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Neue Dimensionen in der BU-Betrachtung

Das branchenweite MORGEN & MORGEN BU-Rating für alle BU-Anbieter mit Tarifberechnung verbessert erheblich die Möglichkeiten der BU-Beratung für Makler Der Markt der Berufsunfähigkeitsversicherungen (BU-Versicherungen) hat sich in den letzten Jahren dramatisch verändert. Der zunehmende...

Fokus
von Analysten, Presse, Endkunden
und – vor allem – der Maklerschaft auf
die BU-Bedingungen hat dazu beigetragen,
dass die Bedingungen der BUAnbieter
mehr und mehr verbessert
wurden. Die „Bedingungsspirale”
hatte aus Sicht von MORGEN & MORGEN
ein durchweg kundenfreundliches
Niveau erreicht, bei dem allerdings
inzwischen bei einigen Leistungs-
oder Bedingungskomponenten
Grund zu der Annahme bestand, dass
die zwar individuell für den Einzelnen
positiv erscheinende Verbesserung
(falls dieser eine Leistung beanspruchen
müsste) dem gesamten Kollektiv
jedoch potentiell eher zum Nachteil
gereichen kann.
Das MORGEN & MORGEN-BU-Rating.
Mit Einführung der dritten Generation
des MORGEN & MORGEN-BU-Ratings
im Februar 2004 fand ein Paradigmenwechsel
im Bereich der BU-Versicherungen
statt. Befand sich bis dato der
Fokus ausschließlich auf den BUBedingungen
und herrschte ein marktweiter
Wettbewerb der BU-Versicherer,
sich vor allem über Bedingungsverbesserungen
zu profilieren und im Markt
zu behaupten, so wurde seit Veröffentlichung
des neuen MORGEN & MORGEN
BU-Ratings zusehends der Schwerpunkt
der Betrachtung der BU-Policen
nunmehr auf die BU-Kompetenz des
BU-Versicherers gelegt. Erfreulicher-



weise ist die „Bedingungsspirale“ zumindest
bislang offensichtlich gebremst.
Mehr als 90 % der BU-Versicherer liefern
interne BU-Daten an MORGEN &
MORGEN. Während zu Beginn viele
Gesellschaften noch verhalten reagierten,
diese internen und vertraulichen
Daten dem – aus ihrer Sicht – externen
Analysehaus zur Verfügung zu stellen,
so ist dies innerhalb weniger Monate
zur Selbstverständlichkeit geworden:
Derzeit sind knapp 60 Versicherungsunternehmen
mit einem BU(Z)-Marktanteil
von über 90 % mit ihren internen
Daten am Rating beteiligt.
Die positiven Reaktionen und die Akzeptanz
des neuen MORGEN & MORGENRatingansatzes
waren überwältigend.
Sowohl die unabhängigen Vermittler
und Makler als auch die Gesellschaften
selbst nahmen den neuen Ansatz sehr
positiv auf. Eine nicht zu unterschätzende
Nebenwirkung der MORGEN &
MORGEN-Datenerhebungen war der
Anlass für viele BU-Versicherer, sich
noch intensiver mit dem Controlling
ihrer BU-Bestände und insbesondere
der BU-Leistungsfälle zu befassen.
Nicht wenige Gesellschaften nahmen
den „Druck“ zum Anlass, intern längst
geforderte Ressourcen zur Statistik,
Analyse und Auswertung zum Einsatz
zu bringen.
Durch das Vertrauen der Gesellschaften
und deren Bereitschaft, diese internen
und zum Teil hochsensiblen Daten in
qualitativ hochwertigem Umfang und
hochwertiger Qualität zu liefern, liegt
MORGEN & MORGEN damit eine einzigartige
und ausschließliche Datenbasis


