will. Dabei wird Jürgen Ehrlich, FRICS, erstmals den Vorsitz übernehmen.

Um den Teilnehmern möglichst konzentrierte Informationen darüber zu bieten, wo im Geschäftsjahr 2005 die zukünftigen Investitionschancen bestehen, hat der Veranstalter IIR Deutschland das Konzept verändert. Alle wichtigen strategischen Themen werden von den mehr als 50 nationalen und internationalen Referenten anhand von Projektdarstellungen beleuchtet und untermauert. So analysieren die Fachleute Chancen in den Bereichen Handel, Freizeit, Dienstleistung, Wohnen, Städte, Finanzierung und Kapital. » Weiter...


Kaufen Sie sich jetzt ein Stück Hamburg!

News

Eines steht heute fest: Hamburg gilt als eine der schönsten Metropolen Europas. Um sich auch in Zukunft dem Wettbewerb weltweit führender Regionen stellen zu können, muss sich die Stadt weiterentwickeln. Auf Dauer soll es zu einer international attraktiven Metropole werden – spannend, lebenswert, grün und sicher, reich an Menschen, Unternehmen und Ideen. Ein Grund für die neue Wohnungsbaugenossenschaft inhabitat e.G. einen ganz besonderen Fonds aufzulegen. Der Vorstand der inhabitat e.G. Olaf Haubold und Peter Schowanek dazu: “Aktuell bieten wir mit der Auflage dieses rein wohnwirtschaftlich orientierten Immobilienfonds interessierten Anlegern eine attraktive, renditestarke und vor allem sicherheitsorientierte Beteiligung an einem hervorragenden Standort – der Metropole Hamburg.“ » Weiter...


FINANZWELT sprach mit Otmar Knoll

fairrenta wird fairvesta

Nach der Schließung des ersten Fonds startet die Tübinger fairvesta aktuell mit zwei neuen Fondsbeteiligungen durch. Gleichgeblieben ist die Idee des günstigen Immobilienkaufs aus Notlagen (Bankverwertung, Insolvenz und Zwangsversteigerungen) – neu ist allerdings die hierfür genutzte Konzeption. Finanzwelt sprach mit Otmar Knoll, Vertriebsdirektor der fairvesta Unternehmensgruppe

Finanzwelt: Herr Knoll, warum der Namenswechsel von fairrenta zu fairvesta?
Knoll: Viele unserer Kunden assoziierten den Namen fairrenta mit fairer Rente. Da sich unsere Produkte für Kunden aller Altersklassen und die verschiedensten Zielstellungen eignen, haben wir uns entschlossen, eine Namensänderung in „fairvesta“ (abgeleitet von fairer Investition) vorzunehmen. Dabei ist beabsichtigt, den Namen fairvesta in Verbindung von rendite-orientierten Immobilieninvestitionen langfristig als Markenname am Markt zu etablieren. » Weiter...


Auf den Spuren von J.R. Ewing...

Investieren Sie jetzt in Rohstoffe

Energie, Gold, Silber, Stahl, Öl und Erdgas. Rohstoffe sind wieder in Mode. Langfristig wird kein Anleger an diesem Thema vorbeikommen. Und dass mit Rohstoffen schon heute viel Geld verdient wird, ist unbestritten. Überall dort, wo neue Märkte entstehen, entstehen auch immer große Chancen. Und innovative Finanzprodukte eröffnen Investoren oft ganz neue Möglichkeiten. So auch die geschlossenen Fondskonzepte des Hamburger Initiators GOP – Gas & Oil Production International.


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FINANZWELT sprach mit Dietmar Schloz

Umdenken in der Branche

Funktionieren Zweitmarktkonzepte oder nicht? Unter dieser einfachen Frage könnte man die Diskussion um Börsenzulassung der geschlossenen Fonds und mehr zusammenfassen. Wegbereiter der Zweitmarktidee ist Dietmar Schloz, Geschäftsführer der H.F.S. HYPO-Fondsbeteiligungen für Sachwerte GmbH in München und verantwortlich für die Konzeption, den Vertrieb und die Anlegerbetreuung. FINANZWELT sprach mit ihm über die Chancen eines geregelten Zweitmarktes » Weiter...


