Interview mit Michael F. Seide
Kreuzfahrt verbreitert unsere Assetkompetenz
Michael F. SeidelAnleger geschlossener Fonds setzen aktuell vor allem auf sichere Produkte erfahrener Anbieter. Die Emissionshäuser, die die Anlegerbedürfnisse im Fokus haben und flexibel darauf reagieren können, werden künftig den Markt beherrschen. Auch die Lloyd Fonds AG aus Hamburg tritt in noch engeren Dialog mit ihren Vertriebspartnern und Anlegern. finanzwelt sprach hierüber mit Michael F. Seidel, Vorstand Finanzen und Vertrieb der Lloyd Fonds AG, Hamburg.
finanzwelt: Lloyd Fonds strebt für 2010 ein platziertes Eigenkapital von 150 Mio. Euro und ein ausgeglichenes Unternehmensergebnis an. Mit welchen Maßnahmen wollen Sie diese Ziele erreichen?
Seidel: Primär, indem wir leistungsstarke attraktive Beteiligungen anbieten. Unser aktueller Immobilienfonds „Holland Den Haag“ ist ein Beispiel dafür, wie hohe Sicherheit für den Anleger mit attraktiven Renditechancen kombiniert wird. Daneben stehen wir mit weiteren Produkten in den Startlöchern, unter anderem mit einem innovativen Produkt im deutschen Kreuzfahrtmarkt.
finanzwelt: Ist die Hinzunahme der Assetklasse „Kreuzfahrtschiffe“ eine Folge der Krise der Containerschifffahrt?
Seidel: Nein, sie stellt eine Verbreiterung unserer Asset-Kompetenz in Sachen Schifffahrt dar. Wir halten den deutschen Kreuzfahrtmarkt für einen spannenden und für unsere Anleger lukrativen Markt, den wir auch dann besetzt hätten, wenn es die schwierigen Zeiten für den Welthandel nicht gegeben hätte.
finanzwelt: Sie haben eine neue Finanzierungsstruktur entwickelt, die Sie den Anlegern von Banken und dem freien Vertrieb anbieten. Was verbirgt sich konkret hinter dieser Struktur?
Seidel: Zu den konkreten Details möchten wir noch nichts sagen. Nur so viel: Diese Finanzierungsstruktur trägt dem gestiegenen Interesse der Anleger nach Sicherheit, kurzen Laufzeiten und einem definierten Exit in hohem Maße Rechnung.







