Hauptnavigation & Suche:

Unternavigation:


Zurück zur Übersicht

Wohngemeinschaft der Popstars

Nach dem Boom Medienfonds, jetzt Musikfonds

Der Markt der geschlossenen Fonds stagniert. Die Branche sucht daher nach Alternativen. Wo Schwarzenegger & Co. für explodierende Umsätze an den Kinokassen sorgen sollen, ist auch die artverwandte Musikbranche nicht weit. Deren Umsatz hat sich in den letzten Jahren vervielfacht. Attraktive Tonträger sollen daher jetzt auch für Musik in den Anlegertaschen sorgen.

„Entdecken die Kapitalmärkte die Musikbranche als Anlagechance, könnte es für EMI & Co. enger werden“ – zu diesem Ergebnis kommt das Handelsblatt am 7. November 2001. Jetzt wird es eng, denn der erste Musikfonds ist da. Was ist ein Musikfonds? Ein Musikfonds übernimmt die Finanzierung und Produktion von Musikaufnahmen. Durch die Beteiligung an einem derartigen Fonds wird der Anleger Mitinhaber von Musikrechten und partizipiert damit an deren Verwertung. Insofern ist der Musikfonds ähnlich „gestrickt“ wie ein Filmfonds. Lediglich die Laufzeiten sind noch kürzer – so auch bei der Paroli Records GmbH & Co. Musikfonds 1 KG: Der erste Musikfonds mit einem Mindestvolumen von 10 Millionen Euro (Mindestbeteiligung 10.000 Euro zzgl. 5 % Agio) soll bis zum 30. September 2002 platziert sein und läuft bis zum 31.12.2006. „Dieser Markt hat das Potential für zweistellige Ausschüttungen,” meint Egon Banghard, Geschäftsführer der für den Vertrieb des ersten Musikfonds verantwortlichen Prinz zu HohenloheJagstberg & Banghard GmbH. Hinzu kommt: Ähnlich den Filmfonds handelt es sich bei den Musikrechten um immaterielle Vermögenswerte. Anleger können daher die Anfangsverluste sofort geltend machen.

Music Business is People Business

“Einer der zentralen Faktoren für den Erfolg eines Musikfonds ist die Zusammenarbeit mit bekannten Branchengrößen und die internationale Vernetzung in der Musikszene,“ so Banghard. Die Paroli Records GmbH & Co. Musikfonds 1 KG baut daher auf das Know-how von Leslie Mandoki und seiner Tutzinger Red Rock Production. Mehr als zwei Jahrzehnte schon schreibt dieser Mann Musikgeschichte. Mandoki ist einer der meistgefragten Musikproduzenten Deutschlands. Er arbeitet mit allen namhaften Major-Companies der Recording Industrie und zahlreichen internationalen Stars zusammen. Neben aktuellen Produktionen, wie etwa mit den „No Angels“, Joshua Kadison und Lionel Richie, machte er unter anderem durch sein ambitioniertes Man Doki Projekt, bei dem er als Bandleader, Musiker und Komponist zahlreiche internationale Stars um sich versammeln konnte, auf sich aufmerksam. Für den Auftritt bei „Wetten dass“ standen 1997 beispielsweise Weltstars wie Chaka Khan, Peter Maffay, Ian Anderson (Jethro Tull), Jack Bruce (Cream), Bobby Kimball (Toto), David ClaytonThomas (Blood, Sweat & Tears) und Nik Kershaw gemeinsam mit Mandoki als Band auf der Bühne, die bis dahin zusammen nicht weniger als 139 Goldene Schallplatten, 29 mal Platin und 26 Grammies vorweisen konnten. Immer wieder stellt Mandoki sein Können als Komponist und Produzent unter Beweis (Bild am Sonntag). Oder wie die Braunschweiger Zeitung unter der Überschrift „Leslie Mandoki und seine Wohngemeinschaft der Popstars“ schrieb: „Seit sie bei „Wetten dass“ einem Millionenpublikum die Ohren klingeln ließen, ist das ebenso ehrgeizige wie ungewöhnliche Projekt in aller Munde.“ Dennoch steht bei Mandoki die Lust an der Musik in Vordergrund. Dies spürt man selbst beim Lesen des Fondsprospektes, für den es nach Auskunft beim Initiator selbstverständlich ein Gutachten nach den Vorgaben des Instituts der Wirtschaftsprüfer gibt.

Zusatz-Informationen:

Aktuelle Ausgabe

Aktuelle Ausgabe

finanzwelt für unterwegs: Die neue finanzwelt-App bringt Ihnen die wichtigsten News des Tages auf Ihr Handy.

finanzwelt-App

finanzwelt.tv

Film: Alle Filme ansehen

Abo-Bestellung

Bestellen Sie die nächste Ausgabe der finanzwelt.

Jetzt abonnieren

Newsletter

Abonnieren Sie ab jetzt unseren kostenlosen finanzwelt-Newsletter.

Newsletter abonnieren

Fußzeile: