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„Stiftung Warentest“ für Börsenbriefe

MECONOMICS will Viellesern Überblick vermitteln

Wenn wir alles lesen würden, was täglich auf unseren Schreibtisch kommt, kämen wir nicht mehr zum Verkaufen. Dies hören wir in vielen Gesprächen mit Finanzdienstleistern. Wer im Börsengeschäft dennoch mitreden will, ohne unendlich Zeit zu investieren, für den soll es jetzt eine Hilfe geben. Der erste Börsenbrief der alle anderen analysiert und Trends festhält.

FINANZWELT: Was verbirgt sich hinter MECONOMICS?

Jürgen Schmitt: MECONOMICS spezialisiert sich seit 1998 auf zwei Geschäftsfelder. Einerseits bieten wir unseren Kunden individuelle Beratungs-, Informations- und Finanzdienstleistungen an, zum anderen haben wir einen äußerst interessanten Börsenbrief entwickelt, den wir seit Februar 2001 auch überregional vermarkten und der sich wachsender Beliebtheit erfreut. Vor allem institutionelle Anleger und Banken erkennen in unserer MECONOMICSBÖRSE einen wertvollen Zusatzdienst.

FINANZWELT: Es gibt mittlerweile unzählige Börsenbriefe. Was ist das Besondere an MECONOMICSBÖRSE?

Jürgen Schmitt: Unser Börsenbrief ist aus unserem Kerngeschäft, der Anlageberatung, heraus entstanden. Wir sind von Anfang an der Überzeugung gewesen, dass zur Grundlage qualifizierter Beratung die Lektüre und Auswertung der wichtigsten Börsenpublikationen gehört. So saßen unsere Mitarbeiter jeden Freitag zusammen und diskutierten über die Analysen und Meinungen der aus unserer Sicht bedeutendsten Börsenbriefe. Immer wieder stellte sich dabei die Frage, inwiefern wir die aktuellen Einschätzungen von Analysten in unsere eigene Anlagephilosophie einbinden können, um diese zu optimieren. Über Monate hinweg entwickelte sich eine Routine, die zu interessanten Ergebnissen führte, die wiederum Basis unserer MECONOMICSBÖRSE wurde. Unser Börsenbrief ist praktisch der erste, der sich darauf spezialisiert hat, die bekanntesten, wichtigsten und beliebtesten Börsenbriefe zu analysieren, gegenüberzustellen und auszuwerten. Wir sehen uns ein bisschen wie eine „Stiftung Warentest“ für Börsenbriefe.

FINANZWELT: Welchen Nutzen erzielt ein Leser, wenn er Ihren Börsenbrief bezieht im Gegensatz zu anderen Börsenpublikationen?

Jürgen Schmitt: Jeder Börsenbrief hat seine Stärken und Schwächen! Diese versuchen wir herauszufiltern. Unsere Leser bekommen Woche für Woche in zwei eMail-Updates einen nahezu vollständigen Überblick über die Einschätzungen und Empfehlungen der besten und bekanntesten Analysten. Außerdem genießt der Leser den Vorteil, dass Börsenprofis zu den einzelnen Analysen kritisch Stellung beziehen. In der monatlich erscheinenden Printausgabe werten wir zusätzlich die zurückliegenden Wochen aus und entwickeln daraus konkrete Anlage- und Investitionsstrategien. Grundsätzlich sollte jeder Anleger, der in Einzelaktien investieren möchte, einen Börsenbrief beziehen. Wenn er sich nämlich einzig und alleine an seinen Bank-Berater orientiert, besteht die Gefahr, dass er sich im Grunde genommen auf den Research dieser Bank verlassen muss. Und die Berater werden zunehmend in die Pflicht genommen, sich in ihren Empfehlungen bezüglich einzelner Aktien auf diesen Research zu beschränken. Hinter jeder Bank stecken wiederum Fondsgesellschaften, so dass der Anleger im Grunde genommen gleich die Fonds seiner Hausbank kaufen kann. Da bieten gute Börsenbriefe schon wesentlich breitere und auch unabhängigere Anlageideen. Doch jeder Börsenbrief ist in irgendeiner Art und Weise spezialisiert und hat eine grundlegende Philosophie. So verfolgen beispielsweise Börsenbriefe wie „Finanzwoche“ oder „Actien-Börse“ den klassischen „Value-Ansatz“, was nichts anderes heißt, dass der wesentliche Parameter des Aktienkurses die Relation der Marktkapitalisierung in Bezug auf Umsatz und Gewinn darstellt. Die Börsenbriefe suchen für ihre Empfehlungen hauptsächlich nach unterbewerteten Titeln. Ein Börsenbrief wie die „Prior-Börse“ oder ein Anlegermagazin wie „Der Aktionär“ messen den Parametern wie KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis) oder KUV (Kurs-Umsatz-Verhältnis) eine nicht ganz so hohe Bedeutung zu. Für sie ist die „Story“ eines Unternehmens bzw. die langfristige Perspektive wesentlich wichtiger. Daher favorisieren solche Publikationen eher sogenannte „Wachstums-Titel“. Jeder Anleger sollte aber möglichst „ausgeglichen“ investieren, so dass wir eine breite Informationsbasis als wichtigste Voraussetzung eines langfristigen Erfolges an der Börse sehen. Diese erhält der Leser mit der MECONOMICS BÖRSE.

