Ja, ich bin Verkäufer
Von den Schwierigkeiten des Finanzdienstleisters, stolz auf seinen Beruf zu sein und von den Chancen es zu werden.
Wenn Sie gefragt werden, was Sie beruflich tun, was sagen Sie dann? Berater – ich arbeite bei einem Vorsorgeunternehmen – ich informiere Menschen, wie sie mehr aus ihrem Geld machen können – ich optimiere die Vermögenssituationen/-planung meiner Mandanten – ich helfe Menschen ihre Träume, Wünsche und Ziele zu erreichen oder was noch alles?
Wer gibt wirklich, ehrlich und gerne zu, Verkäufer von Finanzdienstleistungen (dazu gehören Versicherungen, Investments, Immobilien usw.) zu sein, und warum nicht? Hauptgrund des Verschleierns ist das Image dieses doch so wichtigen Berufsstandes. Wegelagerer, Abzocker, Vertreter, Aufschwätzer und vieles mehr assoziieren viele Menschen (auch Ihre potentiellen Kunden) als erstes, wenn Sie die Wahrheit über Ihre Tätigkeit erführen. Ohne Sie und Ihren täglichen Einsatz für Ihre Kunden wären diese jedoch in vielen Schadensfällen ruiniert und würden ihren Lebensabend in bitterer Armut verbringen. Das ist FAKT. Also, wo ist die Dankbarkeit, die Anerkennung und die Wertschätzung der Bürger für uns Finanzdienstleister? Warum werden nicht Straßen, Plätze und Kinder nach Ihnen benannt, sondern lieber nach Schauspielern oder ähnlichen „Vorbildern“? Wo sind die Ehrungen, Medaillen und Lobreden? Warum zeigen Eltern nicht mit dem Finger auf Sie und sagen zu ihren Kindern: „Das ist ein Finanzdienstleister, nimm Dir an ihm ein Beispiel. Er setzt alles dafür ein, damit es uns heute und später besser geht. Ihm haben wir vieles zu verdanken.“ Sie meinen, das ist unrealistisch? Das ist richtig, aber wäre es denn nicht schön und angemessen, wenn es so wäre? » Weiter...