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Kritik an Emissionshäusern

finanzwelt wollte von Top-Vertrieben wissen, wie es „vor Ort" aussieht. Wie ist die Stimmungslage, was geht, was ist derzeit nicht vermittelbar? Dieses sind die Aussagen:

Schiffe sind derzeit kaum platzierbar, sagen über 80 %.

Auslandsimmobilien: Ein Drittel meint, derzeit nicht platzierbar, aber Einigkeit besteht, dass sich der Markt wieder erholt.

Mit Private Equity und Flugzeugen ist jeweils ein Vertrieb derzeit gut im Geschäft. Der Rest teilt sich die Meinungen „derzeit unplatzierbar" und „erholt sich wieder".

Mit den Immobiliengeschäften sind derzeit drei Vertriebe zufrieden, der Rest erwartet Erholung.

Gefragt, welche Renditeerwartungen heute Anleger haben, sagen 50 % der Vertriebe, dass über 8 % noch gut vermittelbar sind. Sinken Renditen auf unter 4 %, wird es schwierig.

Einig waren sich alle Vertriebe, die geantwortet haben, darin, dass der Qualität des Fonds-Management und der Bonität des Emissionshauses erheblich mehr Bedeutung zukommen als vor der Krise. Fünf der acht Vertriebe meinen, dass eine hohe Zahl von Prospektnachträgen für den Vertrieb schädlich ist.

Auf die Frage, was künftig laufen wird, wurden am häufigsten genannt: Sachwerte kommen stark, erneuerbare Energien, Pflegeheime, Sanierungsimmobilien. Kritisiert wird von einigen Vertrieben die oftmals schlechte Informationspolitik der Emissionshäuser.


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