FINANZWELT: Widersprechen sich die unterschiedlichen Börsenbriefe nicht in vielen Punkten?

Jürgen Schmitt: Das ist durchaus der Fall. Gerade hier erkennen Sie den Vorteil eines übergreifenden Börsenbriefes. So konnte man beispielsweise von Anfang an in der „Prior-Börse“ lesen, dass die Geschäftspraktiken des Telematik-Dienstleisters Com-ROAD Zweifel an der Seriosität der Gesellschaft offen lassen. Die Experten warnten vor einem Engagement. „Platow-Börse“ und auch „Der Aktionär“ empfahlen den Titel hingegen zum Kauf. Erst einige Wochen später revidierten die Experten der „Platow-Börse“ ihre Empfehlung, nachdem sie ebenfalls den Erfolgsmeldungen von Com-ROAD nicht mehr trauten. Wer beide Ansichten gekannt hätte, wäre sicherlich allerhöchstens mit kleinen Beträgen in den Titel eingestiegen. In unserem Börsenbrief haben wir von Anfang an von den unterschiedlichen Meinungen berichtet. Für den Anleger sind aber vor allem die Analysen interessant, die sich inhaltlich decken.

FINANZWELT: Sind Ihre Berichte zeitlich nicht zu weit von der Originalanalyse entfernt?

Jürgen Schmitt: Da wir zwei sogenannte „Updates“ pro Woche herausgeben, ist unserer Meinung nach eine ausreichende Nähe zu den Originalquellen vorhanden, zumal wir in unseren Bewertungen einen mittel bis langfristigen Ansatz bevorzugen. Die Zeiten, in denen die Anleger auf irgendwelche „brandheiße“ Tipps hereingefallen sind, sind außerdem hoffentlich vorbei. An der Börse sollte man wieder verstärkt investieren und nicht spekulieren. Außerdem genießen unsere Leser den Vorteil, dass Experten eine Vielzahl an Börsenpublikationen lesen, auswerten und strategisch umsetzen, deren Einzellektüre nicht nur viel Zeit, sondern auch viel Geld kostet.

FINANZWELT: Kann man auf die Informationen der MECONOMICSBÖRSE vertrauen? Jürgen Schmitt: Man kann unseren Informationen in dem Umfang vertrauen, wie man den einzelnen Börsenbriefen vertrauen kann. Wir können keinen Einfluss darauf nehmen, wie die einzelnen Analysten arbeiten. Dennoch bekommen unsere Leser ein Gefühl für die einzelnen Experten. Die Praxis zeigt einfach, wer in seinen Analysen am treffsichersten liegt und wer nicht. Generell sehen wir die Börsenbriefanalysten wesentlich besser als ihr derzeitiger Ruf. So warnten sowohl „Prior-Börse“, „Actien-Börse“, „BÖRSE ONLINE“, „Platow-Börse“ oder auch „Der Aktionär“ bereits vor einem Platzen der Blase am Neuen Markt, als die Experten der Investmenthäuser ihre Kursziele für den Nemax auf immer neue Höhen schraubten. Egbert Prior schrieb beispielsweise von einer eigentlich fairen Bewertung des NEMAX von 1.000 Punkten, als dieser noch über 5.000 Punkte notierte.

FINANZWELT: Wie kann man die MECONOMICSBÖRSE beziehen?

Jürgen Schmitt: Die MECONOMICSBÖRSE gibt es im Jahres oder Halbjahresabonnement (269, bzw. 159 Euro). Man kann aber auch den Brief einen Monat lang für 15 Euro testen. Pro Woche gibt es zwei eMail oder Fax-Updates. Einmal monatlich erscheint eine Printausgabe.

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