Dem Fiskus ein Schnippchen schlagen

Zum Jahresende gibt es noch einige steuersichere „Problemlöser“

Dass Schiffsbeteiligungen inzwischen reine Renditeanlagen sind, ist nur die halbe Wahrheit. Zwischen 30 bis 43 Prozent Verlustzuweisungen bieten die Anbieter Dr. Peters, König & Cie, Ideenkapital, Hamburgische Seehandlung und Gebab im Schnitt. Die Option auf spätere steuerfreie Ausschüttungen inbegriffen. Auch die Anbieter von Windrädern, in den letzten Jahren gebeutelt durch fehlenden Wind, bieten neben der Aussicht auf Ökostromerträge, hohe Verlustzuweisungen. Nahezu alle Anbieter wie Voltwerk, Westfonds, Reconcept, Energiekontor, WSB oder Windwärts haben Fonds mit Verlustzuweisungen zwischen 63 und 87 Prozent im Angebot. » Weiter...


Überhitzter Markt

US-Immobilienfonds

An US-Immobilien scheiden sich offenbar die Geister. Während Jamestown, der Marktführer bei geschlossenen US-Immobilienfonds, den Markt für überhitzt hält und vorläufig keinen neuen Fonds auflegen will, sehen andere Initiatoren derzeit durchaus gute Chancen, vor allem außerhalb der von Kahl bevorzugten Standorte New York und Washington. Selten war das Angebot an US-Fonds - gerade zum Jahresende - so zahlreich, wie im Augenblick.

„Die Preise sind überhöht und gleichzeitig steigen die Leerstandsraten", so Christoph Kahl, der Chef von Jamestown, dem Marktführer für geschlossene US-Immobilienfonds vor wenigen Wochen. Er zog daraus die Konsequenz und teilte publikumswirksam mit, dass er vorläufig keinen neuen Fonds auf den Markt bringen wird. Dass es Kahl immer schwerer fiel, attraktive Fondsimmobilien zu erwerben, zeigte sich bereits beim Jamestown 25. Die Analysten mäkelten über den zu teuren Einkauf, die zu niedrige Rendite und das diesmal fehlende Sicherheitspolster. „Masse statt Klasse“ hieß es in der Financial Times Deutschland zum letzten Mammutfonds von Kahl.

Anm. der Redaktion:
Leider sind in diesem Beitrag bei der veröffentlichten Tabelle der Fonds Zahlen vertauscht worden. Nachfolgend nun die Richtigstellung:


Richtigstellung BVT Residential USA 1, L.P.

Die tatsächliche Mindestbeteiligung des BVT Residential USA 1, L.P. soll laut BVT US-$ 50.000 betragen, zuzüglich eines Agios von 3 Prozent. Bei diesem Fonds handelt es sich um eine Projektentwicklung, deren prognostizierte Ausschüttungen nach Abschluss des Projekts, bezogen auf eine Laufzeit von rund 3,5 Jahren, 12 bis 14 Prozent p.a. (vor Steuern) betragen. Die Prognosesicherheit wird von der Ratingagentur Scope in der aktuellen Investmentanalyse mit „B“ (hohe Prognosesicherheit) eingeschätzt.

Richtigstellung Bendschneider - Dallas 2

Beim Fonds Bendschneider - Dallas 2 der Bendschneider Finanzmanagement GmbH beträgt die Mindestbeteiligung an Dallas II (Bendschneider) 25.000 US$, das Agio 5% und die Mindestlaufzeit ist 9 Jahre. Lesen Sie hierzu auch die Pressemitteilung unter News! » Weiter...


FINANZWELT sprach mit DCM-Chef Claus Hermuth

Der Münchner Initiator DCM, der bislang vor allem geschlossene deutsche Immobilienfonds angeboten hat, wagt erstmals den Sprung über den Atlantik. Die Finanzwelt sprach mit DCM-Chef Claus Hermuth.

FINANZWELT: Marktführer Jamestown will vorläufig keinen Fonds auflegen, weil der Markt überhitzt sei. Ausgerechnet jetzt kommen Sie mit dem ersten US-Fonds auf den Markt. Warum?
Hermuth: Die DCM AG hat im Jahr 2004 eine neue, nämlich internationale Ausrichtung eingeschlagen. Dazu gehört auch ein Engagement in den USA. Dieser Neubeginn ist Ansporn für uns, unseren Anlegern einen Fonds mit besonders hoher Qualität zu bieten. Deswegen hat die DCM ihren Einstieg in die neue Produktschiene “Ausland” von langer Hand vorbereitet und kommt jetzt mit einem Europafonds und einem USA-Fonds auf den Markt. Beide Produkte sind mit hohen Sicherheitsreserven kalkuliert und bieten besonders attraktive Ausschüttungen für den Anleger. USA hat den weltgrößten Markt für Büroimmobilien.

