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Kleiner Kommentar ARAG: Zu viel Geld?

Es ist doch bemerkenswert, wie viel Geld für Werbezwecke so mancher Versicherer in Zeiten von Hartz IV und Finanzkrise hat. So rasselten im Laufe des Oktobers einige Werbe-Entschuldigungen, ich meine natürlich Informationsschreiben in die Häuser bzw. Firmen von „Managern“. Es handelte sich dabei um eine Information mit dem Titel „Sie haben viel zu verlieren? – Ihre Existenz und Ihren guten Ruf?“ und beinhaltete zwei kleinere DIN A4 Broschüren aus dem Bereichen „Manager Rechtsschutz“ und „Spezial-Straf-Rechtsschutz“ der ARAG.

Soweit so gut. Der verwerfliche Aspekt dabei war jedoch, dass diese „Prospektchen“ nicht etwa in den Briefkasten geworfen wurden, nein, sie wurden schön für 5,30 Euro per „Einschreiben Eigenhändig“ dem jeweiligen potenziellen Kunden persönlich in seiner Firma durch den Briefzusteller „in die Hand gedrückt“. Besonders erfreut waren Adressaten, wie beispielsweise Ärzte, die mitten während einer Operation den Saal und Patienten verlassen durften, weil sie das persönliche Schreiben der ARAG durch den Briefträger entgegennehmen durften. Eher unwahrscheinlich daher, dass der Manager eine solche Police abschließen wird. Die ARAG sollte sich daher fragen, ob eine solche Kampagne nicht eher dem Ruf einer Versicherung schadet, anstatt ihm zu nutzen.


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