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Die Volksrepublik China ist dabei, derzeit sogar Japan beim Bestand an Währungsreserven bei der jeweiligen Notenbank zu überholen und damit der potenteste Einzelbesitzer von Devisen und Währungsgold zu werden: Beide verfügen jetzt über Reserven von etwa 850 Milliarden US-Dollar.
Diesen Stand hatte die Bank of Japan allerdings in etwa schon Anfang 2004 erreicht, zu diesem Zeitpunkt standen auf den chinesischen Konten und in den Tresors lagernd nur rund 400 Milliarden USDollar Reserven zu Buche.Die aktuelle Frühjahrstagung des IWF bringt es an den Tag: Die massiven Defizite der USA im Außenhandel haben schleichend eine grundlegende Wandlung der Verhältnisse erzeugt: Der Weltwährungsfonds hat so lange Macht und Einfluss, wie einzelne Länder in der Krise diesen selbst als letzten aller Kreditgeber nötig haben. Gerade in Asien ist davon kaum noch die Rede, der IWF selbst verfügt nur über 217 Milliarden Dollar. Die 8 wichtigsten asiatischen Länder (Japan, Singapore, Indonesien, China, Malaysia, Philippinen, Thailand und Süd-Korea) haben zusammen mehr als 2.000 Milliarden Dollar Reserven gebunkert.







