In drei Jahren in die erste Liga
Mit Innovation und Transparenz hart am Zeitgeist
Hans Christian Altmann schreibt in seinem Buch Motivation im Verkauf zahlt sich aus: „Optimismus ist eine unersetzliche und unbezahlbare Eigenschaft für gute Verkäufer”. „Optimistische Verkäufer verkaufen nach zwei Jahren um 56 Prozent besser als ihre geeigneteren, aber weniger optimistischen Verkäufer.” Dennoch prägen derzeit Agonie und Unentschlossenheit vielfach das Marktbild. Grund genug für FINANZWELT in unregelmäßiger Folge auf innovative Unternehmen einzugehen und deren Strategie zu beschreiben.
Wer einen lateinischen Namen wie „Chorus“ gewählt hat, dem haftet schnell ein konservatives Image an. Chorus steht hier für Gemeinschaft und partnerschaftliches Zusammenwirken. Das Musical „A Chorus Line” indes für Progressivität. Chorus mit seinen Geschäftsführern Peter Heidecker und Karsten Mieth versteht sich demgemäß als innovatives Haus mit soliden Konzepten und einer starken Ausrichtung am Investor. Der studierte und dennoch praxisbezogene Heidecker, der in unterschiedlichsten Finanzdienstleistungssegmenten wie US Immobilien, Fondsvertrieb, Immobilien und Finanzierung Erfahrungen sammelte und beim AXACOLONIA Konzern ebenso wie bei der CONTI-Gruppe als Vertriebsgeschäftsführer für Schiffsbeteiligungen und Immobilienfonds seine Sporen verdiente, prägt denn auch die Philosophie des Unternehmens. Dabei wird bei Chorus auch Wert darauf gelegt, dass sich der Investor mit der Anlage identifizieren kann. Das Unternehmen mit seinen derzeit vierzehn Mitarbeitern setzt bewusst auf eine schlanke Unternehmensstruktur. Heidecker: „Wir wollen wendig sein, keinen überzogenen Verwaltungsapparat aufbauen und dennoch auf die Belange der Anleger und Vertriebspartner eingehen können.“Chorus baut nicht auf Exklusivvertriebe, sondern pflegt eine längerfristige Zusammenarbeit mit freien Vertriebspartnern. Darunter befinden sich Privatbanken, gediegene Vermögensverwalter und eine Vielzahl qualifizierter Anlageberater. Der Cocktail aus Konzeptionshaus, Vertriebsorganisator und Anlegerbetreuer ist die Basis für den Erfolg. In Zahlen ausgedrückt heißt das: Alleine beim Medienfonds „ApolloMedia“ konnten in den letzten beiden Jahren über 170 Millionen Euro Eigenkapital platziert werden. Das Beispiel ApolloMedia macht die Strategie des Emissionshauses deutlich. Karsten Mieth, Bankfachwirt, der unter anderem viele Jahre als Abteilungsdirektor bei der H.F.S. einer HypoVereinsbank-Tochter im HVBKonzern den Vertrieb geschlossener Fonds steuerte: „Wir maßen uns nicht an, das Filmgeschäft im Detail zu verstehen, unsere Stärken liegen in der konzeptionellen Gestaltung. Das Know-how aus dem eigentlichen Geschäftsgegenstand, beispielsweise Filmproduktion und –verwertung, bringen Partnern ein, die wirtschaftlich mit der Chorus verbunden sind. Insofern sind wir bereits der erste kritische Prüfer im Sinne unserer Anleger und Vertriebspartner, denn wir hinterfragen sehr gründlich das Knowhow, die bisherigen aber auch die jetzigen Ergebnisse unserer Filmpartner. Ein möglicher Interessenkonflikt wie bei einigen Mitbewerbern, die alles – von der Kapitaleinwerbung bis zum Prüfen des Drehbuchs in Personalunion bieten, ist somit ausgeschlossen.