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Datum: 10.08.2011

MLP-Chef: Regulierungspläne für Berater nicht ausreichend

© Foto: Gina Sanders - Fotolia.com
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„Die Gewerbeämter sind nicht in der Lage, Finanzvermittler angemessen zu überwachen!“ So kritisiert Uwe Schroeder-Wildberg, Vorstandsvorsitzender MLP AG, Wiesloch, im „Handelsblatt“ (Ausgabe vom 10.08.2011) die Pläne der Bundesregierung zur Regulierung des „grauen Kapitalmarktes“. Diese hält er für „nicht ausreichend“.

(fw/kb) Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) ist laut Schroeder-Wildberg für die Überwachung besser geeignet, da die Kontrolleure bereits heute Geschäftsstellen und Bankfilialen besuchten. Nach den Plänen der Bundesregierung sind Geschlossene Fonds zukünftig Finanzinstrumente im Sinne des KWG, der Vertrieb fällt jedoch wie bei Investmentfonds unter die Ausnahmeregelung des §2 Abs. 6 S.1 Nr. 8 KWG. Geschlossene Fonds und Investmentfonds können dann mit einer Erlaubnis nach Gewerberecht (§34f GewO) vermittelt werden.

Nach Ansicht von Schroeder-Wildberg sind viele Finanzvermittler in Deutschland zu schlecht ausgebildet. „Wenn die Politik es ernst meint mit ihrem Bekenntnis zu mehr Qualität in der Finanzberatung, dann wird sie nicht umhin kommen, Teilen der Branche auch mal auf die Füße zu treten“, sagte er dem „Handelsblatt“.

 


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