FINANZWELT: Warum Dallas, wo die Leerstandsraten vergleichsweise hoch sind?
Hermuth: Es kommt dabei immer auf die gute Objektlage vor Ort an. Der Centura Tower, die Büroimmobilie des DCM US 1 Fonds, liegt in Dallas am anerkannt besten Standort der Stadt. Vergleichbare Büroimmobilien haben dauerhafte Auslastungen von weit über 90 Prozent im Schnitt. Unser Objekt weist einen Vermietungsstand von 98 Prozent auf. Dallas und dem Großraum mit Fort Worth als Handelszentrum des South West werden hervorragende Entwicklungschancen zugesprochen, die Wachstumsrate dort liegt weit über dem Landesdurchschnitt. Dallas gilt als das führende Banken- und Handelszentrum des amerikanischen Südwestens und verfügt über ein überdurchschnittliches Pro-Kopf-Einkommen. Zudem hat Dallas bei den Fernsehzuschauern einen sehr hohen Bekanntheitsgrad in Deutschland. » Weiter...


Basel II einmal anders

Profit mit Lieferantenkrediten

In der Ausgabe von FINANZWELT 04/2004 ging FINANZWELT auf die Genussrechte der Ultra Sonic Technology Holding AG ein. In dieser Ausgabe möchten wir das Genussrechtskapital der WCF Finetrading AG, Stuttgart, Wertpapier-Kenn-Nr. A0B7SZS, vorstellen. » Weiter...


Im richtigen Film...

Medienfonds

Noch nie war das Angebot an Medienbeteiligungen so groß wie in diesem Jahr. Ob Spielekonsolen, Musikproduktionen oder eben klassische Filmfonds, dem Fiskus ist es egal, welches immaterielle Wirtschaftsgut produziert ist, wenn es denn eines ist, und demzufolge kreativ sind die Anbieter.

Bislang eher noch exotisch sind Game-Fonds. Erster sichtbarer Anbieter war die Münchener BVT-Gruppe mit ihrem Games Produktion Fund Dynamik. „Mit Games wird schon seit Jahren mehr Geld umgesetzt als weltweit an den Kinokassen“, meint Siggi Kögl, dem große Erfahrungen nachgesagt werden und der den BVT-Fonds betreut. Auch die Hypo-Vereinsbank wittert ein Geschäft und brachte den Playland Virtual Games Fonds auf den Markt. HVB-Geschäftsführer Rainer Heyduck: „Der Spiele-Markt hat ein höheres Volumen als der Film-Markt und ist schon erwachsen.“ Fakt ist, dass Games derzeit einen Gesamtumsatz von 23 Milliarden Dollar bringen. Eine stattliche Zahl. Nach einer Studie von Price Waterhouse Coopers dürfte der Games-Markt bis 2007 auf ein Volumen von 35,8 Milliarden Dollar kommen.

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Nutzen von Ratings

Um von Nutzen sein zu können, müssen Ratings fundierte Expertengespräche mit den Fondsmanagern umfassen, nicht nur eine Erörterung der gegenwärtigen Marktsicht des Managers. Nur allzu oft war eine gute Performance in der Vergangenheit Glück und das Ergebnis günstiger Umstände. Ratings können dagegen aufgrund der von Investmentexperten durchgeführten detaillierten Analyse Glück von Kompetenz unterscheiden.
Der Nutzen eines Ratings liegt nicht nur in der Anlageentscheidung von Investoren. Auch die Fondsgesellschaft und der Vertrieb können daraus Vorteile ziehen. Je vielfältiger und komplexer die Produkte werden, umso aufwändiger ist es, die notwendigen Informationen zusammenzustellen und eine nachvollziehbare und fachlich solide Bewertung durchzuführen. Dem durchschnittlichen Anleger oder Berater bzw. dem Vertrieb fehlt in aller Regel der Zugang zu den relevanten Informationen und die Zeit zur sorgfältigen Analyse und Bewertung. Die Fondgesellschaften erhalten mit dem Rating ein kritisches Expertenurteil und können daraus Optimierungspotenziale ableiten und Schwachstellen beseitigen.



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