mit marktweiten Informationen zu den
gesellschaftsspezifischen BU-Erfahrungen,
zu tatsächlichen Leistungsfall-
Situationen sowie den Service-Komponenten
der Gesellschaften gegenüber
Vermittlern und Kunden vor.
Bedingungen sind nicht alles. Aus
Maklersicht geht es jedoch vor allem
um den Kunden – der Kunde erwartet
(aus seiner Sicht zu Recht) einen fairen
und günstigen Tarif, stabile Beiträge,
sehr gute Bedingungen und im Leistungsfall
kompetente Unterstützung
durch den Makler, einen reibungslosen
Ablauf des ganzen Procedere und vor
allem – keinen „Ärger”. Diesem Anspruch
gerecht zu werden, stellt den
Makler vor eine anspruchsvolle Aufgabe,
bei der unterschiedliche Kernbereiche
der BU betrachtet und beurteilt
werden müss(t)en:
n individuelle Bestands- und
Neugeschäftssituation (im Detail)
des einzelnen Versicherers
n tatsächliche echte Leistungsfall-
Relevanz und -Situation
n Veränderungen des BU-Komplexes
in der jüngsten Zeit (Zunahme
Leistungsfälle, Verschiebung der
Krankheitsbildung,
Haftungsthematik etc.)
n Trends und Entwicklungen bzw.
Benchmarks, bezogen auf bestimmte
(vergleichbare) Peer-Groups
n Erfahrung und Service des
Anbieters
Das Kernproblem bestand darin, dass –
vor Einführung des neuen MORGEN &
MORGEN BU-Ratings – kaum branchenweite
Informationen vorhanden
waren, z.B. wie relevant die einzelnen
Bedingungskomponenten sind oder
wie die Leistungs- und Servicekomponenten
sowie die Bestandssituation,
bezogen auf einzelne Unternehmen,
Peer-Groups und Branche, generell einzuschätzen
sind. Ein Makler benötigt
diese Informationen allerdings aus
Haftungsgründen zwingend, und,
wenn er ein BU-Rating zur Beratung
hinzuziehen möchte, braucht er umfassende
Informationen und Ratingergebnisse
für alle Anbieter.


LV-WIN

Sowohl das MORGEN & MORGEN BU-Rating
als auch die dazugehörige Berechnung der
Tarifparameter mit umfangreicher Berufsliste
und zusätzlichen Tätigkeitsspezifikation sind
nur in LV-WIN von MORGEN & MORGEN möglich.
LV-WIN enthält als einziges Analyse- und
Vergleichsprogramm eine Rating- und Kompetenzaussage
zu allen Anbietern – derzeit 83
Versicherer – und eine tatsächliche Berechnung
der Tarife – deutlich über 200. Wichtig für
den Makler und seinen Kunden gleichermaßen:
Trotz teilweise vergleichbarer BU-Bedingungen
für einzelne Berufe treten erstaunliche
Unterschiede für im Prinzip ähnliche Leistungen
auf: zum Teil über 400 % Preisunterschied.
Diese Information, gepaart mit einer Aussage zu
allen Marktteilnehmern, ist von wesentlicher Bedeutung
– nicht zuletzt aus Haftungsgründen –
für den Makler im Rahmen einer wirklich bedarfsorientierten
Beratung.


Die BU-Datenerhebung

Um das MORGEN & MORGEN-BU-Rating in
dieser Tiefe zu konzipieren und immer aktuell
zu halten, werden von den Versicherern im
Rahmen des Teilratings BU-Kompetenz
jährlich umfangreiche Daten zu den drei
Hauptthemen erhoben:

a) BU-Bestandssituation
Diese analysiert den BU-Bestand des Versicherers
nach Anzahl und Volumen der
Verträge (BUZ, SBU, Beitragsbefreiung), die
aktuelle BU-Leistung, die derzeit vom Versicherer
gegenüber dessen Kunden erbracht
wird, die Berufsgruppenaufteilung der BUBestände,
und vieles mehr.

b) Leistungsfall-Praxis
Die Untersuchung zur Leistungsfall-Praxis
richtet ihr Hauptaugenmerk auf die beantragten,
abgelehnten und bewilligten BULeistungen,
die Gründe für die Ablehnungen
sowie die Ursachen der BU, die Bearbeitungszeiten
und -schemata sowie weitere
relevante Komponenten.

c) unternehmensspezifische
Besonderheiten
Diese werden ermittelt, um eine repräsentative
Aussage treffen zu können, welche Gesellschaften,
welche Serviceleistungen und
Servicegarantien beispielsweise im Zuge der
Kunden- oder Maklerorientierung bieten. Die
analysierten Ergebnisse fließen in das Teilrating
BU-Kompetenz ein. Hier zeigen sich
eklatante Unterschiede in der Erfahrung,
Qualität, Service und Controllingfähigkeiten
der BU-Anbieter.

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