“ Bei Medienfonds hat sich Chorus für eine Zusammenarbeit mit Frank Hübner entschlossen, der seit 17 Jahren im Filmgeschäft tätig ist und nun bereits 34 Projekte mit einem Budgetvolumen von einer halben Mrd. Euro umgesetzt hat. Hübner ist es auch, der das Fondsmanagement der ApolloMedia GmbH leitet und verantwortet. Heidecker: „Die Zusammenarbeit hat sich als Glücksgriff erwiesen, denn bislang liegen wir trotz der turbulenten Zeiten in der Filmbranche insgesamt ganz gut auf Kurs. So beweist sich gerade das Zusammenwirken von fachlichem Know-how und unbedingter Berücksichtigung des Anlegerinteresses dann als vorteilhaft, wenn ein Filmprojekt mal nicht so ganz rund läuft. Mit einer soliden Prospektierung und realistischen Erfolgsannahme haben wir die Voraussetzungen für eine gute Leistungsbilanz geschaffen.“ Wichtig ist aber auch ein glückliches Händchen bei der Filmauswahl: So konnten bei „Death Watch”, dem ersten Film aus dem aktuellen Beteiligungsangebot ApolloProMedia KG, noch während der Dreharbeiten Lizenzrechte für ausgewählte Territorien verkauft werden und damit schon Rückflüsse von etwa 70 % der Investition gesichert werden.
Schnelles Handeln ist Trumpf. Das rasche Anpassen an den Zeitgeist bzw. an den Bedarf des Anlegers unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen, rechtlichen und sonstigen Rahmenbedingungen mag denn auch so etwas wie ein Markenzeichen von Chorus sein. So werden Heidecker und Mieth trotz des Erfolges nicht müde, weitere Beteiligungskonzepte umzusetzen. Mieth: „Uns interessiert sehr der Event bzw. Entertainmentbereich, denn hier sind – dank der Freizeitgesellschaft Deutschland weiterhin hohe Zuwachsraten erkennbar.“ In der Pipeline ist daher ein Fonds in Zusammenarbeit mit Felix Maria Roehl, dem Gründungsgesellschafter des weltweit bekannten König Ludwig Musicals in Füssen. Auch hier wird die Strategie des kompetenten Fondsmanagements mit spezialisierten Partnern umgesetzt. Noch konkreter ist der neue Unternehmensbeteiligungsfonds, der gezielt in mittelständische, deutsche Unternehmen investieren wird. Chorus setzt bei diesem Projekt nicht zuletzt auf eine Zusammenarbeit mit der Bayern Consult GmbH, einem Tochterunternehmen der Bayerischen Landesbank. Das Fondsmanagement unterliegt den erfahrenen Private Equity Spezialisten Dr. Lars Wiegmann und Dr. Hubert Bock, die u.a. bei Roland Berger und Apax Erfahrungen in den Bereichen strategische Neuausrichtung von Unternehmen aus den verschiedensten Branchen sammeln konnten. Heideckers Credo ist deutlich: „Wir sind ein engagiertes Team, schnell, verlässlich und offen im Umgang mit unseren Anlegern. Das schätzt die Branche.“ Mieth: „Wir reden ebenso ehrlich über weniger erfreuliche Tatsachen wie über unsere Erfolge. Hierzu laden wir, die Investoren, regelmäßig Kunden zu Veranstaltungen ein und lassen sie „Kapitalanlagen erleben“. Wer jemals bei einem Originaldreh dabei war, die Stars, das organisierte Chaos bei der Herstellung „seines Films“ erlebt hat, bekommt eine ganz andere Beziehung zu seiner Investition. Er wird selbst zum Produzenten. “
„Unsere Erfolgsgrundsätze finden sich auch im aktuellen Medienfonds ApolloProMedia wieder,” so Heidecker. Diese lauten: nachweisbare Filmerfahrung plus grundsätzliche Steuersicherheit plus ein Konzept, bei dem Anleger nur 70 Prozent ihrer Beteiligung als Bareinlage einbringen müssen. Daraus ergibt sich ein in jeder Hinsicht interessantes Beteiligungsmodell.







